„Wir wollen Maßnahmen mit Augenmaß“

Notstand
In einem offenen Brief an die Landesregierung fordert man ein Überdenken der derzeitigen Corona-Strategie. Einer der Erstunterzeichner ist Eduard Egarter-Vigl.

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Kommentare

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lösch hans Di., 14.04.2020 - 21:44

Antwort auf von Walter Gummerer

Wer den Brief genauer ansiehst dem fällt auf dass er keine vernünftige Meinung enthält sondern nur zusammengewürfelte populistische Aussagen deren Quellen Zeitungsartikel, youtube oder aus dem Zusammenhang gerissene Statistiken sind. Auch wenn etwas im Gewand des sozialen daherkommt sollte es kritisch betrachtet werden. Die Wirtschaft übt massiven druck auf Politik, Medien und Gesellschaft aus damit wir so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurückkehren können. Als Bürger braucht man sich deshalb keine Sorgen machen das das auch nur einen tag zu spät geschieht. Die Maßnahmen wurden zum Schutz der Bevölkerung erlassen warum soll sich jetzt die Bevölkerung dafür einsetzen dass diese Maßnahmen abgeschafft werden? Solche Aktionen haben den zweck, das man nachher sagen kann die Bevölkerung wollte es so.

Di., 14.04.2020 - 21:44 Permalink
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Peter Gasser Mo., 13.04.2020 - 15:52

Ich gerate bereits beim ersten Absatz ins Stottern; dort heißt es:
„1. Zum heutigen Zeitpunkt (Stand 11.4.2020) wurden in Italien laut Gesundheitsministerium 906.864[i] Tests durchgeführt. Bei mindestens 2 Tests pro Person[ii] entspricht das 0,75 Prozent der Gesamtbevölkerung und zeigt, dass wir über keine aussagekräftige Datenmenge verfügen. Dennoch leitet die Regierung daraus Maßnahmen von unüberschaubarer Tragweite ab“.
.
Das ist meiner Ansicht nach nicht richtig: die Maßnahmen wurden aufgrund des realen Seuchengeschehens in der Lombardei mit Fast-Zusammenbruch des Gesundheitswesens erlassen. Man wollte und will verhindern, dass dies in ganz Italien so geschieht, und es scheint zu gelingen.
Der 1. Punkt des Briefes geht also von einer falschen Annahme aus.

Mo., 13.04.2020 - 15:52 Permalink
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Franz Seiler Mo., 13.04.2020 - 16:10

Antwort auf von Peter Gasser

Ich schliesse mich Herrn Gasser an und verweise auf den guten Antwortbrief der ebenso zu kursieren beginnt, und diesen offenen Brief im einzelnen Auseinandernimmt.

Ich hoffe das Salto als unabhängiges und kritisches Blatt diesen ebensobald erhält oder als Gegenangebot prüft und hoffentlich veröffentlicht.

Mo., 13.04.2020 - 16:10 Permalink
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Peter Gasser Mo., 13.04.2020 - 16:28

Antwort auf von Sepp.Bacher

aber nur *eine Wirklichkeit*: jene in der Poebene, jene in Madrid und jene in New York als Beispiele, was geschieht, wenn Maßnahmen zu spät oder gar nicht kommen. Das ist real, wirklich, „life“.
Die „Wirklichkeit des Virus“ ist der einzige Gradmesser - nicht „Wahrheiten“, „Meinungen“, „Ansichten“... da haben sie vollkommen Recht.

Mo., 13.04.2020 - 16:28 Permalink
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Klaus Hartmann Mo., 13.04.2020 - 19:07

Antwort auf von Peter Gasser

Mit verlaub Herr Gasser. Es gibt viele Wirklichkeiten. Soziale. Wirtschaftliche. Politische. Kulturelle. Psychologische. Gesundheitliche. usw. Es gibt die Wirklichkeit derer die ihre Arbeit verloren haben und die Wirklichkeit jener die gut versorgt sind. Und diese „Seuche“ und die getroffenen Maßnahmen wirken sich auf all diese Wirklichkeiten aus. Das einzige was hier gefordert wird ist ein zur Kenntnis nehmen all dieser Aspekte.

