Gesellschaft | Jahreswechsel

Feuerwerk-Verbot nicht eingehalten

Lido-Park in Brixen: Die Grünen fordern Konsequenzen für jene, die in der Silvesternacht keine Rücksicht auf Tiere nahmen. Stadträtin Sara Dejakum kündigt Gespräche an.
Feuerwerk
Foto: Elisha Terada / Unsplash
  • Die Zündung von Feuerwerkskörpern trotz Verbot bleibt auch im neuen Jahr 2026 in Brixen Thema. Besonders besorgt zeigt sich die Grüne Bürgerliste über das Leid der Vögel im Tiergehege des Lido-Parks: „Leider wurde das Verbot in der Silvesternacht, wie auch die zuständige Stadträtin bestätigt, von anderen Betreibern und Privatpersonen nicht eingehalten“, so die Grünen. „Es ist daher klar, dass weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen, um deutlich zu machen, wie schädlich Feuerwerkskörper nicht nur für Tiere, sondern auch für die Umwelt sind“, fordert die Oppositionspartei. Es sei an der Zeit, Bevölkerung und Gästen zu zeigen, dass die eigene Zertifizierung als Klimagemeinde ernstgenommen wird.

     

    „Die Alternativen zeigen, dass die Gäste auch ohne Feuerwerk mit Freude ins neue Jahr feiern.“

     

    Stadträtin Sara Dejakum (SVP) erklärt gegenüber Medien: „Trotz des Verbots und eindringlichen Hinweisen durch den Bürgermeister sowie Sensibilisierung-Kampagnen im Vorfeld, gab es rund um Mitternacht leider doch zahlreiche Feuerwerke, vor allem von Privaten. Ich möchte aber unterstreichen, dass ein Großteil der Hotel- und Gastbetriebe im Zentrum und in den umliegenden Fraktionen sich an das Verbot gehalten haben, außer einigen wenigen Ausnahmen.“ Auf diese Betriebe wolle sie aktiv zugehen. „Ich bin mir sicher, dass wir eine gemeinsame Lösung finden werden“, so Dejakum. Zudem gebe es bereits viele positive Beispiele als Alternativen, die zeigen, dass die Gäste auch ohne Feuerwerk mit Freude ins neue Jahr feiern.