Gesellschaft | start.klar

Das Ende des Kapitalismus?

Ist der Kapitalismus am Ende? Wenn ja, was kommt danach? Darüber diskutieren Ulrike Hermann und Johannes Schneebacher mit Markus Lobis. Hier ReLive anschauen!
  • Beim vierten start.klar-Abend (wer die ersten drei verpasst hat, findet hierhier und hier jeweils die Aufzeichnungen) dreht sich alles um das große Thema Kapitalismus. Markus Lobis fragte dazu: „Schluss mit Wachstum – Das Ende des Kapitalismus?“

  • Die Gäste

    Die Antworten darauf lieferten: Ulrike Herrmann, Bestsellerautorin und Wirtschaftsredakteurin bei der deutschen Tageszeitung taz, deren neuestes Buch Das Ende des Kapitalismus erklärt, warum Wachstum und Klimaschutz nicht miteinander vereinbar sind. 

    Und Johannes Schneebacher, selbstständiger Finanzexperte, Unternehmer und Executive Coach, der auch lange Zeit Generaldirektor der Südtiroler Volksbank war.

  • Moderation: Markus Lobis

    Regie und Kamera: Michele Colman, MICROFILM DIGITAL - https://www.microfilmdigital.it

    Eine Produktion von Jugend- und Kulturzentrum UFO gemeinsam mit Zigori LAB & KVW-Bezirk Pustertal. Eine Zusammenarbeit von Jugend- und Kulturzentrum UFO Bruneck und SALTO

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Profil für Benutzer Robert Zagler
Robert Zagler Mi., 02.04.2025 - 20:12

Wir brauchen „eine Kriegswirtschaft mit Rationierung und staatlicher Planung“, damit wir „geordnet, friedlich, ohne Chaos und vor allen Dingen rechtzeitig noch aus dem Kapitalismus und aus dem wirklich schädlichen Wachstum aussteigen“ können

Mi., 02.04.2025 - 20:12 Permalink
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Salto User
nobody Mi., 02.04.2025 - 21:09

Der Wunsch ist der Vater des Gedankens. Hätte ja nix gegen das Ableben des Kapitalismus, allein, mir fehlt der Glaube. Seit den Fuggers und den de Medici hat sich nicht viel getan. Neoliberalismus und Turbokapitalismus geben Vollgas und die Lemminge laufen artig hinterdrein. Leider überlegen sich zu wenige brauchbare Alternativen.

Mi., 02.04.2025 - 21:09 Permalink
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Christian I Do., 03.04.2025 - 15:32

Antwort auf von nobody

Genau, unsere inkompetente und null-zählende EU-Spitzenpolitiker. So unnützlich und so nixkommanull, dass die EU von allen grossen Verhandlungen ausgeschlossen wird. Die Eu zählt gar nichts, nichts in Ukraine-Russland-USA, nichts in Israel-Palästina! Dafür sollten wir uns jetzt dringen einen 72h-Notfallkit richten, da unsere von der Leyen, Kallas & Co. versagt haben sollten wir uns jetzt selbst retten...

Do., 03.04.2025 - 15:32 Permalink
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Stefan S Fr., 04.04.2025 - 15:51

Antwort auf von Christian I

Die EU hat uns 80 Jahre Frieden gebracht und dies mit einem sozial geprägten Wohlstand der global gesehen schon sehr einzigartig ist. Insbesondere Südtirol gehört hier zu den großen Gewinnern.
Die Kehrseite der Medaille ist, dass dieser Wohlstand Begehrlichkeiten weckt und es dadurch Schieflagen bei der leistungsgerechten Verteilung gibt.

Fr., 04.04.2025 - 15:51 Permalink
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Hans Punter Do., 03.04.2025 - 09:59

Dass Kapitalismus und freier Markt keine Zukunftsmodelle sind, steht ausser Frage. Aber alternative Modelle ohne mehr Staat und staatliche Planung wird es nicht geben. Und das ist freilich auch nicht eine erbauliche Perspektive.

Do., 03.04.2025 - 09:59 Permalink
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Josef Fulterer Fr., 04.04.2025 - 06:16

Das Leben mit totaler Materialisierung + einer öffentlichen Hand, die mit ihren Steuern darauf lauert, möglichst ALLES in -b e s t e u e r b a r e- Leistungen zu bringen, (... um mit dem Geld sich selber viel zu großzügig zu alimentieren + mit sehr fraglichen Verschwendungen Wirtschaft spielen ... ...???),
"aber andererseits noch mehr -E H R E N A M T-liche - + Gratis - Arbeit ganz ungeniert voraus-setzt,
-m u s s - n e u - k a l i b r i e r t- werden!"

Fr., 04.04.2025 - 06:16 Permalink
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Salto User
Milo Tschurtsch Fr., 04.04.2025 - 14:14

Man kann es drehen und wenden wie man will. Der so oft verteufelte Kapitalismus hat einen noch nie dagewesenen Wohlstand für die Gesamtbevölkerung bewirkt.
Nichtsdestotrotz wird von bestimmten Kreisen ständig dessen Abschaffung proklamiert, denn in die Gehirne der "Gleichmacherfraktion" geht es nicht rein, dass einige mehr haben als andere (wobei es beim Ausmaß an Leistung dafür schon nicht mehr so genau hergeht).
Sie arbeiten ständig dafür alles umzuverteilen bis keiner mehr etwas hat. Der Staat soll hier sozusagen die "Koordination" übernehmen, die freie Wirtschaft staatlich lenken und in die Märkte eingreifen, denn dadurch so glauben sie, könne man Ungleichheiten bekämpfen und eine uniforme Gesellschaf schaffen.
Dass dies immer noch in die Hose gegangen ist, sehen wir in der Geschichte. Bestes Beispiel in jüngerer Zeit: Bundesrepublik Deutschland mit freier Marktwirtschaft versus DDR mit staatlich gelenktem Sozialismus.

Fr., 04.04.2025 - 14:14 Permalink
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Profil für Benutzer Stefan S
Stefan S Fr., 04.04.2025 - 15:35

Antwort auf von Milo Tschurtsch

Begrifflichkeiten sind Ihre Stärke nicht, Deutschland hat eine soziale Marktwirtschaft. Und ich kenne keinen Staat der auch nur ansatzweise eine freie Marktwirtschaft betreibt. Ohne Restriktionen und Regeln würde Anarchie bedeuten. In den asozialen Medien gut zu beobachten. Jeder darf jeden belügen und betrügen. Manipulation als Geschäftsmodel. True social lässt grüßen.

Fr., 04.04.2025 - 15:35 Permalink