Gesellschaft | Corona-Impfschäden

Desinformation oder Fehlinformation?

Die Tageszeitung Dolomiten veröffentlicht die bundesdeutsche Zahl der [bislang] anerkannten Corona-Impfschäden, verheimlicht aber die Basis-Daten. Mit oder ohne Absicht?
Hinweis: Dieser Artikel ist ein Beitrag der Community und spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung der SALTO-Redaktion wider.
Biostatistiker Markus Falk interpretiert für die Dolomiten
Foto: privat
  • Der Autor Toba Beta schrieb einmal: "Desinformation ist Täuschung. Fehlinformation ist Tricksen." (liberties.eu)

  • Die Digital Strategy der Eu

    In der Internetseite zur digitalen Strategie der EU heißt es:

    Die Kommission bekämpft die Verbreitung von Desinformation und Fehlinformationen im Internet, um den Schutz der europäischen Werte und demokratischen Systeme zu gewährleisten.

    Als Definition [=Abgrenzung zwischen den beiden Begriffen] bietet die Eu folgende Auslegung:

    • "Desinformation ist ein falscher oder irreführender Inhalt, der mit der Absicht verbreitet wird, wirtschaftlichen oder politischen Gewinn zu täuschen oder zu sichern, und die öffentlichen Schäden anrichten können."
    • "Fehlinformationen sind falsche oder irreführende Inhalte, die ohne schädliche Absicht geteilt werden, obwohl die Auswirkungen immer noch schädlich sein können."

    Demnach handelt es sich jeweils um "falsche oder irreführende Inhalte". Der entscheidende Unterschied: Desinformation erfolgt mit der Absicht der Täuschung bzw. Irreführung, Fehlinformation hingegen nicht.

  • Wie stellen sich Desinformation und/oder Fehlinformation dar?

    Der linksliberale “Standard” beschreibt die Methode der Desinformation wie folgt:

    Desinformation ist eine von Geheimdiensten[…] entwickelte Methode, mit Informationspartikeln und plausibel klingenden Halbwahrheiten Zweifel zu säen[…]. [Der Standard, 09.03.2015]

    Nach linksliberaler Auslegung wäre also bereits das Verbreiten “von plausibel klingenden Halbwahrheiten” ein Fall von Desinformation.

    Zum Thema Fehlinformation bietet das DWDS Synonyme wie Falschinformation, Falschmeldung und Zeitungsente. Aber auch Propaganda oder Anti-Aufklärung.

    Angenommen, die eine Zeitung schreibt von der anderen ab: Schleicht sich von Anfang an eine Falschmeldung ein, wird diese [absichtslos] "weiter ausgebreitet" (propagiert).

    Umgangssprachlich könnte man also von einer “Ente” sprechen. Mit Blick auf die Ideale der Aufklärung könnte man eine "Anti-Aufklärung" vermuten.

  • Schlagzeilen vom 22.01.2024

    Am Montag, den 22. Jänner 2024 erschien im deutschen Internet eine Reihe ähnlich lautender Schlagzeilen. Nahezu allen gemeinsam  war die Verwendung eines bestimmten Adverbs. Ein Schlüsselwort, das mir persönlich unentbehrlich erscheint, damit die gegebene Information korrekt bleibt.  

    Das Wort, das durchaus schon den Unterschied zwischen Information und Desinformation machen könnte, lautet in diesem Fall “bislang”: 

    Nicht von ungefähr tragen auch die Online Portale Tagesspiegel, Bayrischer Rundfunk  und RND das Schlüsselwort “bislang” in ihrer Schlagzeile. Aber auch die  Welt , die erst am 23.01. berichtet. Oder der Merkur, der erst am 24.01. titelt, dafür aber auch eine gehörige Portion weitere “Aufklärung” bietet.

    Natürlich ist auch das Synonym “bisher” durchaus gleichbedeutend. Es ziert die Schlagzeile bei  Zeit Onlinen-tv /Panorama  sowie in der Badischen Zeitung, die erst am 24.01. titelt. 

    Eine  “irreführende” Leseweise oder Interpretation durch Dritte dürfte daher chancenlos sein. 

    Enten” dürften also ausbleiben und  Versuche der “Anti-Aufklärung” unterbleiben.

    Möchte man meinen.

  • Schlagzeilen ab dem 23.01.2024

    Doch bereits ab Dienstag den 23. Jänner gehen erste Schlagzeilen online, die Adverbien wie “bislang”, “bisher” oder “aktuell” tunlichst vermeiden. 

    Wen wundert’ s! Sind es doch Medien wie die  Pharmazeutische Zeitung oder die Gesellschaft für Medizinische Prävention und Kommunikation mbH (GPK)

    Die Kommunikations-Strategen der  GPK relativieren mit Worten wie “angebliche Impfschäden”.  Es hätten “11.827 Menschen versucht, einen Gesundheitsschaden [...] offiziell anerkennen zu lassen.” “Bisher waren 467 Anträge erfolgreich.”

  • Allgemeiner Tenor

    Allgemeiner Tenor aller Online Meldungen ist: In Deutschland hätten sich insgesamt 65 Millionen mindestens einmal impfen lassen. 11.827 Menschen hätten seither   “einen Antrag auf  Anerkennung eines Schadens durch die Corona-Impfung gestellt”.  

    Statt eine für medizinische Nebenwirkungen übliche “Häufigkeitsangabe” zu benennen, bedient man sich einer gering erscheinenden Gesamt-Prozentzahl: 0,00072. Wobei dieser die "bislang" bewilligten Anträge auf Grundversorgung zugrunde gelegt werden.

  • Ins richtige Verhältnis gesetzt

    Setzt man die Zahl der 65 Millionen Geimpften mit den 11.827 Anträgen in ein Verhältnis wie es für die “Häufigkeitsangabe” in der Medizin üblich ist,  kann folgendes festgestellt werden:  Auf 10.000 geimpfte Personen entfallen 1,81 Fälle ärztlich gemeldete “Impfkomplikationen, denen außerdem ein Antrag auf Anerkennung eines Impfschadens  gefolgt war

    Voraussetzung für das Stellen eines Antrages ist: 

    1. Der behandelnde Arzt erkennt eine “Impfkomplikation/Impfnebenwirkung: Schwerwiegende sogenannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Impfungen” [Nationale Lenkungsgruppe Impfen/NaLI]. “Der Verdacht auf eine solche UAW ist nach § 6 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldepflichtig.”
    2. Der behandelnde Arzt meldet  den Verdacht an das Paul-Ehrlich Institut, welches einen “Impfschaden” als die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen einer “Impfkomplikation” definiert.
    3. Erst dann kann die betroffene Person den Antrag auf Anerkennung eines Impfschadens einreichen. Das heißt auf eine Grundversorgung in Form einer monatlichen Rente, um z.B. die wirtschaftlichen Folgen zu kompensieren. 

    Demnach wird die Behörde, die einen solchen Antrag zu begutachten hat, nicht etwa mit der belanglosen Frage beschäftigt, ob es sich lediglich um eine “Impfreaktion” handle. Als “Impfreaktion” definiert die Nationale Lenkungsgruppe Impfen (NaLI)   “lokale Beschwerden wie Rötungen oder Schwellungen an der Einstichstelle oder auch Allgemeinreaktionen wie Fieber, Kopf-und Gliederschmerzen und Unwohlsein”. 

    Nein. Die Behörde muss  die Frage klären, 

    • ob    gemäß  “§ 5 und § 24 SGB XIV eine (nicht vorübergehende) gesundheitliche Schädigung” vorliegt, “die über das übliche Ausmaß einer Reaktion auf eine Schutzimpfung hinausgeht.” In diesem Fall wäre die Anerkennung eines  “Impfschadens” mit entsprechender Bewilligung einer monatlichen Grundversorgung des Geschädigten zu bewilligen.
    • oder  ob es  lediglich bei der Zählung einer  weiteren “Impfkomplikation/ Impfnebenwirkung” bleibt.  

    Bezüglich der  “Impfkomplikation/ Impfnebenwirkung”  schreibt die Nationale Lenkungsgruppe Impfen (NaLI)

    Schwerwiegende sogenannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Impfungen sind sehr selten.

  • “Impfkomplikation/Impfnebenwirkung” häufiger als vom NaLI angenommen

    Geht man a priori davon aus, dass höchstens 1 von 10 Anträgen auf Anerkennung eines Impfschadens Aussicht auf Erfolg haben mag, so bleibt zumindest im Raum: Die abgelehnten Fälle bleiben allemal ein Fall von “Impfkomplikation/ Impfnebenwirkung” .  Denn eines ist seitens des behandelnden Arztes bereits geklärt: Es handelt sich nicht nur um eine relative Lappalie, die man als "Impfreaktion" einstuft.

    Trifft demnach im Falle der Corona-Impfung die oben zitierte Aussage der NaLI zur Häufigkeit von “Impfkomplikationen” auch zu? Sprich die Aussage, dass eine “Impfkomplikation/Impfnebenwirkung” “sehr selten” sei?!

    Nein! Denn 

    • die “Häufigkeitsangabe” “sehr selten" würde bedeuten, dass “weniger als 1 Behandelter von 10.000” betroffen sei. Also ≤1/10.000. In diesem Fall weniger als 1 Geimpfter von 10.000.
    • bei 1,81 Anträgen auf die Anerkennung eines Impfschadens dürfte aber bereits a priori feststehen, dass  “1 bis 10 Behandelte [Geimpfte] von 10.000 [Geimpften]” von einer “Impfkomplikation/Impfnebenwirkung betroffen”  waren.  

    Darüber hinaus gilt es lediglich mittels Gutachten festzustellen, ob  laut Impfschutz Gesetz § 2 Nr. 11 IfSG die ‘gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung durch die Schutzimpfung’ vorliegt.

    Als Häufigkeit kann damit zwar die Angabe “selten” angegeben werden, nicht aber “sehr selten”.  

    Die a priori angenommene Häufigkeit von nur “sehr selten” ist also schon mal falsifiziert.

    Die Anzahl an Impfkomplikationen nach Corona-Impfung übertraf demnach nachweislich die Annahme eines nur “sehr seltenen” Vorkommens, wie sie vom NaLI ausgedrückt wird.

  • “Bislang” weniger als 50% der Anträge bearbeitet

     In den genannten Medienberichten handelt es sich um die aktuelle Anzahl der “bislang” bewilligten Anträge auf “Versorgung”  bzw. “Entschädigung”. Laut Merkur erhalten Betroffene mit bewilligtem Antrag, “je nach Schweregrad” “eine Grundrente von 164 bis 854 Euro monatlich” sowie eventuelle “Zusatzleistungen”.

    Es handelt sich bei den “bislang” 467 bewilligten Anträgen aber keinesfalls  um die endgültige Zahl!

    Zu titeln, Deutschland hätte “jetzt die Zahl” wäre demnach inhaltlich “falsch oder irreführend”.