Mo., 13.04.2020 - 19:07 Permalink
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Peter Gasser Mo., 13.04.2020 - 21:29

Antwort auf von Klaus Hartmann

ich hatte geantwortet, finde aber den Beitrag hier nicht mehr...
Mein Beitrag oben bezog sich auf das Virus als solches.
Natürlich haben Sie in einer umfassenden, die Gesellschaft eibeziehenden Betrachtung, vollkommen Recht, da bin ich ganz bei Ihnen. Dazu habe ich auch mehrfach das Dokument des deutschen Ethikrates verlinkt, bzw. auch der Leopoldiana.

Mo., 13.04.2020 - 21:29 Permalink
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Peter Gasser Mo., 13.04.2020 - 16:04

Antwort auf von kurt duschek

Ich auch nicht; der Brief ist meiner Ansicht nach tendenziös und manipulativ gehalten; Die grundlegende Annahme ist falsch. Die Situationen in der Lombardei, in Madrid und in New York als Beispiele zu später oder fehlender Maßnahmen werden ausgeblendet, bzw. durch Ausblendung geleugnet.

Mo., 13.04.2020 - 16:04 Permalink
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Wally Schuler Mo., 13.04.2020 - 16:27

Herr Gasser, Sie haben wohl den Rest des Briefes nicht gelesen! Zudem, wenn unsere Regierung unsere und die Sanität in den letzten Jahren nicht so weit heruntergewirtschaftet hätten, hätten die Lombardei und auch Südtirol nicht das Problem. Und weiter, wenn unsere Sanität unser Personal in den Krankenhäusern und Altersheimen wirklich schützen würden, wie z.B. mit fehlerfreien Masken, dann würden auch nicht so viele Ärzte, Pflegekräfte und Reinigungspersonal infiziert sein. Bitte denken Sie mal nach …

Mo., 13.04.2020 - 16:27 Permalink
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Peter Gasser Mo., 13.04.2020 - 16:30

Antwort auf von Wally Schuler

Oh, ich denke auch, genauso wie Sie - warum glauben Sie, andere würden nicht nachdenken, nur weil sie Ihre Ansicht nicht teilen?
Wenn die Grundannahme falsch ist, sind es auch die daraus gezogenen Schlüsse.
Und all Ihr „hätte“ ist richtig, und/aber es ist Realität, welche einbezogen werden muss.

Mo., 13.04.2020 - 16:30 Permalink
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Franz Seiler Mo., 13.04.2020 - 16:57

Antwort auf von Wally Schuler

Lieber Herr Schuler,
„wenn“ die Sanität in den letzten Jahren nicht so weit heruntergewirtschaftet hätte hätte die Lombardei und Südtirol das Problem dennoch. Aber natürlich haben sie Recht: sie hätten das selbe Problem ein bis ein paar Tage später gehabt.

Mo., 13.04.2020 - 16:57 Permalink
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Salto User
Sepp.Bacher Mo., 13.04.2020 - 16:35

Oh, diese Initiative kommt mir sehr gelegen und ich werde sie auch unterstützen. Sie vertritt eine analoge Meinung, wie der deutsche Ethikrat.
Auch in Venetien lockert Zaia die Bestimmung, die gerade in Kraft ist.
In Deutschland gelten die gleichen Hygiene- und Distanz-Bestimmungen, jeder kann aber aus dem Haus, in den Park oder kann im nächsten Bachbett sonnenbaden. Niemand kann sagen, dass die Deutschen nicht abgeklärte Entscheidungen treffen. Und in Deutschland gibt es Differenzierungen nach Bundesland.
Bei uns in Südtirol oder Norditalien werden die Italienischen Bestimmung immer mit preußischen Gründlichkeit durchgeführt; aber schauen wir mal entlang des Italienischen Stiefels und auf die Inseln. In Rom gab es gestern Autokolonnen, welche die Stadt verlassen wollten und bei uns traut man sich schon fast nicht mehr für die 200 m aus dem Haus; da fehlt einfach die Verhältnismäßigkeit!!

