Ein Appell für Zusammenhalt
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Der Südtiroler Jugendring (SJR) unterstützt ausdrücklich die Äußerung Neha Bhatis, Vorsitzende der Südtiroler HochschülerInnenschaft, dass Südtirol „ruhig bunter und diverser werden“ dürfe. Das Leitbild der Organisation sehe klar vor, dass es in der Gesellschaft Brückenbauer zwischen Kulturen und Sprachgruppen, zwischen Religionen, Geschlechtern und Generationen braucht. Zuvor hatte eine kritische Pressemitteilung der Jungen Süd-Tiroler Freiheit zu rassistischen Äußerungen gegenüber Bhati in den sozialen Medien geführt.
„Offen rassistische und polarisierende Aussagen sowie Beleidigungen sind nicht zu tolerieren. Es darf nicht das Ziel sein, die Gesellschaft zu spalten. Die Wortwahl und die Ausdrucksweise sind überaus wichtig, dessen sollte sich jede und jeder verstärkt bewusst sein, um gegen die zunehmende Verrohung der Sprache in unserer Gesellschaft anzukämpfen“, so SJR-Vorsitzende Katja Oberrauch. „Wir finden den offensichtlichen Rechtsruck in unserer Gesellschaft sehr bedenklich und weisen nochmals darauf hin, wie wichtig politische Bildung und Teilhabe sind“, fügt sie hinzu.
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Kritik der Jungen Süd-Tiroler Freiheit
Auch die Junge Süd-Tiroler Freiheit hat den Medien heute Vormittag eine weitere Aussendung zu dem Vorfall zukommen lassen. Deren Landesjugendsprecherin Melanie Mair bezweifelt darin die Glaubwürdigkeit der HochschülerInnenschaft, da ihre Vorsitzende Neha Bhati derzeit darauf verzichtet, auf Medienanfragen zu Identitätspolitik weitere Stellungnahmen abzugeben.
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Leider wird "bunter und…
Leider wird „bunter und diverser“ nur dann akzeptiert, wenn es um äußerliche Merkmale wie Ethnie, Kultur oder Sprache geht. Meinungen müssen der einfarbigen Parteilinie folgen, andernfalls ist man „rassist“, wie auch die jüngste Kontroverse um die STF wieder einmal zeigt.
Antwort auf Leider wird "bunter und… von laner
Rassistische Äusserungen…
Rassistische Äusserungen sind recht schnell ausgemacht.
Sie sind das Gegenteil von geduldig, aufgeklärt und humanistisch, sondern sie zielen auf eine Ausgrenzung und Erniedrigung einer Zielgruppe ab, um Macht darüber auszuüben.
Sehr oft werden sie aus einer zusammengebastelten Opferrolle hervorgebracht.
Mahlzeit
Mich würde interessieren,…
Mich würde interessieren, wie hier die rassistische Hetzkampagne gegen die Ladinerin Nicol Delago eingestuft wird. Sind die Ladiner etwa nicht bunt genug, so dass man sie mit wüsten Beschimpfungen zum auswandern ermuntern muss? Ich bin jedenfalls solidarisch mit den Ladinern, auch wenn das der SH-Führung nicht gefallen sollte.
Antwort auf Mich würde interessieren,… von Hartmuth Staffler
warum rühren Sie andauernd…
warum rühren Sie andauernd diese Trommel?
weshalb müsste sich die SH dazu äussern?
Mahlzeit
Antwort auf warum rühren Sie andauernd… von Andrea Terrigno
Die SH muss sich nicht dazu…
Die SH muss sich nicht dazu äußern. Ich hätte nur gerne gewusst, was unsere studentische Jugend von diesem Rassismus hält, zumal ja in den sozialen Medien die Südtiroler von italienischen Faschisten aufgefordert werden auszuwandern. Das ist doch ein Thema, das auch die SH bewegt..
Antwort auf Die SH muss sich nicht dazu… von Hartmuth Staffler
dann schlagen Sie doch…
dann schlagen Sie doch selber eine Umfrage vor, anstatt zu erwarten und zu fordern.
Warum glauben Vereinigungen…
Warum glauben Vereinigungen oder Verbände sie müssten sich politisch und vor allem identitätspolitisch positionieren? Ihre Aufgabe sollte es sein die Interessen aller ihrer Mitglieder bestmöglich zu vertreten, egal welche politische Anschauung diese vertreten (sofern sie sich im demokratischen Spektrum aufhalten). Das dürfte doch nicht so schwer sein, oder? Ich selbst bin in einem Vereinsvorstand tätig in dem 2 Exponenten der VP sitzen, eine Dame die zweimal auf kommunaler Ebene für die Grünen kandidiert hat und ein Herr der vormals im Bezirksausschuss der FH saß... Und oh Wunder, bis dato gab es noch keine Probleme oder Reibereien.
Antwort auf Warum glauben Vereinigungen… von Cicero
bleiben wir doch bitte bei…
bleiben wir doch bitte bei der klaren Darstellung, wer hier wen angegriffen hat und dies noch weiterhin tut.
Eine Seite benimmt sich wie ein trotziges Kind, die andere ist wohl eher dialogbereit, solange es sachlich bleibt.
Mahlzeit
Als ehemaliges…
Als ehemaliges Vorstandsmitglied der SH bin ich überzeugt, dass die studentische Jugend sich durchaus zu gesellschaftspolitischen Fragen äußern sollte. Sie sollte sich dann aber auch der Diskussion stellen, wenn der Vorwurf aufkommt, dass die Stellungnahme zu einseitig oder sachlich falsch war.