    Die Ergebnisse, die aus einer Abfrage der  Behörden aller 16 Bundesländer durch die “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ) hervorgehen, ermöglichen zur Zeit lediglich eine erste Zwischenbilanz. Nicht jedoch eine “Bilanz”.  Mit Bilanz zu titeln [vgl. Untertitel der Dolomiten im Titelbild] wäre daher inhaltlich wohl eher  “falsch oder irreführend”.

    Denn Fakt ist:  “5.597 Anträge wurden noch nicht bearbeitet”. 

    Warum bislang erst so wenige Anträge bearbeitet wurden,  weiß der Merkur zu berichten. Zumal er  die “Neue Osnabrücker Zeitung” (NOZ) doch etwas genauer unter die Lupe genommen hat. Demnach habe das “Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen” davon unterrichtet, dass “nicht ausreichend Gutachter vorhanden” seien. Dieses "Problem"  sei laut Behörden "kaum zu beheben".

    Das heißt:

     Bundesweit wurden 5.597 Anträge noch überhaupt nicht bearbeitet

    Ein endgültiges Ergebnis könnte -nach meiner persönlichen Einschätzung- also noch mindestens ein Jahr auf sich warten lassen. Wenn nicht noch länger.

  • 1 Antrag von 10 "aus anderen Gründen erledigt"

     Was nun aber die Zahl der bereits bearbeiteten Anträge betrifft, darüber berichtet die Tagesschau.de nur sehr wage:  

    Mehr als 5000 Anträge wurden laut dem Bericht abgelehnt, 658 Anträge haben sich aus anderen Gründen erledigt. 

    Das heißt: 658 Anträge haben sich nicht etwa aus Gründen der ‘Ablehnung’ erledigt!  Ob aus  Gründen der Rücknahme des Ansuchens oder aus Gründen des frühzeitigen Ablebens des Antragstellers [“plötzlich und unerwartet”] oder… oder … oder, das erfahren die Lesenden nicht. Darüber geben die Behörden offenbar auch keine genauen Auskünfte. 

    Allerdings könnte man/frau sich an dieser Stelle rasch und einfach die effektive Anzahl der bereits erledigten Anträge selbst errechnen und ins Verhältnis setzen: 

    11.827 weniger 5.597 “noch nicht bearbeitete” Anträge ergibt eine Gesamtzahl von 6.230 bereits erledigten Anträgen, wobei 658 hierzu im Verhältnis 10,5% ausmachen.

     Heißt: bei mindestens einem von 10 bereits “erledigten” Fällen, erhalten wir überhaupt keine genauere Auskunft darüber, aus welchen Gründen ein Gesuch weder abgelehnt noch bewilligt wurde.

    Für den Fall, dass sich  ein Ansuchen auf Grundversorgung “aus anderen Gründen erledigt” hat, bedeutet das nicht, dass folglich auch kein Impfschaden vorliege bzw. vorgelegen habe.  Es könnte auch lediglich bedeuten, dass die betroffene Person keine monatliche Grundversorgung mehr benötigt, da sie bereits verstorben ist. Z.B. “plötzlich und unerwartet”.

  • 1 Antrag von 10 angenommen

    Zieht man von den “bislang”  6.230 erledigten Anträgen jene  658 ab, die sich  “aus anderen Gründen erledigt” haben, und subtrahiert weiterhin die “bislang” 467 bewilligten Anträge, ergibt sich eine etwas präzisere Zahl:

     5.105 Fälle wurden bislang abgelehnt. 

    Fazit:

    Ca. 8 von 10 Ansuchen wurden abgelehnt.

    Ca. 1 von 10 hat sich "aus anderen Gründen erledigt" 

     Ca. 1 [0,915] von 10 Anträgen wurde tatsächlich bewilligt.  

  • Rai News. Die Südtiroler ‘Tagesschau’

    Wie wurden die vorläufigen Zahlen aus Deutschland in Südtirol aufgefasst und vermittelt?

    Das Südtiroler “Staatsmedium” ließ nicht lange auf eine Meldung warten. Laut Google Suche  erfolgte die Veröffentlichung bereits am Sonntag, den 21. Jänner, laut Online Seite am 22/01/2024. 

    Interessanterweise vermittelt der Südtiroler Staatsfunk die Idee, in Deutschland stehe die Zahl der Corona-Impfschäden bereits definitiv fest. Denn die Schlagzeile lautet: 

    Corona-Impfschäden: Deutschland hat jetzt die Zahl

    Zu behaupten, Deutschland hätte “jetzt die Zahl” ist gelinde gesagt etwas “irreführend”. Denn bei der Zahl 467  wird es ja definitiv nicht bleiben. 

    Geht man bei den noch unbearbeiteten Anträgen von der bisherigen Erfolgsquote aus, dann könnte sich die jetzige Zahl  467 auf knapp  980 aufsummieren. Mit einem Plus von etwa 512. 

    Man könnte also meinen, der Bozner Staatsfunk habe mit dem Titel lediglich die dialektale Südtiroler Denkweise falsch umformuliert: Vermutlich hatte die Rai Redaktion “die jetzigen Zahlen” im Kopf.

    Doch auch sonst nimmt es der Südtiroler Staatsfunk mit den Zahlen nicht so genau und trickst:

    • Die 5.105 abgelehnten Fälle werden mit “mehr als 5000 Anträge” unspezifisch hochstilisiert.
    • Die demgegenüber ca. 10% höhere Zahl von 5.597 “unbearbeiteten” Fällen wird hingegen auf eine “rund”-e “5000” herunter manipuliert.  In Mathematiker Kreisen würde man vermutlich eher umgekehrt die 5.105 auf “rund” 5000 heruntersetzen und die 5.597 zumindest auf “mehr als 5000 Anträge” aufwerten; wahrscheinlicher aber auf  “mehr als 5.500”. Egal: Im Staatsfunk läuft das andersrum.
    •  Von den 658 “aus anderen Gründen erledigt”-en Fällen [ob man/frau hier auch “plötzlich und unerwartet” verstorbene Antragsteller*innen vermuten darf?] liest man hier natürlich nichts. 

    Immerhin: Bei einigermaßen aufmerksamer Lektüre dürften alle Lesenden verstanden haben, dass es sich eher um die “jetztige” Zahl handeln dürfte, nicht jedoch um die letztendliche Zahl .

  • Dolomiten/ stol.it: mit freundlicher Unterstützung durch den Biostatistiker Falk

    Bei Lektüre der Dolomiten haben Lesende indes  nicht mal die Möglichkeit, zu dieser Einsicht zu gelangen.

    Im Gegensatz zur Südtiroler öffentlichen Hand, hatte es der private Konzern, dem das Tageblatt Dolomiten und  das Online Medium stol.it  angehören,  mit der Wiedergabe der ersten bundesweit ermittelten Zahlen auch gar nicht so eilig.

     Jedoch nicht aus Gründen, die den Merkur bewegten, nämlich wesentlich detailliertere Daten und Fakten zu ermitteln bzw. mitzuteilen. Nein, hier fragte man lieber erstmal den PR-Profi Markus Falk, dessen Interpretationshoheit als landesweit bekannter "Biostatistiker" sicherlich niemand mehr in Frage stellt. 

    So liest man auch  bei stol.it erst am  24. Jänner. 

    Doch hier scheint die Überlegung in eine ganz eigenwillige Richtung abzudriften. 

    Stol.it stellt die "Impfschäden nach Corona-Impfung ?" erstmal an und für sich in Frage. Und versichert: "Daten geben Aufschluss". Doch gibt der Athesia- Konzern  tatsächlich Aufschluss über die bundesdeutschen Daten? Also auch zu den Daten, die in den Rai News lediglich manipulativ nach oben bzw. nach unten ge”rund”et wurden?

    Da ich kein S+ Abonnent bin, kann ich an dieser Stelle nur beurteilen, worüber mich Schlagzeile und Vorspann des stol.it Mediums informieren. 

  • Die magischen drei Worte “aber” “nur” “tatsächlich”

    Das Verlagshaus Athesia stellt im Vorspann zum Artikel erstmal fest: 65 Millionen Menschen seien in Deutschland “mindestens einmal” gegen das Coronavirus geimpft”. Ja, ganze 12 Millionen hätten sich auch noch ein viertes Mal zum “Impfschutz” bewegen lassen. Demgegenüber stehen   “knapp 12.000 Personen”,  die “in der Folge einen Impfschaden geltend machen” “wollten”.

    Während die Pharmazeutische Zeitung oder die Gesellschaft für Medizinische Prävention und Kommunikation mbH (GPK)  lediglich das Schlüsselwort “bislang” unterlassen, trumpft stol.it mit ganz speziellen “Informationspartikeln” auf:

    “aber”,  “ nur”, “ tatsächlich”

    Diese “Informationspartikel” scheinen durchaus geeignet, den Inhalt gänzlich in ein neues Licht zu rücken.

    Ob hier in der Summe also zutrifft, was der Standard eine “Methode, mit Informationspartikeln und plausibel klingenden Halbwahrheiten Zweifel zu säen[…].” nennt? [Der Standard, 09.03.2015]

    Ich meine: Die Fragestellung "Impfschäden nach Corona-Impfung ?" , verstärkt mit “Informationspartikeln” wie “aber” und der Halbwahrheit, dass es “tatsächlich” “nur 467 Fälle offiziell als solcher anerkannt” “wurden” [demnach sei also bereits alles erledigt?!], würden in mir schon Zweifel säen. 

    Allerdings nur, würde ich die Zahlen nicht kennen, die bei der Dolomiten gänzlich unterschlagen werden:

  • Printausgabe der Dolomiten. Falk interpretiert

    Die Printausgabe der Dolomiten titelt “Kaum Schäden nach Corona-Impfung”. Bei der selektiven Veröffentlichung und Interpretation der ersten bundesdeutschen Zahlen holt man sich Schützenhilfe von Falk.

    Ob es nun Falk ist oder die Redaktion der Dolomiten, sei dahingestellt. Jedenfalls zieht der Artikel im Untertitel "irreführend"erweise eine “Bilanz”. Keine Zwischenbilanz. Eine “Bilanz:”. 

    Als ob es sich bereits um endgültige Zahlen handle.

    Ob das wohlklingende Wort “Studie” sowie das Bild des Biostatistikers Falk darüber hinweg täuschen sollen, dass es sich in Wahrheit nur um die journalistische Abfrage der aktuellen behördlichen Zahlen handelt?

    Dass es sich am Ende doch nur um eine journalistische Abfrage handelt,  darüber sind Lesende nur im Bild, wenn sie den Text auch im Kleingedruckten lesen. 

    Auch die Printausgabe der Dolomiten betont: 65 Millionen Menschen hätten sich “mindestens einmal gegen Corona geimpft”; “rund 12 Millionen” hätten sich “sogar einen vierfachen Impfschutz” geholt.

    Doch außer der Zahl 467  von insgesamt 11.827 Anträgen  finden Lesende hier keine Basis-Daten

    • Weder erfahren Lesende davon, dass 5.597 Anträge “noch unbearbeitet” sind, wie die NOZ berichtet. 
    • Noch liest man etwas von den 658 “aus anderen Gründen erledigt”en Fällen, von denen die tageschau.de berichtet. 