Mo., 13.04.2020 - 16:35 Permalink
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Salto User
simon tinkhauser Mo., 13.04.2020 - 16:44

Der lock down und der Hausarrest in dieser Form müssen beendet werden. Die wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Folgen werden alle bisherigen gesundheitlichen Tragödien bei Weitem in den Schatten stellen.
Mit allen nötigen Sicherheitsvorkehrungen, aber es muss weiter gehen.
Das schreibe ich als Kleinunternehmer und Arbeitgeber (sehen auch meine Mitarbeiter so).

Mo., 13.04.2020 - 16:44 Permalink
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Peter Gasser Mo., 13.04.2020 - 18:25

Antwort auf von Martin Koellen…

Wieso?
dort steht:
"Ich schliesse mich Herrn Gasser an und **verweise auf den guten Antwortbrief der ebenso zu kursieren beginnt**, und diesen offenen Brief im einzelnen Auseinandernimmt.
Ich hoffe das Salto als unabhängiges und kritisches Blatt diesen ebensobald erhält oder als Gegenangebot prüft und hoffentlich veröffentlicht".

Mo., 13.04.2020 - 18:25 Permalink
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gorgias Mo., 13.04.2020 - 18:10

Antwort auf von Klaus Hartmann

Ich möchte mit diesem Kommentar nicht ein Urteil über den gesamten Brief abgeben, doch finde ich sollte man sich überlegen ob eine Kontaktsperre nicht die bessere Option gegenüber einer Ausgangssperre wäre.
Schließlich ist es wohl entscheindend wie vielen Personen ich begegne und wie gut ich von denen Abstand halten kann und nicht wie weit meine Wohnadresse in diesem Augenblick entfernt ist.

Statt dessen sollte man Personen besser schulen bzw. darauf hinweisen Abstand in Supermärkten zu halten. Man kann auch kleine Umwege machen, bzw. versuchen von anderen Abstand zu halten und dabei doch die Produkte beziehen die man haben will. Das ist bei weitem nicht optimal wie Menschen sich in Einkaufsituationen verhalten.
Auch ist die Differenzierung, ob jemand an oder mit Covid-19 gestorben ist durchaus sinnvoll, um sich über die Agressivität des Virus ein Bild zu machen.

Mo., 13.04.2020 - 18:10 Permalink
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Profil für Benutzer Christian Mair-2269
Christian Mair-2269 Mo., 13.04.2020 - 17:47

Sehr geehrter Herr Egarter!

Ich stimme Ihrer Position weitgehend zu! Ich würde aber vorschlagen, die Punkte 5-7 aus taktischen Gründen ad acta zu legen. Ich denke es macht jetzt wenig Sinn Schuldige zu suchen ( die es gibt!) oder Nationalismen zu befeuern. Anstelle dessen finde ich es wichtig Föderalimus und regionale Lösungsstrategien einzufordern, um der Landesregierung ( man kann jetzt keine neue wählen) Argumente in Rom in die Hand zu geben! Wir müssen jetzt selber darauf aufpassen, dass unsere Institutionen nicht beschädigt werden. Daher ist es wichtig, dass die Zivilgesellschaft Position bezieht und Druck macht! #Bürgerräte #Förderbedingungen #Gemeinwohl

Mo., 13.04.2020 - 17:47 Permalink
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Profil für Benutzer Christian Mair-2269
Christian Mair-2269 Mo., 13.04.2020 - 21:37

Antwort auf von Peter Gasser

Herr Gasser! Danke für den Verweis. Egarters 1. Punkt stellt lediglich fest, dass der lockdown unüberschaubare Folgen hat. Aus heutiger Sicht kann man weder die Folgen des lockdowns vorhersagen, noch kann man sagen ob die Pandemie überhaupt noch aufhaltbar ist.
Die Frage ist, ob regional eine Alarmstufe orange mit Kontaktsperre, Schulsperre eingerichtet werden kann. Ob man dzt. von mitigation- zu einer containment Strategie umsteigen kann. Das ist keine ketzerische Ansicht, sondern in D eine Ansicht der #CDU: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-armin-laschet-f…; und Österreich zeigt wie es geht.

