„Ich bin stolz auf meinen Dialekt!“
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Brigitte Foppa, Fraktionssprecherin der Grünen, hat vor Kurzem einen Antrag eingebracht, in dem sie fordert, dass im Landtag nur noch Hochdeutsch gesprochen wird. Für den STF-Abgeordneten Hannes Rabensteiner, der sowohl im Landtag als auch bei Pressekonferenzen grundsätzlich nur im Dialekt spricht, stellt dies eine Provokation dar, wie er in seiner aktuellen Aussendung erklärt. „Der Dialekt darf nicht als minderwertig betrachtet werden, wie es mittlerweile einige Abgeordnete oder auch Journalisten tun“, betont Rabensteiner und fordert eine größere Wertschätzung für den Dialekt, der seiner Ansicht nach ein zentraler Bestandteil der kulturellen Identität der deutschsprachigen Bevölkerung in Südtirol ist.
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Hannes Rabensteiner, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit: „Als Volksvertreter möchte ich auch die Sprache des Volkes sprechen.“ Foto: SALTOVon einigen Medien wurde Rabensteiner vorgeworfen, dass er kein Hochdeutsch beherrsche. Der Abgeordnete selbst sagt, dass er bewusst auf den Dialekt zurückgreife. „Als Volksvertreter möchte ich auch die Sprache des Volkes sprechen. Der Dialekt verbindet mich mit den Menschen und spiegelt unsere Identität wider“, so Rabensteiner. Ein Verbot des Dialekts im Landtag wäre für Rabensteiner ein Akt der Entwurzelung und ein Schritt hin zu einer Entfremdung von der eigenen Kultur. Der Abgeordnete kritisiert auch die zunehmende Vermischung der deutschen Sprache mit englischen und italienischen Wörtern. Diese Entwicklung führe dazu, dass sich besonders ältere Menschen mit der Sprache der Politiker nicht mehr identifizieren können.
Auch das Argument, dass die Simultanübersetzer den Dialekt nicht verstehen könnten, weist Rabensteiner zurück. Auf Nachfrage habe ihm der Übersetzungsdienst bestätigt, dass es kein Problem gebe, seinen Dialekt zu verstehen. „Natürlich gibt es auch in unserem Dorf, so wie überall in Südtirol, gewisse Wörter, die von den Übersetzern nicht verstanden werden und auch anderen Kollegen im Landtag unbekannt sind. Diese Wörter vermeide ich selbstverständlich“, erklärt Rabensteiner. „Die italienischen Abgeordneten müssen ohnehin ständig die Übersetzung nutzen, um den deutschen Rednern überhaupt folgen zu können.“
„Dialekt und Hochsprache stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich.“
Auch im Tiroler Landtag sprechen Abgeordnete in der freien Rede Dialekt und bringen damit nicht nur ihre Verbundenheit und Bodenständigkeit zum Ausdruck, sondern auch die Vielfalt des Landes. „Jede Talschaft unserer Heimat hat im Ausdruck und in der Tonalität ihre ganz spezifische Prägung. Es ist schön, wenn man auch hört, woher jemand kommt. Dialekt und Hochsprache stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich“, betont Rabensteiner.
Nein
Nein
Wir sind eine…
Wir sind eine Sprachminderheit in Italien.
Deutsch ist unsere Sprache.
Es gibt Hochdeutsch verschiedener Färbungen (Nord, Mittel, Süd, Österreichisch) , das sich immerzu weiterentwickelt und letztlich die Referenzsprache für unseren Dialekt ist.
Dialekt ist immer eine Abwandlung einer Hochsprache.
Seine gesellschaftliche Bewertung hat wenig mit seinem sprachlichen Wert zu tun.
Ich denke, in einer Institution wie dem Landtag sollte schon unser österreichisches Hochdeutsch gesprochen werden, das ja Teil der verschiedenen Färbungen der deutschen Sprache ist.
Niemand verlangt, dass eine evtentuelle Abschrift der Landtagsreden keine roten LehrerInnenanmerkungen aufweist.
Aber so in etwa sollte schon unsere Sprache verständlich angewendet werden.
Das schulden wir schon all jenen, die sich die Landtagsreden anhören; egal, welcher Muttersprache sie seine.