    Als fünfte und letzte Zahl aus Deutschland liefert die Dolomiten lediglich die 0,00072 Prozent. Dieses fünfte Rad am Wagen wird tatsächlich zur Steilvorlage für eine abenteuerliche Falksche Berechnung.

  • Die Falksche Rechnung: “etwa 73 Anträge [..] zu erwarten”

    Die Tageszeitung Dolomiten wollte von Falk natürlich wissen, was “die Zahlen aus Deutschland für Südtirol” “bedeuten”. Vermutlich multiplizierte Falk kurzerhand die  “430.000 Geimpften” mit den 0,00072 Prozent und kam auf diese Weise zum Schluss, dass in Südtirol  3 [Anträge] zu entschädigen wären”. 

    So weit, so gut. Doch wie kommt Falk dazu, dass nur “etwa 73 Anträge auf Anerkennung eines Schadens zu erwarten” wären? Das  entzieht sich meiner Fantasie.

     Wenn man schon das Verhältnis von   11.827 Anträgen zu den 65 Millionen Geimpfte  aus Deutschland auf die Südtiroler Zahlen übertragen will, dann wären auf 430.000 Geimpfte in Südtirol 78 Anträge zu erwarten. Nicht “ewat 73”. 

    Schätzbereich hin oder her. 

    Aber was soll’s!

    Auch ein studierter Biostatistiker kann sich bei einer Mittelschul-Rechenaufgabe mal verrechnen und eine “etwa 73” statt eine 78 annehmen.

  • Die bayrischen Zahlen

    Welche Zahl hätte Falk aber ermittelt, hätte er sich in etwas realistischer Weise lediglich die bayerischen Zahlen zugrunde gelegt?! Zahlen,  die bereits  Ende 2023 bekannt gegeben wurden. 

     Zwar hat Bayern eine unterdurchschnittliche Impfrate mit einer “Grundimmunisierung” von nur 75,2%  und liegt damit gerade mal vor Sachsen, Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt; doch ist es bezüglich der Anzahl der “bislang” anerkannten Impfschäden deutschlandweit Spitzenreiter.

    Bei  ca. 13,3 Millionen Bewohnern rund um die Jahre 2021/22 ist bei einer Grundimmunisierung von 75,2% von rund  10 Mio Geimpften auszugehen. Dabei  stellt Bayern allein 125 der “bislang” bundesweit 467 bewilligten Anträge auf Anerkennung eines Impfschadens.

    Seit etwa drei Jahren wird in Bayern gegen das Coronavirus geimpft. Seitdem ist bei 125 Menschen ein dauerhafter Impfschaden anerkannt worden. [br.de/nachrichten/bayern/125-impfschaeden...]

    Legt man Südtirol die bayerischen Zahlen zugrunde, wären laut Falkscher Umrechnung keine 3 Anträge zu entschädigen, sondern mehr als 5 [5,37]. Also ca 75 % mehr.

     Welchen Sinn die Falksche Umrechnung der bundesdeutschen Zahlen auf Südtirol folglich machen soll, entzieht sich meinem Verständnis von “Aufklärung”. Es drängt sich mir eher der Verdacht einer "Anti-Aufklärung" auf.

  • Das Falksche Narrativ

    Die Tageszeitung Dolomiten schreibt: “Für Südtirols Biostatistiker Markus Falk sind diese Zahlen aus Deutschland ein weiterer Beleg dafür, dass die Sicherheit der Impfstoffe bereits bei der Zulassung sichergestellt gewesen sei.” 

     Man konnte damals das Risiko für schwere Nebenwirkungen, die zu bleibenden Schäden führen könnten, auf ein maximales Risiko von 1 zu 10.000 abschätzen. [Markus Falk, Zitat aus der Dolomiten]

    Dass in Deutschland aber bereits 1,8 zu 10.000schwerwiegende sogenannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Impfungen”, alias "Impfkomplikationen", an das Paul-Ehrlich- Institut, gemeldet wurden, “die zu bleibenden Schäden führen könnten”, hat Falk offenbar  nicht errechnen können.

    Vielleicht stand ihm die PR(opaganda) Zahl 0,00072 im Weg; oder als Biostatistiker hat er einfach nur kein ausgeprägtes Gespür für eine medizinisch übliche “Häufigkeitsangabe”:

    •  1-10/100 [häufig], 

    • 1-10/1000 [gelegentlich], 

    • 1-10/10.000 [selten] 

    • ≤1/10.000 [sehr selten]. 

    Die Verifizierung ist simpel. Wenn bei  65.000.000 Geimpften max. 1 von 10.000 dem "Risiko einer schweren Nebenwirkung" ausgesetzt gewesen wären, "die zu einem Impfschaden führen könnten", und davon ist Falk nach wie vor überzeugt, dann hätten die deutschen Ärzte auch maximal 6.500 Impfkomplikationen melden dürfen, sodass auch maximal 6.500 Anträge auf Anerkennung eines Impfschadens eingereicht werden hätten können. Denn 6.500 mal 10.000 ergibt 65.000.000.

    Doch es sind mindestens 11.828 Impfkomplikationen ärztlich diagnostiziert und gemeldet worden, denen auch ein Antrag auf Anerkennung eines Impfschadens folgte. Folglich sind je 10.000 Geimpfte nicht maximal 1 Fall, sondern mindestens 1,81 Fälle von Impfkomplikationen ärztlich diagnostiziert, gemeldet und als Ansuchen auf Anerkennung eines Impfschadens eingereicht worden. 

     Womit die anfängliche Schätzung von maximal 1 : 10.000 [ ≤1/10.000] ebensowenig bestätigt sei, wie die vom NaLI gemachte Behauptung, diese schwerwiegenden Nebenwirkungen seien “sehr selten”, was im Prinzip dasselbe heißt.

    Denn von “sehr selten” spricht man in der Tat bei weniger als 1 : 10.000 Betroffenen. ≤1/10.000.

    Bei 1,8: 10.000 Betroffenen gilt es von “selten” zu sprechen. 1-10/ 10.000.

  • Zeit für ein Fazit?

    Gesehen, dass die Tageszeitung Dolomiten auf der Basis einer Konsultation mit Biostatistiker Markus Falk 

    1. die Information über die “bislang” noch nicht bearbeiteten Anträge unterschlägt
    2. die Zahl der 658 “aus anderen Gründen erledigt”en  Anträge [ möglicherweise auch “plötzlich und unerwartet” erledigte Fälle] ebenso unterschlägt wie die "Rai News"
    3. über die 1,8 zu 10.000 schweren Nebenwirkungen, die in Deutschland dem Paul Ehrlich Institut effektiv gemeldet wurden und  “die [mit den Worten des Falk] zu bleibenden Schäden führen könnten” hinwegtäuscht und  stattdessen die anfängliche Schätzung eines  “maximalen Risiko von 1:10.000”  bestätigt sieht,

    frage ich mich: Könnte man das Falksche Narrativ bzw. die Dolomiten Berichterstattung bezüglich der  aktuellen bundesdeutschen Zahlen  als  “falsch oder irreführenden Inhalt” auffassen, der eine Absicht der Täuschung erkennen lässt?

    Als einen “falschen oder irreführenden Inhalt”, der “mit der Absicht verbreitet” wird,  “wirtschaftlichen oder politischen Gewinn [im Rahmen der Corona-Impfung] zu täuschen oder zu sichern”?  [ digitale Strategie der EU]

    Nein. Das wäre sicherlich eine zu gewagte These!  Allein, eine derartige Vermutung auch nur anzudeuten oder als Meinung anklingen zu lassen, wäre absolut unratsam!

    Aus Gründen, die sich die Lesenden selbst erdenken können.

    Auf der sicheren Seite weiß ich mich dann schon eher, wenn ich mich an utopia.de orientiere oder mimikama.

  • Utopia.de: “‘Schwere Impfschäden etwa bei einer von 10.000 Impfungen”

    Zwei Jahre lang wurde die Impfkampagne in Deutschland überwiegend vom  Lauterbachschen Mantra einer “mehr oder weniger nebenwirkungsfreien” Gesundheitsmaßnahme getragen. 

    Dann, plötzlich im März 2023, fühlte sich die utopische “follow the science” Gemeinschaft  mit einer “Impfschäden-Aussage” aus dem Munde des Lauterbachs "irritiert". 

    Ausgerechnet Lauterbach in Vestis des neuen Gesundheitsministers  “sagt”, “unter Berufung auf Zahlen des Paul-Ehrlich- Institu[t]s, dass ‘schwere Impfschäden’ etwa bei einer von 10.000 Impfungen vorkämen”.

    An dieser Stelle weiß es das Online Portal utopia.de natürlich besser und titelt: “Der Gesundheitsminister vermengt unterschiedliche Begriffe”. 

    Einmal spreche er “von Impfschäden, dann von Nebenwirkungen und an anderer Stelle bezieht er sich auf ‘Post Vac’”. Dabei seien dies “unterschiedliche Phänomene”, so die utopischen Autor*innen.

    Unter Impfschäden verstehe man im Unterschied zu Impfnebenwirkungen „ ‘die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung durch die Schutzimpfung’. Diese Schäden sind durch das Infektionsschutzgesetz (IfSG) definiert. Für Impfschäden gelten die Regelungen des sozialen Entschädigungsrechts. Das heißt: Betroffene haben Anspruch auf Versorgung.”

  • Mimikama: Anträge auf Anerkennung eines Impf-Schadens

    Auf der sicheren Seite weiss man/frau sich auch, wenn man/frau sich einfach nur an Fakten Checks orientiert:

    Mimikama fakecheckt die Behauptung “In Deutschland wurden seit Beginn der Corona-Pandemie 467 anerkannte Impfschäden gemeldet, für die der Staat Entschädigungen zahlt. Es stellt sich die Frage, wie viele Menschen tatsächlich einen Impfschaden erlitten haben und wie die Anträge gehandhabt werden.” 

    Dazu stellt es richtig: “Von den 11.827 gestellten Anträgen auf Entschädigung wegen eines Corona-Impfschadens wurden bisher 467 anerkannt. Dies entspricht einer Anerkennungsquote von 3,95 Prozent. Bei insgesamt 64,9 Millionen mindestens einmal geimpften Personen in Deutschland sind das 0,00072 Prozent.”

    Zwar lässt auch Mimikama, die Zahl der bisher unbearbeiteten 5.597 Fälle sowie die 658 “aus anderen Gründen erledigt”en Fälle unter den Tisch fallen. Zumindest ist Mimikama wahrheitsgetreu, wenn es schreibt “bisher 467”. 

    Dass auch Mimikama zur vorzeitigen “Bewertung” kommt, “dass die Anzahl der bestätigten Impfschäden im Verhältnis zur Gesamtzahl der Impfungen relativ gering ist”, darf nicht stören. 