Mo., 13.04.2020 - 21:37 Permalink
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Peter Gasser Mo., 13.04.2020 - 21:45

Antwort auf von Christian Mair-2269

Ja, so wie die Lockerung wahrscheinlich geschieht, auch von Rom, so wie von Berlin und Wien vorgegeben, ist es auch ok.
Bis 2. Mai werden wir etwa dort sein, wo Hubei war, als es die Maßnahmen zu lockern begann.
Sorgen bereiteten mir einige lokale Aussagen, auch Aussagen hier.
Das Virus ist da, und es bleibt da. Da ist nichts vorbei.
Und wenn man es jetzt durch Unvorsichtigkeit verbockt, dann war auch der bisherige lockdown umsonst.
Bei nur etwa 2 - vielleicht 5 % Verseuchung hatten wir die aufs 2fache aufgestockte Intensivkapazität vollbesetzt.
DAS muss im Fokus bleiben.

Mo., 13.04.2020 - 21:45 Permalink
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Peter Gasser Mo., 13.04.2020 - 18:13

Antwort auf von H. G.

Zum Herausgeber sagt Wikipedia:
„Aufgrund fehlerhafter Berichterstattung stellte die Handelszeitung, die grösste Schweizer Wirtschaftszeitung, die Zusammenarbeit mit Hässig ein. Andere Journalisten kritisieren Hässigs zweifelhafte Methoden und werfen ihm mangelhafte Berichterstattung und pseudokritischen Alarmismus vor. Die Credit Suisse verklagte Hässig wegen Wettbewerbsschädigung und verletzter Persönlichkeitsrechte, auch die Bank Julius Bär und die Falcon Private Bank haben rechtliche Schritte gegen ihn eingeleitet“.

Mo., 13.04.2020 - 18:13 Permalink
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Profil für Benutzer m s
m s Mo., 13.04.2020 - 19:17

Ich unterstütze die Forderung und den Brief und bedanke mich bei den Initiatoren und Unterzeichnern. Danke! Diese rigorosen Maßnahmen sind einfach übertrieben. Kontaktvermeidung in der Öffentlichkeit, Abstandsregelungen und Vermeidung von Gruppenansammlungen sind nachvollziehbar und unterstütze ich. Aber diese totalitäre Einschränkung von Grundrechten nicht. Das Risiko einer „Operation gelungen (Virus halbwegs eingedämmt), Patient tot (Demokratie, Wirtschaft, Gesellschaft)“ wird zunehmend höher.

Mo., 13.04.2020 - 19:17 Permalink
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Profil für Benutzer Rico Sauerborn
Rico Sauerborn Mo., 13.04.2020 - 20:15

Danke für diesen offenen Brief! Es ist Zeit, dass wir über alternative Ansätze nachdenken, ohne die Gesundheit zu vernachlässigen. Auch Armut tötet. Wo kann man unterschreiben?

Mo., 13.04.2020 - 20:15 Permalink
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Profil für Benutzer Davide Righetti
Davide Righetti Mo., 13.04.2020 - 20:59

Comprensibili le esigenze economiche e sociali, nulla da obiettare sulle quali si può liberamente discutere ed esprimere idee, frustrazioni e rabbie, ma questo non toglie che il taglio interpretativo della lettera, come anche altri hanno evidenziato, manca anche a mio giudizio di fondamento scientifico, appunto „falsche Grundannahme“. Mi permetto di aggiungere non solo nell’interpretazione dei dati ma anche nella considerazione del DataSet di base. Mi spiego comparare la mortalità della Germania a quella dell’Italia per la quale non è stato armonizzato il metodo di raccolta non ha senso statistico è come se parlassimo di mele e di pere. Da questo ne deriva tutta la distorta interpretazione, e abbaglia sul lì va bene e qui va male o li funziona e qui no,personalmente sarei più cauto. Basta chiedere: sappiamo esattamente come sono stati imputati i casi di decesso MIT Covid-19 oder AUFGRUNG Covid-19 in Italia, in Germania o in Francia ecc?. Se non sappiamo questo di chi cosa si parla? come si può statisticamente pesare una metodica rispetto un’altra? Per cui pubblicizzare in modo sottile queste interpretazioni, deve essere fatto con gran senso di responsabilità e conoscenza robusta dei dati.
Secondo me è altrettanto arbitrario anche il passaggio dove si scrive:
Es gibt keine Evidenz für die Wirksamkeit von Ausgangssperren oder die Begrenzung auf eine maximal erlaubte Entfernung von 200 Metern[v] vom eigenen zu Hause. Perchè esiste invece una qualche evidenza scientifica pertanto sperimentale, validata e confrontabile che indica che il NON COPRIFUOCO sia invece PIU' utile al contenimento del contagio? (non intendo ovviamente all’economia)
Ora, da quello che ci è permesso vedere c’è solo una curva che descrive gli eventi di una funzione data (contagio-decessi) e la tendenza attuale ci descrive un cauto processo di trend negativo.