Antwort auf Wir sind eine… von Sigmund Kripp
Das wirklich Dramatische ist…
Das wirklich Dramatische ist die Tatsache, dass eine solche absolut vernünftige Maßnahme notwendig ist und nicht selbstverständlich ist (wie es in einem zivilisierten Land selbstverständlich sein sollte).
Antwort auf Das wirklich Dramatische ist… von Luca Marcon
Als Krönung gibt es dann…
Als Krönung gibt es dann noch solche (wahre Gustostückerl) die darauf verweisen, dass es anderswo auch so ist (können es aber nicht belegen). Das klassische Argument des Schuljungen, der, vom Lehrer wegen des Kaugummis gerügt, auf seinen Banknachbar deutet und antwortet: „Er hat auch einen.“
Antwort auf Als Krönung gibt es dann… von Ludwig Thoma
Wobei das als Beispiel…
Wobei das als Beispiel gebrachte Schweizerdeutsch eine Sammlung von dialekten ist.
Allerdings sind die Deutschschweizer keine Minderheit im eigentlichen Sinne, die sich in einem andersprachigen Staat gegen einen Verlust ihrer Sprache wehren muss.
Antwort auf Das wirklich Dramatische ist… von Luca Marcon
#luca Marcon Ja, es müsste…
#luca Marcon
Ja, es müsste selbstverständlich sein, aber das ist es nicht.
Herr Rabensteiner ist keine Ausnahme. Es gibt leider mehrere, die keinen korrekten, halbwegs fehlerfreien Standarddeutschen (oder Standardösterreichischen) Satz aussprechen können, geschweige denn schreiben.
Das Problem liegt in der Schule die es eigentlich nicht schafft und in denen teilweise auch die Lehrpersonen Dialekt sprechen.
Das ist auch der Grund, warum eine zweisprachige Schule bei uns ein Problem wäre. Herr Rabensteiner ist der Beweis dafür.
Das Niveau des Deutschen/ Österreichischen würde noch weiter sinken und das ist im Interesse von niemandem
Eine gute Schule mit motiviertem, gut bezahltem Personal ist von grosser Wichtigkeit für eine sprachliche Minderheit.
Antwort auf #luca Marcon Ja, es müsste… von richter a
Il problema "stipendio"…
Il problema „stipendio“ degli insegnanti è relativo, certo, che si paghino così poco e non si assicurino condizioni per stabilizzarli creando continuo ricambio è grave. Si sono volute creare regole diverse per l’assunzione degli insegnanti nelle tre intendenze scolastiche locali, con questo risultato. Perché mai i sindacati non chiedono „regole uguali per tutti“ gli insegnanti di questa provincia, indipendentemente dalla dichiarazione di appartenenza? Ogni tanto qualcuno pone il problema che regolarmente decade. I ragazzi avrebbero diritto a lezioni di qualità, i docenti tutti a un clima sereno e poter lavorare secondo coscienza. Purtroppo non è proprio possibile, la „questione della lingua“ è un continuo tormentone, fonte di dibattito, stress, incomprensioni anche nelle scuole.
Es ist irgendwie bezeichnend…
Es ist irgendwie bezeichnend, dass ein STFler darauf pocht im Landtag den Dialekt zu benutzen (mit Verweis auf den Tiroler Landtag!), genau die STF aber Deutsch in den Schulen auch auf dem Pausenhof verpflichtend machen möchte.
Antwort auf Es ist irgendwie bezeichnend… von Manfred Klotz
Die Widersprüchlichkeit der…
Die Widersprüchlichkeit der Populisten.....
Was ich gestern gesagt habe ist irrelevant; heut sag ich´s halt anders.
Antwort auf Die Widersprüchlichkeit der… von Sigmund Kripp
Ich würde sagen, das…
Ich würde sagen, das betrifft nicht „nur“ die Populisten ...
Antwort auf Es ist irgendwie bezeichnend… von Manfred Klotz
Hat die STF Deutsch oder…
Hat die STF Deutsch oder Standarddeutsch in den Schulen auch auf dem Pausenhof verlangt? Die Frage ist ernst gemeint und nicht polemisch, ich weiß es nämlich wirklich nicht.