    Doch welche sind nun die behördlichen Hürden, um einen Impfschaden bestätigt zu bekommen? Bei Mimikama gibt es anscheinend keine Hürden. Dort klingt alles recht easy, theoretisch eben: 

    1. Erster Schritt- Arztbesuch”, gefolgt von 
    2. Meldung an das Paul-Ehrlich Institut” durch den behandelnden Arzt, 
    3. "Antragstellung",
    4. Prüfung durch einen Gutachter”, der angeblich "unabhängig" sei und 
    5. Entscheidung des Versorgungsamts”, “basierend auf der Bewertung des Gutachters".
  • “unabhängiger Gutachter”? Vorgaben der WHO:

    Im "Zentrum der Gesundheit" ist über "Impfschaden: Meldung, Anerkennung, Entschädigung" zu lesen: "Betroffene werden oft im Stich gelassen".

    Hier liest man über "Impfkomplikation": "Sie kann durch den Impfstoff selbst verursacht sein, sie kann von ihm ausgelöst werden, sie kann vorübergehend sein oder aber auch zu bleibenden Schäden sowie zum Tod führen. Bei einer Impfkomplikation ist zumindest eine vorübergehende Therapie notwendig, was bei der Impfreaktion eher noch nicht der Fall ist."

    Es gibt auch ein historisches Beispiel von Impfschaden unter dem Titel "Der Lübecker Totentanz". "Im Jahr 1930 wurden in Lübeck 256 Babys (etwa 84 Prozent aller Neugeborenen) oral gegen Tuberkulose geimpft. Dieser Massenimpfung gingen grosse Werbekampagnen voran, [...]"! "Die Folgen der Impfaktion waren verheerend: 131 Impflinge erkrankten und litten zum Teil ihr ganzes Leben lang an chronischen Folgeschäden (z. B. starke Schwerhörigkeit) und 77 Babys fanden den Tod. " [Hervorhebungen von mir]

    Zum Thema "Impfschaden" klärt die Seite auf, dass zwecks Anerkennung "diverse Kriterien erfüllt werden" "müssen", "z.B. jene, die von der Weltgesundheitsorganisation ( WHO) vorgegeben wurden. Dazu zählen:

    1. der zeitliche Zusammenhang
    2. das Fehlen anderer Auslöser
    3. die für den jeweiligen Impfstoff typischen Symptome
    4. die für den jeweiligen Impfstoff pathophysiologisch erklärbaren Symptome"

    Die Seite spricht von einem "Lotteriespiel": "Spätestens jetzt wird klar, dass die Anerkennung eines Impfschadens einem Lotteriespiel ähnelt. Denn wenn die Symptome nicht gleich nach der Impfung auftreten, was durchaus möglich ist, von Sachverständigen andere Umstände dafür verantwortlich gemacht werden oder die Symptome als untypisch bzw. im Zusammenhang mit der Impfung als nicht erklärbar eingestuft werden, stehen die Chancen für die Anerkennung eines Impfschadens schlecht."

  • Konkrete Beispiele

    Machen wir einige konkrete Beispiele. Merkur schreibt:

    "Laut Paul-Ehrlich-Institut sind folgende schwerwiegende Impfkomplikationen nach einer Corona-Impfung bekannt

    • Myo-/Perikarditis (Herzkrankheit)
    • Blutgerinnsel
    • Gesichtslähmung
    • Guillain-Barré-Syndrom (Muskelschwäche)
    • Tinnitus (Hörschaden)"

    Für all diese möglichen schwerwiegenden Impfkomplikationen kommen natürlich auch andere Auslöser in Frage. Abgesehen vom zeitlichen Zusammenhang mit der Applikation der Impfung, muss also auch "das Fehlen anderer Auslöser" nachgewiesen werden. Wie macht man das im Falle einer Myokarditis?

    Allein für eine Myokarditis kommen verschiedenste Formen der "infektiösen" Form in Frage: Zu 50% können Viren verantwortlich angesehen werden, wovon das DocCheck Flexikon nicht wenige listet. Letztendlich kommt ja das Coronavirus SARS-COV-2 auch noch in Frage. Hierfür liegt eine mögliche pathophysiologische Erklärung vor.

    Pech ist nur: "Nach wie vor gibt es allerdings noch keine eindeutige Erklärung dafür, warum es in seltenen Fällen nach einer Covid-Impfung – und vor allem bei jungen Männern – zu einer Herzmuskelentzündung kommt." Das heißt, die Hürde, dass es sich um  "für den jeweiligen Impfstoff pathophysiologisch erklärbare Symptome"  handeln muss, kann nach wie vor nicht genommen werden.

    Außerdem: Wenn mittlerweile bekannt und anerkannt ist, dass trotz Impfung eine Covid- Infektion als sog. "Impfdurchbruch" möglich ist, kann im Falle einer Myokarditis eine vermutliche Infektion auch nicht leicht ausgeschlossen werden. Zumal ein "nachweisender" Test ja lediglich das Vorhandensein eines für Covid typischen Proteins im Nasen- oder Mund/Rachenraum feststellen muss, um [... vgl. Covid-19: Alles klar?]

  • Fazit

    Die Dolomiten müsste sich demnach einfach nur eingestehen, dass die abschließende Aussage des Biostatistikers Markus Falk schlichtweg auch auf die Hintergründe der von ihm interpretierten Daten aus Deutschland anzuwenden ist:

    Das staatliche Impfschadensprogramm ist nämlich weit weg von der Realität und wenig praktikabel. Es haftet nur bei sehr schweren Schäden, die eindeutig mit der Impfung in Verbindung gebracht werden können, für die im Einzelfall aber ganz selten der eindeutige Nachweis erbracht werden kann

    Demnach ist es absolut verfehlt, den Eindruck zu erwecken, bei der Zahl von "bislang" 467 anerkannten Impfschäden handle es sich um eine aussagekräftige Datenlage. Zumal es sich lediglich um die "wenig praktikable" "Realität" "staatlicher Impfschadensprogramme" handelt.

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Wilhelm B.L Sa., 10.02.2024 - 20:47

Vielen Dank fuer diesen wissen schaftlich interessanten und fundierten Beitrag.
Ich habe allerdings hierrin keinen Hinweis gefunden auf indirekte Impfnebenwirkungen : Die Folgen der durch die fokusierte Beschaeftigung mit nutzlosen oder schaedlichen Impfungen anderseits vernach lassigte allgemeine Staerk ung des Immunsystems (Mund -Rachen Desinfektion, erhoehte Vitamin D Zufuhr) sowie die nun missachtete Behandlung der wesentlichen Grundkrankheiten (Herz-Kreislauf, Diabetis).

Sa., 10.02.2024 - 20:47 Permalink
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Salto User
nobody Sa., 10.02.2024 - 20:52

Alle Staaten sind nicht auf eine seriöse Aufarbeitung der Ergebnisse bedacht. Dabei geht es auch, aber nicht nur um Impfschäden. Die Verantwortlichen wissen nur allzugut, warum das besser unter den Teppich gekehrt werden soll.

Sa., 10.02.2024 - 20:52 Permalink
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Hartmuth Staffler So., 11.02.2024 - 11:44

Anstatt sich mit den lächerlich geringen Zahlen angeblicher Impfschäden zu befassen, könnte man auch auch einmal spekulieren, wie viele hunderttausende Menschenleben durch die Impfung gerettet wurden.

So., 11.02.2024 - 11:44 Permalink
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Peter Gasser So., 11.02.2024 - 13:16

Antwort auf von Hartmuth Staffler

... das passt leider nicht ins Narrativ...
auch Pandemien und Seuchen in der Geschichte werden einfach ausgeblendet als gäbe es sowas nicht: Nutzen und Schaden der Impfungen steht wohl 100:1 (oder 1.000:1?), und trotzdem will man in der Ablehung Recht behalten, so ist er halt, der eigene Mensch.

So., 11.02.2024 - 13:16 Permalink
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Wilhelm B.L So., 11.02.2024 - 14:00

Antwort auf von Hartmuth Staffler

Wenn Sie hier von Spekulieren reden, draengt sich mir anderseits die Frage auf nach mit statistisch abgesicherten Daten belegbaren Erfolgen bei einer ohne Impfung mit unerprobten Stoffen, schon durch kostenlose Spaziergaenge in der Natur, geretteten Menschenleben. Hier waere noch anzufuegen, dass der erste oder letzte Ansprechpartner fuer einen Patienten grundsaetzlich der Hausarzt sein muss dank seiner von Erfahrungen (praktischen Kontakten) genaehrten, ideologiefreien Intuition.

So., 11.02.2024 - 14:00 Permalink
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Profil für Benutzer Wilhelm B.L
Wilhelm B.L So., 11.02.2024 - 16:14

Antwort auf von Hartmuth Staffler

In diesem Kommentar bestaetigt sich wieder deutlich die These: "Die angebliche Corona-Pandaemie ist in erster Linie eine Pandaemie des ver lorenen gesunden Menschenverstands"
Der Verlust des (Sach-) Verstandes in der Coronavirus-Hysterie - Eine mittels der durch Mainstream-Medien erzeugten Reizflut von emotionsgeladenen, geistig ueberbewerteten leeren Reizworten menschengemachte, exogene
"schizophrene" Denkstoerung Nachfolgend werden die z.T. auf diesem fundamentalen psychologischen Defekt beruhenden, weitreichenden verheer enden psychologischen Folgen der Corona-Diktatur beschrieben: Die Verletzung des Grundprinzips : "Staatliche Einmischungen (z. B. Impf zwangsmassnahmen) in die Natur soviel wie noetig, aber so wenig wie moeglich" Das Gegenteil der vom uebergriffigen Staat forcierten Ueberstuelpung der Maske einer Corona-Diktatur ueber angeblich von einem ansteckenden, boesartigen Geist besessenen "KRANKE" Fuer die pandaemieaehnliche Aus breitung einer solchen tief beein druckenden Wahnidee spielt neben der unnoetigen staatlichen staatlichen Eingriffe in natuerliche Regulative eine wesentliche Rolle : Die INDUKTION - Der auch fuer die Hypnose und die Massenpsychologie bedeutsame Mechanismus fuer die Entfachung der einem Flaechenbrand ("Pandaemie") gleichenden Massen psychose aus dem Zuendfunken einer zu einem Irrglauben verfuehrenden, tief bewegenden inhaltsleeren Worthuelle ("Sars-Cov 2") Die abstrakte lateinische Wortwahl klingt nach einem einschuechternden viel, was in Wirklichkeit wenig ist.

So., 11.02.2024 - 16:14 Permalink
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Martin Tarshito So., 11.02.2024 - 20:46

Antwort auf von Hartmuth Staffler

Die Impfung als "Rettung" hinzustellen ist schon ein starkes Stück "Glaube" ohne jeden objektiven Beweis!
Sind Sie ein Prophet des Impf-Soterismus?

Wie wäre es mit etwas mehr Fakten?!

Kein Kontinent war impffauler als Afrika; keine Achse impfwilliger als die Länder der transatlantischen Brücke.

