Auftakt zu Gehaltsverhandlungen
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Mit dem heutigen informellen Treffen ist der Startschuss für die anstehenden Kollektivvertragsverhandlungen im Bildungsbereich gefallen. Vertreterinnen und Vertreter aller Gewerkschaften des Bildungsbereichs sowie der Landesregierung kamen zusammen, um den weiteren Fahrplan für die Gespräche zur Reallohnerhöhung für Lehrpersonen und Personal im Bildungswesen festzulegen. Der offizielle Beginn der Verhandlungen ist für den 3. Februar angesetzt.
Ziel sei es, „so rasch wie möglich zu einem für alle Beteiligten zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen“, erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher. An dem Treffen nahmen neben ihm auch die Landesräte Philipp Achammer, Marco Galateo und Daniel Alfreider sowie Landesrätin Magdalena Amhof und Vertreter der zuständigen Verwaltung teil.
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Die zu verhandelnde Reallohnerhöhung betrifft sowohl das Lehrpersonal der Landes- und Staatsschulen als auch das Personal der Kindergärten, Integrationskräfte und sozialpädagogischen Fachkräfte. Für diesen Zweck sind im Landeshaushalt 2026 insgesamt 110 Millionen Euro vorgesehen. Davon entfallen 90 Millionen Euro auf eine allgemeine Gehaltserhöhung, 10 Millionen Euro auf die Angleichung der Gehälter zwischen Landes- und Staatsschulen und weitere 10 Millionen Euro auf die Abgeltung besonderer, bereits erbrachter Leistungen. Die Mittel seien laut Landesverwaltung nicht an zusätzliche oder neue Leistungen gebunden.
„Alle sind motiviert, das jetzt schnell und zügig zu einem guten Ergebnis zu führen“
Aus Sicht der Gewerkschaften wurde das Treffen als positives Signal gewertet. Petra Nock, Gewerkschaftsvorsitzende der ASGB Schulgewerkschaft, sprach von einem konstruktiven Austausch. „Alle sind motiviert, das jetzt schnell und zügig zu einem guten Ergebnis zu führen“, betont Nock.
Ein formeller Verhandlungsauftakt sei bisher auch deshalb nicht möglich gewesen, weil noch grundlegende Daten fehlten. In den kommenden Wochen sollen der Verwaltung die Zahlen zu den Vollzeitequivalenten im Bildungsbereich vorliegen, aufgeschlüsselt nach Landes- und Staatsschulen, erklärt Nock. Diese Daten sollen am 3. Februar präsentiert werden und bilden die Grundlage für die Berechnungen. Nach Angaben von Nock ist geplant, die Verhandlungen in dichter Folge fortzuführen. „Neben wöchentlichen Treffen, werden auch technische Tische eingerichtet“, so Petra Nock.
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