Antwort auf Hat die STF Deutsch oder… von pérvasion
Die STF erklärt ihre…
Die STF erklärt ihre Forderung wie folgt:
„Im Umfeld der ausländischen Kinder, mit Freunden und in der Familie wird oft nur in der eigenen Muttersprache gesprochen. Deshalb ist es wichtig, dass sie den ganzen Schultag über (inkl. Pausen) Deutsch sprechen, weil es die einzige Übungsmöglichkeit ist. Es wäre eine ideale Möglichkeit, um Sprachdefizite entscheidend zu verbessern.“
Da in der Schule Standarddeutsch unterrichtet wird und die Kinder, egal ob einheimische oder ausländische Deutsch lernen sollen, nicht Dialekt (den sie eventuell im privaten Umfeld lernen), ist Ihre Frage beantwortet.
Antwort auf Die STF erklärt ihre… von Manfred Klotz
Der Dialekt ist auch Deutsch…
Der Dialekt ist auch Deutsch. Nein, meine Frage ist nicht beantwortet.
Antwort auf Der Dialekt ist auch Deutsch… von pérvasion
Die Kinder sollen in der…
Die Kinder sollen in der Schule also Dialekt sprechen, weil das auch Deutsch ist. Donnerwetter, jetzt muss ich mich wirklich fragen, was bei Ihnen schief läuft. Wier weit kommen die Kinder mit dem Dialekt im Leben, im Beruf, beim Studium? Ich habe nichts gegen Dialekt, aber eines ist die institutionelle Ebene (zu der der Landtag und die Schule gehören) und eines die private, die absolut niemand antastet. Dialekte sind in erster Linie verbale Ausdrucksformen.
Ihre Frage ist nicht beantwortet, weil die Antwort nicht Ihren Erwartungen entspricht. Ihre Erwartungen sind der Realität und dem Lehrplan allerdings vollkommen egal.
Antwort auf Die Kinder sollen in der… von Manfred Klotz
Ich wollte wissen, ob die…
Ich wollte wissen, ob die STF gefordert hat, im Pausenhof „Standarddeutsch“ zu sprechen, weil sonst der Vorwurf, sie würde sich mit Dialekt im Landtag und Standarddeutsch im Pausenhof widersprechen, noch absurder wäre. Nirgendwo habe ich geschrieben, ob meiner Meinung nach in der Schule „Standarddeutsch“ oder Dialekt gesprochen werden soll. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen.
Antwort auf Ich wollte wissen, ob die… von pérvasion
Das ist purer Sophismus…
Das ist purer Sophismus. Nehmen Sie einfach zur Kenntnis, dass in der Schule mit deutscher Unterrichtssprache Standarddeutsch gesprochen wird und die Schulkinder Standarddeutsch lernen (sollen) sowie, dass das Ansinnen der STF ist, dass fremdsprachige Kinder sich intensiv mit Standarddeutsch beschäftigen müssen, damit sie es besser lernen und sie deshalb auch zur Benutzung der deutschen Sprache in der Pause gezwungen werden sollen. Daraus ergibt sich wohl von selbst was die STF verlangt, ohne den Begriff „Standarddeutsch“ zu benutzen.
Ja Dialekte sind mehr als…
Ja Dialekte sind mehr als nur Sprache!!
Z.B.: Identitätsstiftend, Erbe, abgrenzend, usw.
Wenn chauvinistische Selbstüberhöhung der Hintergrund für Dialektsprech-beharren ist, dann will Dialekt ausgrenzen.
Gegen eine Vereinnahmung für chauvinistische beziehungsweise ideologisch fragwürdige Zwecke, kann helfen, Augen und Ohren für die sprachliche Wirklichkeit zu öffnen.
Ich habe mir eine kurze Rede…
Ich habe mir eine kurze Rede vom Herrn Rabensteiner gehört und hab festgestellt dass sie leicht zu verstehen war.