Also stelle ich hier mal die vier Länder USA, GB, Italien (IT) und Deutschland (DE) jenen vier afrikanischen Ländern gegenüber, die laut Wikipedia die meisten Toten aufweisen: Marokko (MA), Tunesien (TN), Ägypten (EG) und Südafrika (ZA):
"Von Anfang 2020 bis April 2023 zählte die WHO in der WHO-Region Afrika 15,6 Covid-assoziierte Todesfälle je 100.000 Einwohner, im Vergleich zu 237 in Europa und 338 in den USA.[5] Das ist auch insofern bemerkenswert, als in Afrika relativ wenige Menschen gegen COVID-19 geimpft sind." (https://de.m.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_in_Afrika)"

Um einen übersichtlichen Vergleich anzustellen, mache ich hier eine Liste, die mit der höchsten Prozentzahl an Vollimmunisierung /Teilimmunisierung (V/T) startet und zur geringsten voranschreitet; dazu liste ich das Verhältnis von 1 Toten je x-Einwohner (T/E) [respektive Tausend Tote je Millionen (T/M)]:

86/81 V/T in IT; 1: 301 T/E [196 T/59 M)
81/63,5 V/T in USA; 1:299 T/E [1.127 T/338 M)
79,7/75,2 V/T in GB; 1: 290 T/E [232 T/67,5 M]
78,1/62,8 V/T in DE; 1:448 T/E [185 T/83,1 M)
66,8/18,5 V/T in Ma; 1: 2297 T/E [16 T/37,4 M]
58/52 V/T in TN; 1: 418 T/E [29,4T/12,3 M)
51,3/38,2 V/T in EG; 1: 4.473 T/E [24,8T/111M)
40/35 V/T in ZA; 1: 588 T/E [102 T/ 60 M]

Für mich sieht es demnach definitiv nicht danach aus, dass eine höhere Impfrate mehr Menschen "gerettet" hätte!

Wohl eher gab es demnach weniger Tote je Einwohnerzahl in Ländern mit geringerer Durchimpfung.

In Südafrika stagnierte die Impfung nicht umsonst bereits Ende April 2022 bei ca. 36% (https://www.sueddeutsche.de/politik/afrika-corona-impfstoffe-1.5574246).

Anfang 2022 hatte Afrika insgesamt gerade mal eine Durchimpfungsquote von 7%; doch die Prophezeiungen der Gläubigen über unsäglich hohe Zahlen von Toten blieb in Afrika aus, während die Impfung/ Pandemie in den Nordatlantik Ländern weiterging bis es mit Beginn des Ukrainekrieges plötzlich kein schlimmes Corona mehr gab.
Tja: Ohnehin lagen die PR(opagandisten) Burioni und Lauterbach trotz x-ter Impfung mit stärkeren Symptomen im Bett, Lauterbach sogar mit "starkem Husten und hohem Fieber" (Interview im ZDF), während ich Ungeimpfter nicht mal einmal einen positiven Test hatte (trotz 2 bis 3 Tests / Woche).

Ohne Impfung müssten Burioni und Lauterbach wohl schon drei Mal tot sein...
Denn nur die Impfung hat sie gerettet, wie sie selbst glauben.

Glaube bleibt Glaube.

So., 11.02.2024 - 20:46 Permalink
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Wilhelm B.L So., 11.02.2024 - 21:13

Antwort auf von Martin Tarshito

Vielen Dank Herr Tarchito fuer die aufschlussreichen Stastistiken. Sie sind ein eindeutiger Beweis fuer die wirksame Vorbeugung und die Heilung des von mir erwaehnten naturge maessen, also nicht ver-rueckten (ueber zivilisierten) Lebensstils. Der Gegensatz zu der ein symetrisches Wachstum eines stabilen Geschoepfs behindernden Hyperintension.

So., 11.02.2024 - 21:13 Permalink
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Peter Gasser So., 11.02.2024 - 22:01

Antwort auf von Manfred Gasser

... und weil sie dem FALSCHEN Glauben anhingen, starben in Mittel- und Nordamerika etwa 90% der Einwohner an Grippe, Masern, Pocken, trotz bestem Immunsystem und natürlicher Nahrung und Lebensweise, als die Europäer dort anlandeten und ins Land reisten....
... ja, sie hatten halt nicht den rechten „Glauben“, da half auch das super Immunsystem nichts...

So., 11.02.2024 - 22:01 Permalink
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Martin Tarshito Mo., 12.02.2024 - 00:07

Antwort auf von Peter Gasser

Ach Herr Gasser, warum diese plumpen Ablenkungsversuche?

"starben [...] etwa 90%[..] an Grippe, Masern, Pocken".
So so; sagt der Peter!
Also muss es wohl stimmen... wenngleich seine Argumentation wie ein Eintopf daherkommt.

Das was der Peter (und Co) seit 2021 mit Impfung gleichsetzen, ist streng wissenschaftlich genommenen zwar was anderes und würde weder naturwissenschaftlich noch rechtswissenschaftlich als solche durchgehen, wenn es nicht von den EU Behörden mit Tricks des Gebietens und Verbietens so durchgewunken worden wäre: Hat der Peter den Artikel, der sich die Publikation "RNA-based drugs and regulation: Toward a necessary evolution of the definitions issued from the European union legislation" [ erschienen im "Fromtiers in Medicine" ] zugrunde legt, wohl immer noch nicht gelesen geschweige denn verstanden?:
https://salto.bz/de/article/21092023/gentherapeutische-medizinprodukte-…

Gerne auch das zugrunde gelegte Peer Review direkt "studieren", Herr Gasser.

Die ursprüngliche Methode der Impfung, die Inokulation, ist in der TCM bereits in einem Lehrbuch des frühen 16. JHS belegt. Mit den "Mongolen" des damals Moghulistan genannten Ost-Turkestan/Uiguristan (heutiges Xinjiang) kam sie nach Indien, wo sie durch die Moghulen Verbreitung fand und gegen Ende des 18. Jh.s den englischen Kolonialisatoren/frühen Imperialisten bekannt wurde.
Selbst die davon abgeleitete europäische Form der Impfung ist damit noch gut zu vergleichen, aber nicht doch die Medizinprodukte, die uns seit 2021 aufgedrängt werden sollten!

Ihrer Scheinargumentation ["90% [...] Grippe, Masern Pocken"]nach zu urteilen scheinen Sie auch keine Ahnung von den Praktiken der damaligen US Kolonialisatoren/Imperialisten zu haben. Hier ging es wohl allzu oft nach dem Motto zur Sache:
"Du bringst mir ein erjagtes Tierfell, ich gebe Dir eine [Pocken verseuchte] Decke."
"Du gibst mir Dein Land, ich gebe Dir Feuerwasser, ein Hüttchen und warme [verseuchte] Decken".
Die Angelsachsen (&Co) hatten bekanntlich nicht dasselbe Interesse, die Einheimischen in ihre Gesellschaft zu integrieren wie dies die spanischen und portugiesischen Kolonialisten im südlichen Mittelamerika und v.a. inSüdamerika zumindest auf wirtschaftlicher Ebene hatten; dort wurde den angestammten Bevölkerungsschichten nicht mit derart Seuchendruck auf die Pelle gerückt. Entsprechend hat sie sich hier und da in der Mehrheit gehalten.
Oder etwa nicht?

Mo., 12.02.2024 - 00:07 Permalink
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Peter Gasser Mo., 12.02.2024 - 08:25

Antwort auf von Martin Tarshito

Zitat: „... dasselbe Interesse, die Einheimischen in ihre Gesellschaft zu integrieren wie dies die spanischen und portugiesischen Kolonialisten im südlichen Mittelamerika und v.a. in Südamerika zumindest auf wirtschaftlicher Ebene hatten“:
es lohnt wohl nicht, sei aber versucht: die paar hundert, später die paar tausend Spanier Männer , die nur auf Gold und Silber aus waren, wollten viele Millionen Ureinwohner „in ihre Gesellschaft integrieren“?

Ist wohl ein frei, weil passend dazu erfundenes Märchen. Geschichte ist anders.
Auch ein gesundes Immunsystem schützt eine Gesellschaft nicht vor neuen, unbekannten Erregern.
Damals nicht, heute nicht.

Mo., 12.02.2024 - 08:25 Permalink
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Martin Tarshito Mo., 12.02.2024 - 08:58

Antwort auf von Peter Gasser

Darauf war zu wetten, dass der Peter
1. noch weiter vom Thema ablenkt; also
> seinem Kommentar weder den hier zu lesenden Artikel zugrunde legt,
> noch den von mir gebotenen Link dazu nutzt, zum Thema zurück zu finden.
2. sondern auf seinem Märchen besteht und zudem beweist, zwar viele offiziell anerkannte medizinischen " Verschwörungserzählungen" aus der anglosächsischen Eckezu kennen, aber eben wenig von Geschichte zu verstehen.

Wetten, dass Sie sich mit dem hier folgenden Link auch nicht schlauer machen werden, um Ihr Märchenwissen aus verklärender angloamerikanischer Geschichtsschreibung zurück zu den geschichtlichen Fakten zu finden:
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Encomienda
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Repartimiento

Den Fakt, dass in den spanischen Kolonien heutzutage weiterhin die ursprüngliche Bevölkerung bzw. eine Mischbevölkerung vorherrscht, ist zwar für jeden unbestreitbar gegeben.
Nicht aber für Peters Geschichtsverständnis.

Sofern Sie -wie ich Sie kenne- weiterhin Ablenken und Abschweifen, dann aber bei unvermeintlicher Rückkehr zu unbestreitbaren Fakten, die das eigentliche Thema betreffen, beleidigt die Segel streichen werden, verabschiede ich mich hiermit schon wieder aus einer Diskussion, die Sie erfahrungsgemäß ad absurdum führen werden.

Mo., 12.02.2024 - 08:58 Permalink
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Martin Tarshito Mo., 12.02.2024 - 09:33

Antwort auf von Peter Gasser

Der Wuhan Virus war übrigens nicht sooo neu:
Der Bericht der Rai 3 von 2018 über Wuhan
ist dem Peter offensichtlich unbekannt.

Ja "ein gesundes Immunsystem [weniger wirklich gesund lebendender Menschen, diesich nicht von der modernen Medizinindustrie verderben lassen,] schützt eine Gesellschaft [mit hohem Anteil an medizinisch immun-suprimierten PatientInnen] nicht vor einem neuen [nicht wirklich] unbekannten Erreger. Damals nicht und heute [,da das Immunsystem vieler PatientInnen geschwächt, ist erst Recht] nicht".

Es gehört zu den Fakten seit den ersten Monaten der Pandemie, dass rund 80% der Infizierten gar nichts oder nur leichte Symptome wahrnehmen [werden]. Sagte selbst Wieler vom RKI. Bei näherer Betrachtung waren es mindestens 40%, die eine "Infektion" symptomlos überstanden.

Nun, Peter will wohl etwas nicht behaupten, 90% der Ungeimpften seien an COVID verstorben, wie er das mit den Ureinwohnern Mittel- und Nordamerikas mit Bezug auf "Grippe, Masern und Pocken" so salopp unterstellt hat?!

Wieviel Ungeimpfte haben denn im Afrika überlebt, Herr Peter?!

Mo., 12.02.2024 - 09:33 Permalink
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Martin Tarshito So., 11.02.2024 - 23:09

Antwort auf von Manfred Gasser

Ja Herr Gasser, Placebo ("gefällt mir") gibt es auch bei Geimpften.

Und wenn drei/vier Impfungen zusammen mit mehreren symptomatischen Infektionen einhergehen, dann gefällt einem Impfgläubigen [oder Impfgläubiger; denn wer weiss, welch Propagandist tatsächlich auch Aktionär der Impfindustrie ist], also einer Person wie Herrn Burioni eben der Glaubenssatz: Wäre ich nicht mehrfach geimpft gewesen, dann wäre ich nicht nur krank geworden, sondern höchstwahrscheinlich auch nicht mehr am Leben, um meinen Gläubigen vor der Kamera glaubhaft machen zu können: Sie müssen mit einer vierten Spritze ihren Impfschutz auffrischen; eben weil es Ihnen sonst schlimmer ergehen könnte wie mir, Herrn Burioni, selbst; womit sich natürlich versteht, dass sie -was ihnen, den Gläubigen sicherlich nicht gefallen wird- vielleicht doch noch versterben könnten; also trotz "Grundimmunisierung" [die ihnen zuvor als "Vollimmunisierung" verkauft worden war; natürlich im Namen der Wissenschaft].

Aber ist diese Art der Argumentation eines Burioni in Wahrheit nicht ein Nocebo?

Ja, Herr Gasser, der Glaube an die "Schutzimpfung" "immunisiert vielleicht sogar gegen Viren".
Ja , "vielleicht".
"vielleicht sogar".

So., 11.02.2024 - 23:09 Permalink
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Milo Tschurtsch So., 11.02.2024 - 14:25

Den Pandemien und Seuchen die, wie mehrfach auch bereits schon am Anfang belegt einer Atemwegserkrankung bzw. einer damit verbundenen Sterblichkeitsrate vergleichbar der einer Grippe waren, wo vor allem sehr alte und vorerkrankte Menschen gefährdet waren , mir einer derartigen Impfkampagne zu beantworten, sorry das geht gegen den gesunden Menschenverstand. Vor allem die Durchimpfung jener die gar nicht gefährdet waren und deshalb auch kein Nutzen sein kann, sowie das Nötigen dazu durch Panikmache, moralische Keule (basierend auf Lügen: sterile Immunität!! wenn alle durchgeimpft wären) und sogar Kriminalisierung und Ausschluss aus der Gesellschaft, dem Verweigern von Grundrechten usw. das passt auf keine Kuhhaut.
Wie es dazu kommen konnte und was da dahinter steckt, muss geklärt werden. Sonst können wir uns auf verlässliche demokratische Zustände in einem Rechtsstaat nicht mehr verlassen.
Auch dem zeitlichen Zusammenfallen der Übersterblichkeit vor allem junger Leute mit der Impfkampagne muss nachgegangen werden, denn die Gesellschaft hat ein Recht darauf dass das untersucht wird (wenn nicht an der Impfung, an was es sonst liegt), damit man adequat reagieren kann.
Abschließend muss gesagt werden, dass bisher bei bereits weit weniger Fällen Medikamente vom Markt genommen wurden. Verdächtig ist auch dass man bei Astra Zeneca diesbezüglich nicht lange Federlesens gemacht hat, bei Pfizer aber nicht reagiert, obwohl die Meldungen vergleichbar sind. Die Eu-Kommission will nicht einmal die Verträge herausrücken (kürzlich per Beschluss abgelehnt), wobei diese eh schon geleakt wurden. Denn dass es plötzlich nur die neuartigen mRNA Impfstoffe gab, die den Leute förmlich aufgezwungen wurden und keine herkömmlichen Impfungen zu haben waren, bzw. solche unterdrückt wurden, obwohl diese bei anderen Atemwegserkrankungen (Grippe) sehr wohl jährlich neu hergestellt werden, macht schon sehr verdächtig.
Danke, Herr Tashito es gibt viel zu tun.

So., 11.02.2024 - 14:25 Permalink
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Peter Gasser So., 11.02.2024 - 15:10

Antwort auf von Milo Tschurtsch

Zitat: „Auch dem zeitlichen Zusammenfallen der Übersterblichkeit vor allem junger Leute mit der Impfkampagne muss nachgegangen werden...“:
dazu ist Ihnen schon mehrfach geantwortet, bzw. das ist schon mehrfach mit Expertisen erklärt/widerlegt worden: ABER bei jedem neuen Artikel bringen Sie dieselben Suggestivfragen wieder, OHNE das vermittelte Wissen zu berücksichtigen, bzw. die lAufklärung des Sachverhaltes auf- bzw. anzunehmen. Wer nicht verstehen will, bzw. jede Aufklärung gleich wieder „vergisst“, kann dann natürlich „endlos“ um Aufklärung nachfragen...
Man sieht, dass vorhandene Aufklärung einfach ignoriert wird: aufklärungsresistent.
.
Auch Ihr erster Satz zeigt vom Ignorieren von Aufarbeitung: Corona ist keine reine „Atemwegserkrankung“, wie Sie schreiben, noch waren die „Sterblichkeitsraten einer Grippe vergleichbar“: beides ist unrichtig, und es hilft der Diskussion nicht, wenn immer wieder Unrichtiges geschrieben und mit der Forderung, „aufzuklären“ verbunden wird: die beste Aufklärung beginnt damit, selbst bei den Fakten zu bleiben.
.
(gleichsam: Der Mainstream behauptet, die Erde sei rund, aber ich glaube das nicht und erwarte Aufklärung!
Dabei hilft es, wie bei Corona auch, zu lesen und sich Wissen anzueignen).

So., 11.02.2024 - 15:10 Permalink
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Milo Tschurtsch So., 11.02.2024 - 18:53

Antwort auf von Peter Gasser

Ich muss Sie enttäuschen Herr Gasser, aber Corona ist vorwiegend eine Atemwegserkrankung, die über die Atemwege übertragen wird. Natürlich kann sie wie es auch bei anderen Atemwegserkrankungen vorkommt, zu erweiterten Symptomen bzw. Folgeerkrankungen, vor allem Lungenentzündungen kommen, was auch vom Corona-Typ abhängt aber vor allem vom Zustand der Personen (alt-vorerkrankt -schwaches Immunsystem).
Aber zum Eigentlichen: Die Sterblichkeitsraten sind sehr wohl mit einer Grippe vergleichbar was eine große Studie der WHO belegt, aber schon vorher (Frühjahr 2020) durch kleinere Studien festgestellt wurde ( Diamond Princess-Studie , Heinfels-Studie).
Am 14.10.2020 erschien im Bulletin der WHO eine in der Vorversion schon ab Mitte September bekannte große Studie über Personen, bei denen labortechnisch Antigene gegen SARS-Cov-2 im Blut nachgewiesen wurden. Die Infektionssterblichkeit lag je nach Region zwischen 0 und 1,6% mit einem Medianwert von 0,27%, was mit den gewonnenen Beobachtungen zur Sterblichkeit bis dato gut übereinstimmte. Diese Sterberate entspricht einer mittelschweren Influenza.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33716331/

Ja, da hilft Lesen und sich Wissen aneignen.

Was die Übersterblichkeit betrifft, so hatte ich lediglich gefordert, dass es unerlässlich sei, die Gründe dafür zu ermitteln um dem Problem auf den Grund zu gehen, was bis heute nicht passiert ist. Ich hatte keinen Kausalität mit der Impfung behauptet, lediglich eine zeitliche Übereinstimmung, die aber zufällig sein kann (deshalb braucht es ja die Aufklärung). Dass eine solche erfolgt sei und was die Gründe für die Übersterblichkeit sind, davon wurde bis jetzt außer Vermutungen, nichts bekannt, im Gegenteil. Wieso eine seriöse Aufklärung bis jetzt nicht erfolgt ist, versteht niemand, würde eine solche doch am besten eine evtl. bestehende Kausalität entkräften, was doch im einschlägigen Interesse sein müsste. Also nix mit Suggerieren.

So., 11.02.2024 - 18:53 Permalink
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Profil für Benutzer Peter Gasser
Peter Gasser So., 11.02.2024 - 19:22

Antwort auf von Milo Tschurtsch

Zitat 1: „Aber zum Eigentlichen: Die Sterblichkeitsraten sind sehr wohl mit einer Grippe vergleichbar...“: da müssen Sie schon die einzelnen Varianten betrachten: versuchen Sie Ihre Aussage mal in Bergamo, mal sehen, wie das laufen würde...

Zitat 2: „Übersterblichkeit“:
Lesen Sie dazu meinen Kommentar vom So., 14.01.2024 - 22:35 Uhr, dritter Versuch, wird aber wohl auch jetzt (beim 4. Versuch) nicht ankommen:
https://salto.bz/de/comment/136549#comment-136549

So., 11.02.2024 - 19:22 Permalink
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Salto User
Milo Tschurtsch So., 11.02.2024 - 23:18

Antwort auf von Peter Gasser

1. ..................versuchen Sie Ihre Aussage ...........Sorry das ist nicht meine "Aussage", das sind Studien der WHO. ( Die Infektionssterblichkeit lag JE NACH REGION zwischen 0 und 1,6% mit einem Medianwert von 0,27%) . Den Begriff "Medianwert" verstehen Sie aber schon?
2. Auch hier: "Faktenfinder" vermuten die Übersterblichkeit läge an der Grippe? Naja ich wüsste nicht dass die "Ergebnisse" von Faktenfindern in der Welt der Wissenschaft eine Relevanz haben und zweitens erklärt "Grippe" nicht die Übersterblichkeit vor allem junger Leute, aber das hatten wir schon einmal.
Fazit : Es gibt bis dato keine WISSENSCHAFTLICHE Erklärung für die Übersterblichkeit (oder wollen Sie mit Ihrem (4.) Link suggerieren es gäbe eine ?). Es kann mit der Impfung zusammenhängen oder auch nicht (wir wissen es nicht). Es gehört seriös untersucht , um Spekulationen auszuräumen.
Es nützt nichts Herr Gasser, das Coronanarrativ bröckelt, es kommen zunehmend mehr Ungereimtheiten an den Tag und vor allem der Tatbestand, dass man uns in vielen Bereichen unverschämt belogen hat bzw. belügen wollte ( alle haben es nicht geglaubt). Der Umgang mit den Mitmenschen, der Verfassung und den uns gesetzlich und ethisch zustehenden Grundrechten übersteigt ohnehin das, zumindest mir, bis zum damaligen Zeitpunkt in entferntesten Vorstellbare (auch das hatten wir schon öfters). Gerade dies hätte viel mehr Leute stutzig machen müssen.

So., 11.02.2024 - 23:18 Permalink
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Profil für Benutzer Josef Fulterer
Josef Fulterer So., 11.02.2024 - 14:36

Das ist keine gute Nachricht für die nicht so geringe Gruppe der standhaften Impf-Verweigerer, die auch noch gern als Retter der Menschheit aufspielt!
In ihrer Gemeinschaft fehlen allerdings jene, die den Corona-Angriff nicht derpackt haben und heute noch großteils leben könnten.