Die einzelnen Wörter werden im Dialekt ausgesprochen, die Zeitformen und der Satzbau entsprechen jedoch der Standardsprache. (für ein B2 Niveau war es nicht schwierig zu folgen und verstehen)
Man lese hier Erstaunliches:…
Man lese hier Erstaunliches:
https://www.soloformazione.it/news/dialetto-scuola-lega
Antwort auf Man lese hier Erstaunliches:… von Peter Gasser
Pietro Gasser, questa è tutt…
Pietro Gasser, questa è tutt‚ altra cosa. In contesti in cui il dialetto è ormai parlato pochissimo, anche in ambito familiare, se non come „parlata“, ci sono proposte di inserire corsi nelle scuole o in associazioni. Questo avviene almeno da trent’anni a questa parte un po‘ ovunque, Sardegna, Emilia Romagna, Veneto. Io stessa che ho studiato il dialetto milanese all’università ho proposto alle scuole lombarde attività, e si parla del 1989. Ora il dialetto come viene utilizzato in Sudtirolo ha tutt' altra dimensione, storia, uso, per l’appunto anche istituzionale o comunicativo. Per me ognuno può parlare come vuole e i dialetti sono molto importanti: non però se questo incide sulla didattica e sugli apprendimenti, cosa di cui mi occupo quotidianamente. O se diventano strumenti di propaganda politica.
Antwort auf Pietro Gasser, questa è tutt… von Simonetta Lucchi
Pietro Gasser Già che c'era,…
Pietro Gasser
Già che c’era, poteva italianizzare anche il cognome in Vicoletti o simile 😁. Se ci tiene ad usare toni imperialisti, lo faccia fino in fondo. 😉
Der Herr Tabemsteiner hat…
Der Herr Tabemsteiner hat schon einen Punkt, was die nötige Reduzierung des Minderwertigkeitskomplexes der Dialekte betrifft. Aber: mit Südtiroler Hochdeutsch gäbe es, fast sie wie beim viel, viel besser etablierten Österreichischen Hochdeutsch, ja auch eine weitere Möglichkeit, wenn die Südtiroler das ausbauen wollen und die den Grünen auch gefallen würde. Ich finde, wie in diesem Sachbuch angerissen, dass Südtiroler Hochdeutsch ein wertvolles Normungsprojekt wäre. Dr. Hofer meint das jedenfalls auch! https://www.nid-library.com/Home/ViewBook/512/33/view
Antwort auf Der Herr Tabemsteiner hat… von Nuffstef
Sie haben offenbar Sinn und…
Sie haben offenbar Sinn und Zweck von Hochdeutsch bzw. einer Standardsprache nicht ganz erfasst.
Antwort auf Sie haben offenbar Sinn und… von pérvasion
Der User Nuffsteff hat (mMn)…
Der User Nuffsteff hat (mMn) gemeint man könnte eine Südtiroler Variante vom Deutschen standardisieren, mit etwas Dialekt drinnen aber klare Grammatik damit diese Sprache dann auch offiziell verwendet werden kann. So werden Frau Foppa und Herr Rabensteiner beide glücklich...
Antwort auf Der User Nuffsteff hat (mMn)… von Evelin Grenier
Eine solche Sprachvarietät…
Eine solche Sprachvarietät hätte einen Sinn, um überregionale Verständlichkeit zu ermöglichen. Innerhalb Südtirols reicht aber der Dialekt vollkommen aus, um im gesamten Land verstanden zu werden.
Antwort auf Eine solche Sprachvarietät… von pérvasion
Das schon ist eine…
Das schon ist eine sprachideologische Aussage. Die Folge Ihrer Behauptung wäre die Schaffung einer sprachlichen Enklave aus der solche Südtiroler, die den Dialekt nicht oder unzureichend verstehen, weitestgehend ausgeschlossen sind. Es ist eine verquere Form der Zelger-Doktrin „Je mehr wir uns trennen, desto besser verstehen wir uns“, deren Ziel eigentlich das Nicht-Verstehen ist.
Antwort auf Das schon ist eine… von Manfred Klotz
Nein, das ist ganz und gar…
Nein, das ist ganz und gar nicht sprachideologisch. Es hat keinen Sinn, eine eigene Standardsprache für eine Region zu entwickeln, wo im wesentlichen nur Varianten desselben (Tiroler) Dialekts gesprochen werden. Wenn wir einen Standard brauchen, dann wie in Österreich oder in Deutschland, um über die Dialektgrenzen hinweg zu kommunizieren. Ein eigenes Südtiroler Standarddeutsch abseits des österreichischen würde eher zu der von Ihnen befürchteten Enklave führen.
Schwierige Frage. Ich denke…
Schwierige Frage. Ich denke ein Abgeordneter sollte Dialekt sprechen dürfen.
Dialekt ist eine Variante der deutsch-österreichischen Amtssprache und somit anders zu werten als eine englische, französische oder chinesische Rede.
Ich denke es wäre kleinkariert, wegen eines Oppositionellen Verbote zu erlassen. Das würde den Eindruck beim Volk verstärken, dass sich die Politik hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt, statt fürs Volk zu arbeiten.
Antwort auf Schwierige Frage. Ich denke… von Oliver Hopfgartner
Hast du den Eindruck, dass…
Hast du den Eindruck, dass im Deutschen Bundestag, oder im Parlament in Rom Dialekt gesprochen wird? Man hört höchstens heraus aus welcher Ecke der Sprecher kommt, aber man bemüht sich zugunsten des Verständnisses schon um die Anwendung der Standardsprache. Das bisschen Kultur ist doch das mindeste, was man von einem Abgeordneten verlangen kann. Es wäre kleinkariert zuzulassen, dass eine Institution mit einem Gasthaus verglichen wird, wo man spricht, wie einem der Schnabel gewachsen ist.
Antwort auf Hast du den Eindruck, dass… von Manfred Klotz
Laut Nutzer Peter Gasser…
Laut Nutzer Peter Gasser hört man im Regionalrat des Latium und im Gemeinderat von Rom „durchwegs Dialekt“. (Also komplett, ausnahmslos, hundertprozentig....).
Antwort auf Hast du den Eindruck, dass… von Manfred Klotz
So würde ich das auch sehen…
So würde ich das auch sehen....
Antwort auf So würde ich das auch sehen… von Sigmund Kripp
Ich sehe dies auch so; das…
Ich sehe dies auch so;
das hatte ich auch ausgedrückt mit „ÖRTLICHEM Dialekt“, also man hört das Römische, das Sizilianische, das Trientnerische, das Münchnerische, das Berlinerische, das Wienerische, das Steirerische, das Vorarlbergerische usw. heraus und darf das auch... so darf man auch die Südtiroler Färbung heraushören...
Antwort auf Ich sehe dies auch so; das… von Peter Gasser
"Örtlicher Dialekt" bedeutet…
„Örtlicher Dialekt“ bedeutet für Sie jetzt auf einmal, dass man eine Färbung heraushört. Man hört also das Römische aus der Standardsprache heraus?
Meiner Meinung nach ist das „romanesco“ in diesem Fall der örtliche Dialekt, wobei es da große Unterschiede zur italienischen Standardsprache gibt.
Ihre Aussage .„.. und in Rom wird ohne “discutiamo„ im Stadtrat, im Regionalrat, im Parlament der römische Dialekt verwendet...“ scheint mir nach wie vor ein Fake zu sein.
Antwort auf "Örtlicher Dialekt" bedeutet… von K V
Steht bestimmt bei den…
Steht bestimmt bei den Kunstgriffen von Schopenhauer, dass man relativieren soll, bis die ursprüngliche Aussage komplett, also durchwegs, eine andere ist. 😀
Antwort auf Hast du den Eindruck, dass… von Manfred Klotz
Im Bundestag werden…
Im Bundestag werden Plattdeutsch, Friesisch und Sorbisch gesprochen.
Antwort auf Hast du den Eindruck, dass… von Manfred Klotz
Manfred, in Teilen stimme…
Manfred, in Teilen stimme ich dir zu. Wenn jemand so in einem Parlament spricht, wie es Rabensteiner tut, darf sich diese Person nicht wundern, wenn sie für einen „Tscheggl“ gehalten wird.
Wer so spricht, läuft auch Gefahr als inkompetent wahrgenommen zu werden.
Insofern stimme ich dir zu, wenn du dieses Verhalten krtisierst und als unwürdig bezeichnest.
Mein Punkt ist aber, dass ein Verbot bzw. eine Abänderung der Geschäftsordnung des Landtages ein völlig unverhältnismäßiger Umgang mit diesem Sachverhalt ist.
Ich sehe Analogien zur Diskussion um die Kleiderordnung. Objektiv betrachtet kann es uns egal sein, ob Abgeordnete in Anzug oder in Engelbert-Strauß-Arbeitsgewand im Landtag sitzen. Was angemessen und respektvoll (den Abgeordnetenkollegen und dem Volk gegenüber) ist, ist eine andere Frage.
Man muss nicht alles regulieren. Vieles regelt sich eh von selbst.