So., 11.02.2024 - 14:36 Permalink
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Profil für Benutzer H. Predazzer
H. Predazzer So., 11.02.2024 - 19:22

Der gesamte Artikel soll wohl suggerieren, daß die Anzahl der Impfschäden weitaus größer ist.
Der Bezug zur Fehl- oder Falschinformation in Gestalt der "Dolomiten" scheint nur Steigbügel für die "Imformationsrichtigstellung" zu sein
Die Toleranzen oder Abweichungen oder auch statistischen Unschärfen sind selbstverständlich da. Die praktisch nur in eine Richtung (nach unten drücken, besser machen oder eben schlechter) zählt auch schon zu einer tendenziösen Information.
Der "Lübecker Totentanz", mit dem das Impfunglück von 1930 auch bezeichnet wird, war ein Fehlen medizinischen Wissens gekoppelt mit mehrfachem Versagen von Kontrollen. Die massiven Schäden waren nicht der Impfung an und für sich, sondern der nicht fachgerechten Vorbereitung und fehlenden Qualitätskontrolle des Impfstoffes geschuldet. Der Fall wurde gerichtlich aufgearbeitet und endete mit Gefängnisstrafen für die Verantwortlichen. Alles gut dokumentiert und mit Quellen hinterlegt beiWikipedia:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCbecker_Impfungl%C3%BCck

So., 11.02.2024 - 19:22 Permalink
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Profil für Benutzer Wilhelm B.L
Wilhelm B.L Mo., 12.02.2024 - 12:01

Eine vielleicht zum besseren Hnter grundwissen ueber Corona-Dikta turen und Diktaturen aller Art bei tragende kurze Abschweifung zu ihren Motiven. Neben materiellen Gruenden fuer ihre Errichtung ist die auch aus ideellen Bewegruenden betriebene Unter drueckung von aufmuepfigen Mitgliedern einer alten, bruechigen Kulturgemeinschaft. Daher mussten diesen eine wahnhafte, dramatisch zugespitzte Bedrohungs- Lage vorge gauckelt werden im Hinblick auf die Abschreckung vor dem verbotenen Auseinander-Fallen (Abruecken aus einem zuletzt einschnuerenden Korsett) in die freie reale Welt. Dies erforderte eine vom verstaerkten Ueberlebenstrieb diktierte epigene tische Weiterzuechtung eines von einem schwach koerperlich entwickelten, (nicht auf eigenen Beinen gehenden) zurueckhaltenden (negativen) Haus geist besessenen schizoiden Buendnis nachfolgers, der zum Schweigen verurteilt wird.

Mo., 12.02.2024 - 12:01 Permalink
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Salto User
Manfred Gasser Mo., 12.02.2024 - 12:10

Normalerweise werden Diktaturen doch vom Volk, oder alternativ von einem anderen Diktator gestürzt. Wer hat denn die Corona-Diktatur zum Einsturz gebracht? Vielleicht die Impfung? Oder die Impfverweigerer?

Mo., 12.02.2024 - 12:10 Permalink
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Martin Tarshito Mo., 12.02.2024 - 15:30

Antwort auf von Manfred Gasser

Dass Diktatur die Funktion eines gewählten Magistraten der [alt-] Römischen Republik war, und zwar als sog. magistratus extraordinarius, ist dem Gasser hoffentlich bekannt:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mischer_Diktator

Diktator ist, wer diktiert..., das Sagen hat, ansagt und anzeigt (mit dem digitus), was zu tun ist; und zwar, ohne dass zugleich eine gleichwertige Gegenstimme herbeigerufen werden kann (advocatus), um die normative Ansage in Zweifel zu ziehen (diaboli); z.B. ein 2. Consul.
Das ist im Prinzip Diktatur. Punkt.

Wenn Frau Lehrerin dem Manfred ein Diktat diktierte, dann konnte der unmündige Manfred auch nicht einfach schreiben, was ihm beliebte; ohne Konsequenzen.
Oder doch?
Diktat ist Diktat. Und wer diktiert, ist in diesem Moment Diktator*in.

Wenn Draghi und Co die Ansage machten, man/frau habe geimpft zu sein, sonst hat man/frau nicht die gleichen Arbeits-Rechte wie die Geimpften, dann ist das eine Diktatur. Oder steht in der Verfassung, dass der Bürger der Republik Italien, die auf dem Recht auf Arbeit gegründet ist, sein Recht verlieren soll, wenn er nicht geimpft ist?
Doch das Recht wurde in großen Teil entzogen beim nachdrücklichen Versuch, eine diesbezügliche Pflicht nachzureichen.
Na ja, da nicht alle Mitglieder seiner Aristokratie (altgriechische Bedeutung von "governo dei migliori") gänzlich damit einverstanden waren, wurde eben diktiert, dass man/frau als Ungeimpfte/r alle 2 Tage negativ getestet sein musste; und v.a., dass der Test 15€ zu kosten habe [damit jene, die es sich vielleicht nicht leisten könnten, doch noch einknicken].
Nebenbei: Heute bekommst Du den Schnelltest für 99 Cent nachgeschmissen. Dass da trotz Mangel an Nachfrage auf dem Markt überhaupt noch Gewinn abfallen kann?

Dass bereits Conte II. die maximalen sechs Monate Diktatur ausübte (Februar - Juli 2020), die in römischer Tradition als Maximum für den obersten gewählten Magistraten vorgesehen waren, und sie um weitere sechs Monate verlängerte (August 2020-Jänner 2021; wobei Italia Viva Mitte Jänner den Conte dann im Stich ließ, weshalb Conte am 26.01.21 das Handtuch warf), das ist dem Manfred Gasser offenbar entgangen;
auch dass es Draghi dem Conte mindestens gleichtat (Februar-Juli 2021; August 2021- Jänner 2022), wobei er und sein governo dei migliori (altgriechisch als Aristokratie bekannt) den Bogen sogar über das Frühjahr hinaus überspannte, ist dem Gasser natürlich ebenso wenig aufgefallen.

Hauptsache Gasser war durch die Kritik über Ungarn PR(opaganda)-gerecht abgelenkt. Natürlich musste Ungarn und nicht etwa Italien selbst kritisch beäugt werden; unabhängig vom Fakt, dass sich das Parlament in Ungarn -im großen Unterschied zu Italien - , das Recht zurück behalten hatte, die diktatorische Sonderrolle der Regierung während der Pandemie dann beenden zu können und zur normalen parlamentarischen Demokratie zurück zu kehren , sobald der Notstand nicht mehr gegeben sei.

Unter Conte II witzelte ich bereits, dass angesichts dieser Situation auf C wie Caesar Conte ein D wie Duce D... folgen werden würde.
Und dann kam Draghi mit seinem aristokratischen (governo dei migliori) Regierungsstil. Natürlich reiner Zufall. Oder, wenn es ein Gasser (oder sonst ein Verschwörungstheorie Schreier) so wollen, eine Theorie, die sich bewahrheitete.

Zum Glück stolperte der D Draghi völlig überraschend über ein Vertrauensvotum:
"Giorgetti, amico ed estimatore di Super Mario nelle file della Lega, riassume con lucidità ciò che nessuno, alla viglia della crisi, si aspettava: 'Un governo che cade senza che il Parlamento abbia la forza di votare contro'. Anzi, tutti nelle file del governo, a parole, vogliono Draghi. Lo richiedono per un bis o lo propongono come l’unica figura che possa continuare a guidare il Paese. Ma, alla conta dei fatti, si andrà a nuove elezioni, come aveva invocato da subito il partito d’opposizione Fratelli d’Italia."
(https://www.google.com/amp/s/www.rainews.it/amp/articoli/2022/07/la-fin…)

Was für ein glücklicher [unerwarteter] Zufall.

Dabei sagte ich damals: Nach dem, was sich C wie Caesar Conte und D wie Duce Draghi in Sachen Faschismus in Weiß geleistet haben, können wir uns auch mal 5 Jahre Regierung Meloni genehmigen.
Und zufällig hatte ich diesbezüglich auch Recht, dass Meloni die Neue Regierung stellen werde. Immerhin war mir klar, dass die Wählerinnen, die von Berlusconi enttäuscht worden waren, nicht bei Salvini bleiben würden, der sie als Mitglied der draghschen Aristokratie offensichtlichst ebenso enttäuscht hat [Greenpass]. Da blieben nur noch jene, die sich in der hohen Kammer in Rom getrauten, dem Faschismus von Mitte-Links mit "No Green Pass" Schildchen entgegen zu stellen.

Jene, die stets von einer verschwindend geringen Minderheit schwurbelten, waren zu Recht überrascht, als Meloni als klare Siegerin feststand und auch der Ursula von der Leyen die großen diktatorischen Sprüche [von wegen , wie haben die Mittel] ausgingen.

Es war, wie ein Ignazio Silone bereits prophezeite: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»"

Das wird auch jenseits von Corona offensichtlich.

Mo., 12.02.2024 - 15:30 Permalink
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Wilhelm B.L Mo., 12.02.2024 - 22:49

Antwort auf von Martin Tarshito

"Diktator ist, wer diktiert..., das Sagen hat, ansagt und anzeigt (mit dem digitus), was zu tun ist..." Dieser Satz in ihrer ueberaus tiefen Analyse des Diktaturbegriffs hat mich zu folgender Ueberlegung angeregt. Bedeutet nicht auch das Anlegen einer beeindruckenden, den Anschein einer Autoritaet verleihenden, Amtsuniform, oder Aufsetzen einer ernsthaft - serio esen (oder heiteren) Miene, oder die Wahl eines lauten Tons das Anzeigen eines gebotenen Gehorsams gegen- ueber einer das und mit dem Wort hab enden Autoritaet, incl. Modezars : Ein moeglicher Schluessel zum Ver staendnis der sich in vielen europaei schen oder asiatischen Staaten tradi tonsgemaess vom autoritaeren Gehabe und den Lauten von Obrigkeiten, also grossen Tieren, einschuechtern und - wie hypotisiert - als Roboter dirigieren und irrefuehren lassen, wie z.B. auch vom nicht aus druecklich angesagten, sogar gesell schaftlich gewuenschten, Mitlaufen in Rosenmontagszuegen.
Das Symptom fuer die positive Seite einer - ruckartig signalgesteuert aus -brechenden - exogenen, kollektiven KATATONIE.
Eine hier natuerlich ins Charaktero logische abgeschwaechte Form.

Mo., 12.02.2024 - 22:49 Permalink
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Stefan S Di., 13.02.2024 - 10:08

Antwort auf von Martin Tarshito

Schönes Märchen Herr Tarshito insbesondere dieser Absatz
*und auch der Ursula von der Leyen die großen diktatorischen Sprüche [von wegen , wie haben die Mittel] ausgingen."
Ist es nicht so das eine Miss Meloni fleißig Kreide frisst und sich keiner faschistischen Rhetorik mehr bedient um den notorisch klammen Staatshaushalt Italiens zu sichern. Ohne EU und den € wäre Italien schon im Inflationsstrudel ertrunken. Nur mal so am Rande, größter Handelspartner Italiens ist D. Na, dämmerts ein wenig wer den Takt vorgibt und die Mittel hat.