Antwort auf Hast du den Eindruck, dass… von Manfred Klotz
»Hast du den Eindruck, dass…
„Hast du den Eindruck, dass im Deutschen Bundestag, oder im Parlament in Rom Dialekt gesprochen wird?“
Dort würde man dann ja aber ganz unterschiedliche Dialekte sprechen, deswegen hat es schon Sinn, dass dort eher überregionale Varianten vorherrschen. In Südtirol ist die Dialektsituation jedoch nicht so heterogen, dass das ein Problem darstellen würde.
Antwort auf »Hast du den Eindruck, dass… von pérvasion
Nachtrag: Darüber hinaus…
Nachtrag: Darüber hinaus wäre es aber wünschenswert, die staatlichen Parlamente zu „plurilingualisieren“.
Antwort auf »Hast du den Eindruck, dass… von pérvasion
Nicht so heterogen, aha…
Nicht so heterogen, aha. Mannomann. Ich bin beispielsweise in Südtirol geboren und aufgewachsen, Sprache ist zu meinem Beruf geworden, aber ich habe mit manchen Südtiroler Dialekten so meine Schwierigkeiten. Die Situation ist vergleichbar heterogen mit der in Deutschland (wo ich zwei Jahre gelebt habe und mit Friesen, Franken, Allgäuern, Sachsen usw. zu tun hatte, nur um Ihrem „ja aber“ zuvorzukommen). Sie werden schon ein sprachliches Genie sein, aber Sie gehen immer davon aus, dass die Wortmeldungen im Landtag (es geht nur um das), nur von des Dialekts mächtigen Südtirolern verstanden werden müssen und sollen. Es gibt aber genügend Südtiroler, die zwar Standarddeutsch verstehen (weil sie es in der Schule so gelernt haben), aber kaum oder gar nicht Dialekte.
Antwort auf Nicht so heterogen, aha… von Manfred Klotz
»Die Situation ist…
„Die Situation ist vergleichbar heterogen mit der in Deutschland“
Diese Aussage entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. In Südtirol werden nur südbairische Dialekte gesprochen, während die Situation in Deutschland (selbst innerhalb eines Bundeslandes, etwa in BaWü oder Bayern) wie gesagt *viel* heterogener ist. Sie können aber natürlich auf Ihre eigene Linguistik beharren.
Antwort auf »Die Situation ist… von pérvasion
Und Sie weiterhin auf Ihrem…
Und Sie weiterhin auf Ihrem Sophismus.
https://www.deutschlandfunk…
https://www.deutschlandfunk.de/deutschland-bundestag-landtag-dialekte-1…
Antwort auf https://www.deutschlandfunk… von Sigmund Kripp
👍 "Ist das jemand, eine Frau…
👍
„Ist das jemand, eine Frau oder ein Mann, die oder der noh bei de Leit isch? Un‚ noh bei de Leit isch man mit dem Dialekt oi’fach e‘ Nase’länge voraus!“
Ich frage mich, wie man…
Ich frage mich, wie man Remigration auf Dialekt sagt.
Hoamjogn
Verschickn?
Geats hoam
Gsindl
Die Etsch oi schwänzn
Ich müsste vermutlich eine seiner Reden auf YouTube anhören?
Antwort auf Ich frage mich, wie man… von richter a
Beherrschen Sie den Tiroler…
Beherrschen Sie den Tiroler Dialekt nicht?
Antwort auf Beherrschen Sie den Tiroler… von pérvasion
Es ist sicher ein Ausdruck,…
Es ist sicher ein Ausdruck, der in bestimmten Kreisen verwendet wird, die ich leider nicht besuche. Ehrlich gesagt liegt mir „Remigration“ ebenfalls sehr fern
Aber ich lasse mich gern aufklären wie man auf Tiroler Dialekt sagt
Antwort auf Es ist sicher ein Ausdruck,… von richter a
Herr oder Frau Richter, auch…
Herr oder Frau Richter, auch wenn Sie „Remigration“ wie ich vehement ablehnen, wissen Sie natürlich, dass man auch im Dialekt „Remigration“ sagen würde. „De Leit wie der Rabensteiner, de die Remigration befürworten, sein a Gfohr für insere Demokratie und insern Rechtsstoot.“
Antwort auf Ich frage mich, wie man… von richter a
Hat er davon gesprochen?…
Hat er davon gesprochen? Wenn nicht ist es eine üble Unterstellung.
Nachdem es hier so groß…
Nachdem es hier so groß Thema geworden ist, möchte ich mich zur Sache äußern:
1) auch ich bin stolz auf meinen Dialekt. Ich liebe die dialektale Vielfalt meines Landes, die Möglichkeiten, damit zu spielen und die Geschichte, die sich darin ausdrückt. Meine Mama hatte ein Büchlein, in dem sie die schönsten Dialektwörter des Unterlands (wunderbare Wörter!) sammelte, sie sind in das Montaner Dorfbuch eingeflossen. Ich rede immer im Dialekt - außer in formellen Situationen, im Fernsehen, und wenn in einer Situation Menschen anderer Erstsprache dabei sind, die Deutsch können oder lernen möchten, und die dazu die Standardsprache als Zugang haben.
2) für alle jene, die nun sagen „es gebe wichtigere Dinge“: Dem stimme ich zu. Den Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung zu machen (wo ich eben im zuständigen Ausschuss sitze) hat mich ca. 4 Minuten gekostet. Am selben Tag habe ich Gesetzentwürfe recherchiert, Bürgersprechstunde gehalten, mich auf die Landtagssitzung vorbereitet und meine übliche Presse- und Themenarbeit gemacht. Nichts ist deswegen zu kurz gekommen.
3) warum war es mir ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass man im Landtag bei der Rede (natürlich nur da) die Standardsprache verwenden sollte? Weil ich finde, dass es zur Würde des Hauses gehört, jene Sprache zu verwenden, die uns mit dem Rest des deutschen Sprachraums verbindet. Das heißt nicht, dass wir eine Sprachkommission einrichten sollen, sondern, dass es als Richtlinie gilt, Standarddeutsch zu sprechen, mit allen Färbungen, so, wie es der Würde des Hauses entspricht.
4) ich musste mich sehr wundern, was für eine Diskussion sich entwickelt hat. Wir leben in einem mehrsprachigen Land, und wenn wir uns verstehen wollen, dann sollten wir uns auch entgegen kommen. Das Standarddeutsch (und auch das Standarditalienisch!) ist eine gute Basis dafür. Die Patrioten sagen dazu, es gibt ja auch die Übersetzung- wer den Dialekt nicht versteht, solle eben die Kopfhörer aufsetzen. Ich sehe das anders. Die Übersetzung, wie Frau Scarafoni richtigerweise sagt, ist weiterhin wichtig, damit sie auch die Feinheiten von wichtigen Sachverhalten richtig versteht. Für andere Ebenen kann man sich entgegen kommen. Und vor allem weiß ich: Mein Dialekt wird nicht aussterben, wenn ich im Landtag Hochdeutsch spreche.
Antwort auf Nachdem es hier so groß… von Brigitte Foppa
Es klingt wie Ausgrenzung…
Es klingt wie Ausgrenzung.
Diskriminierend.
Mithilfe von Etikettierung und Vorurteilen.
Ihre Partei, habe ich mir immer vorgestellt, sollte eine Art Brücke zwischen zwei Kulturen im ständigen Konflikt darstellen. (Im Land leben viele Kulturen, aber nur 2 davon stehen im Konflikt)
Mittlerweile scheint es jedoch dass Ihre Brücke nur noch auf einer Seite funktioniert. Sie sitzen also auf einer Insel in der Mitte von einem Wassergraben. Wenn jemand auf italienischer Seite Hilfe braucht, ist die Brücke da. Wenn hingegen jemand von der anderen Seite um Hilfe bittet, wird die Brücke angehoben. Mit der Zeit ist die Brücke vom italienischen Ufer immer breiter und stabiler geworden. Während der Teil der Brücke von der Südtiroler Seite immer dünner und wackeliger wird. Wenn die Italiener am Anfang der Brücke stehen, stellen sie sich vor dass sie mit ihrer Hilfe bis zur Südtiroler Seite kommen. Aber wenn sie auf ihrer Insel geraten dann stellen sie fest dass der zweite Teil der Brücke wackelig und unstabil ist, ein Schild lautet : „Achtung! Sie sprechen nur Dialekt, es kann gefährlich sein“. So bleiben sie dann dort stehen und trauen sich nicht weiter.
Bitte vergessen Sie nicht dass auch der zweite Teil der Brücke Wartung braucht.
Seitennummerierung