Di., 13.02.2024 - 10:08 Permalink
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Wilhelm B.L Mi., 14.02.2024 - 12:47

Antwort auf von Martin Tarshito

Die hartnaeckig wiederholte Realitaets leugnung - Grundpfeiler der von an daechtigen Hoerern auf (Corona-)
Prediger die Wiedergabe ihrer derartig geistig beschraenkten Wirklichkeit fordern.
Das Leaken des Weltbilds der Masse durch die Propaganda von zu Hoch staplerkreisen gehoerenden hysteri schen Daemagogen. Diese draengen nachdruecklich ihre Opfer zu Abweichungen von Wahr nehmungen einer bewussten, wesent lichen Realitaet zugunsten der zu weit entrueckten Phatasievorstellungen anregenden Verkleidung, also dem vornehmen Kleid (Huelle) fuer den darunter moeglicherweise steckenden "nackten Kaiser" oder mit eine banalen Grippe infizierten Normalbuerger.
Diktator ist, wer diktiert..., das Sagen hat, ansagt und anzeigt (mit dem digitus), was zu tun ist..." Dieser Satz in ihrer ueberaus tiefen Analyse des Diktaturbegriffs hat mich zu dieser weitergehenden Schlussfolgerung angeregt. Bedeutet nicht auch das Anlegen einer beeindruckenden, den Anschein einer Autoritaet verleihenden, Amtsuniform, oder Aufsetzen einer ernsthaft - serioesen (oder laechelnden ) Miene, oder die Wahl eines lauten Tons das Anzeigen eines gebotenen Gehor sams gegen- ueber einer das und mit dem Wort habenden Autoritaet, incl. Modezars :
Ein moeglicher Schluessel zum Ver staendnis der sich in vielen europaei schen oder asiatischen Staaten tradi tonsgemaess vom autoritaeren Gehabe und den Lauten von Obrigkeiten, also grossen Tieren, einschuechtern und - wie hypotisiert - als Roboter dirigieren und irrefuehren lassen, wie z.B. auch vom nicht ausdruecklich angesagten,
Mit¡aufen(Sich-Treiben Lassen) in Rosenmontagszuegen. Ein somit auch gesellschaftlich und medizinisch sinnvolle, vom nicht abge lassenen Druck geloeste starre Haltung
Die unerwartete Wandlung eines Muster schuelers in einen revolutionaeren Proleten, der sich losreisst von den die Entaltung der eigenen Persoenlichkeit behindernden fremden taktischen Vorschriften.
Ein primaer fuer die Pubertaetszeit typ isches Niederreissen der schon abroeck elnden schoenen Fasssaden der am Koenigshof vorgeschriebenen Pflege einer schoenen, besseren Scheinwelt. Das Symptom des ploetzlichen Ueber wiegens des verdraengten Stofftriebs ueber den Formtrieb, also ruckartigen Wechsels zur positiven Seite einer nun signalge trieben ausbrechenden (exogenen) kollektiven KATATONIE.
Eine hier natuerlich ins Charaktero logische abgeschwaechte Form.

Mi., 14.02.2024 - 12:47 Permalink
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Wilhelm B.L Do., 15.02.2024 - 10:09

Antwort auf von Martin Tarshito

Kurzes Fazit : es existiert eine eindeutige Korrelation zwischen dem als Impfheilmittel ver kauften Impfstoff und dem Glauben weiter Bevoelkerungsschichten an die nur mit einer (wahnhaft umschriebe benen) Umweltursache erklaerliche naheliegende Fremdbestimmung durch hoehere, diktatorische Schicksals maechte (s. kollektiver "Verfolgungs wahn" oder Hexenwahn).
Denn wir finden in dem neuen "Impf stoff" eine anscheinend durch die Sprache, also eine mit geistvollem Klang (heisser Luft) aufgefuellte unwesentliche Worthuelse . Mit einer solchen taueschenden Luftblase werden inhaltlich unbegruendet z.B. eingeschuechterte gutglauebige Abneh mer als Kranke (-aus) gezeichnet. Sie sind somit von der wieder sozial und oekonomisch aufsteigenden Obrig keitsgesellschaft ihnen angehaengte unerklaerliche Statussymbole, die auf einen intensiv mit Abhoerapparaten zu verfolgenden, primaer eingebildeten, Aussenseiterstatus von noch nicht vom Impffieber oder Revolutionsdrang besessenen Regierungskritikern hinweisen sollen.

Do., 15.02.2024 - 10:09 Permalink
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Stefan S Di., 13.02.2024 - 10:41

Antwort auf von Milo Tschurtsch

"Der Corona-Sumpf muss ausgetrocknet werden."
Abgesehen von der rachsüchtigen Komponente welche hier mitschwingt, Corona ist politisch tot, der Zug ist längst abgefahren. Pharma, Chemie und Maschinenbaulobby haben Ihren Teil des Kuchen längst verarbeitet wie ja deutlich aus dem Artikel hervor geht und auch die moralisch gesellschaftliche Echokammer wurde medial geschlossen.

Di., 13.02.2024 - 10:41 Permalink
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Milo Tschurtsch Mi., 14.02.2024 - 09:50

Antwort auf von Stefan S

Wenn Sie sich da mal nicht täuschen. Die gesellschaftlichen Verwerfungen (die in ihrer Dimension gewaltig waren) wirken nach, zumal kein Zeichen von Unrechtsbewusstsein gegenüber den ethisch verwerflich und auch logisch nicht folgerichtigen "Maßnahmen" bzw. Respekt gegenüber Verfassung, freier Entscheidung über den Körper, Menschenrechten (rote Linien) usw. erkennbar ist. Die vor allem politische Instrumentalisierung des Themas in Zusammenarbeit mit den großen Pharma-Firmen und anderen profitorientierten Bereichen auf Kosten der Schwächsten sind nicht unbemerkt geblieben, den übergriffigen Staat mit seiner Regulationswut und moralischen Indoktrination wollen zunehmend mehr Menschen nicht mehr (auch in anderen Bereichen nicht ) , so meine Beobachtung. Gebranntes Kind scheut das Feuer. Deshalb ist es nur folgerichtig dass es politisch gesehen in eine andere Richtung geht, auch dank Corona. Da hilft auch kein noch so aggressives Negativ-Framing.

Mi., 14.02.2024 - 09:50 Permalink
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Stefan S Mi., 14.02.2024 - 13:03

Antwort auf von Milo Tschurtsch

"Die gesellschaftlichen Verwerfungen (die in ihrer Dimension gewaltig waren) wirken nach,"
Sind ursächlich dem Populismus geschuldet welcher von den Besitzstandwahrern probagiert wird. Opfer solcher Politik sind und bleiben die Schwächsten unserer Gesellschaft welche sich in Ihrer Verzweiflung diesem Populismus an den Hals werfen. Siehe Trump, Brexit, Bolsonaro usw.
"den übergriffigen Staat mit seiner Regulationswut und moralischen Indoktrination wollen zunehmend mehr Menschen nicht mehr"
Ach und da erhoffen Sie sich jetzt wirklich Hilfe von einer stark rechts dominierten Regierung. Abgesehen davon ist Ihre Aussage stark übertrieben und völlig realitätsfern.
"politisch gesehen in eine andere Richtung geht,"
Aha, wo sehen Sie hier eine andere Richtung?
"auch dank Corona."
Der Gaul ist tot geritten und die Begrifflichkeit wird überwiegend noch im Zusammenhang von Wachstum und Umsatzzahlen genannt.

Mi., 14.02.2024 - 13:03 Permalink
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Milo Tschurtsch Mi., 14.02.2024 - 18:29

Antwort auf von Stefan S

"Ach und da erhoffen Sie sich jetzt wirklich Hilfe von einer stark rechts dominierten Regierung. "

Hilfe erhoffe ich mit gar keine, aber die links dominierten werde ich halt nicht mehr wählen. Sie haben bei der "Corona- Performance" vollkommen versagt. Mein Weltbild ist geprägt von freien Entscheidungen, Selbstverantwortung ( weniger Staat und mehr privat); Gängelungen, überbordende Vorschriften uvm. bin ich dagegen. Von der moralisch-ethischen Dimension während besagter "performance" ganz zu schweigen (wer auf Befehl des Staates die alten Angehörigen im Heim oder Krankenhaus allein lässt, hat sich ohnehin aus der Wertegemeinschaft verabschiedet, und da haben sich dramatische Szenen abgespielt, das weiß ich aus erster Hand). Dasselbe bei den Kindern (z.B. Verweigerung vom elementaren Recht auf Schulbildung ohne Evidenz, Ausschluss von Jugendlichen von Gleichaltrigengemeinschaften, Impfdruck um Sport auszuüben uvm). Da bin ich jeden Tag froh, dass ich da nicht mitgemacht, sondern mich oft genug lautstark dagegen geäußert habe.
Ob "die andere Richtung" wirklich eine andere ist, weiß ich nicht. Dass die bisherige, was meine Interessen betrifft, versagt hat da bin ich mir jedoch nicht im Unklaren, das habe ich in der Realität erfahren. Und da bin ich nicht allein, auch was andere Themen betrifft. Sie mögen es Populismus nennen, aber eines ist schon klar, der Wähler ist der Souverän. Ist er unzufrieden wählt er anders, liefert "anders" auch nicht, so gibt es bald Dritte, die die Themen der Wähler aufgreifen. So funktioniert halt Demokratie. Da hilft kein negatives framing und moralisches Oberlehrergehabe.

Mi., 14.02.2024 - 18:29 Permalink
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Milo Tschurtsch Mi., 14.02.2024 - 22:36

Antwort auf von Ludwig Thoma

Den Bauern geht es, soviel ich mitbekommen habe, grundsätzlich um ganz etwas anderes. Sie wurden zu Abhängigen der Eu und der weltweiten Handelsabkommen, so dass sie zwischen Bürokratie und Abhängigkeit wenig Spielraum für eigene Unternehmungsführung haben, sie würden lieber von den eigenen Produkten leben als von den Subventionen abhängig zu sein und alles vorgegeben zu bekommen. So jedenfalls habe ich Herrn Gallmetzer verstanden.

https://salto.bz/de/article/05022024/es-brodelt-tiefer

Mi., 14.02.2024 - 22:36 Permalink
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Manfred Gasser Mi., 14.02.2024 - 20:13

Antwort auf von Milo Tschurtsch

"... wer auf Befehl des Staates die alten Angehörigen im Heim oder Krankenhaus allein lässt, hat sich ohnehin aus der Wertegemeinschaft verabschiedet, und da haben sich dramatische Szenen abgespielt, das weiß ich aus erster Hand"
Wer aus Opportunismus die alten Angehörigen im Heim abgibt, hat sich schon lange vorher verabschiedet. Und die dramatischen Szenen hätte jeder ganz einfach verhindern können, wenn er seine Angehörigen wieder zu Hause aufgenommen hätte.

Mi., 14.02.2024 - 20:13 Permalink