A ciò si lega spontaneamente la domanda, dunque vista la pressione che si fa sulla politica da parte soprattutto dell’economia, industria, commercio, sociale, (comprensibile effetto della esasperazione, non si discute) ma se la curva contagi tra 2, 3, 4,5.. settimane dopo la riapertura dei cordoni dovesse riacutizzarsi, chi si prende la responsabilità dei costi economici, sanitari, sociali e delle possibili vite umane? Come glielo diciamo ai loro familiari? Anche questo fa parte del riflettere sul cammino da intrapprendere e va pesato, non nascosto, ma qualcuno ne dovrà rispondere, non è detto per forza la politica.
Un tanto per riflettere e condividere.

Mo., 13.04.2020 - 20:59 Permalink
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Manfred Klotz Di., 14.04.2020 - 07:43

Antwort auf von Davide Righetti

Se consente, aggiungerei che anche l’affermazione „dass im 1. Trimester 2019 in Italien 15.189 Menschen an Atemwegserkrankungen verstorben sind, im 1. Trimester 2018 waren es sogar 16.220 Menschen. Im selben Zeitraum 2020 waren 12.352 Menschen mit Covid19 verstorben...“ è tutt’altro che scientificamente completa, nel senso che non si pone il quesito quale sarebbe il numero di decessi, se NON ci fosse stato il lockdown e non contempla il concetto della letalità.

Di., 14.04.2020 - 07:43 Permalink
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Hans Tsrigauner Mo., 13.04.2020 - 21:15

Ich finde den offenen Brief richtig schlecht.
Ich würde bei einigen Punkten zwar zustimmen, aber:

Punkt1: „..keine aussagekräftige Datenmenge...“ Aussagekräftig für was? Wie habt ihr berechnet was aussagekräftig wäre? Wenn ich weiterlese muss ich davon ausgehen, dass ihr nicht wisst wie man so etwas berechnet.

Punkt4: „...Eine stringente Kausalität ist damit nicht gegeben....“ Die Kausalität ist zu 100 % gegeben. Personen mit Vorerkrankung sterben eher an Covid. Der Zusammenhang zwischen Mortalität von Kranken und Kranken die gleichzeitig mit Covid infiziert sind ist ein klassisches Regressionsproblem. Das Bestimmtheitsmaß variiert je nach Vorerkrankung, Infektionsstärke und physischer Gesunheit. Die Kausalität ist aber gegeben.

Punkt7: Wiederspricht sich mit Punkt1. Wenn die Aussagekraft der Datenmenge nicht gegeben ist wie könnt ihr dann mit dieser Datenmenge argumentieren?

Insgesamt bin ich enttäuscht und erschüttert, wie vermeintlich kompetente Personen so einen Brief unterzeichnen können. Als Leiter einer Hochschule müsste Eduard Egarter Vigl doch zumindest eine Grundahnung von Datenanalyse haben.

Mo., 13.04.2020 - 21:15 Permalink
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Profil für Benutzer Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdi… Mo., 13.04.2020 - 22:12

„Auch Armut tötet“
habe ich hier in einen der Kommentaren gelesen. Mich würde mal eine Studie, oder eine (auch einfache) Schätzung dazu interessieren. Malen wir mal den Teufel an die Wand: die Zahlen der verfügbaren Betten in den Intensivstationen bleiben in den nächsten Wochen stabil, sodass Conte entscheidet den Lockdown aufrecht zu erhalten. Mai, Juni, Juli bleibt alles zu, Tausende verlieren ihren Job. Wie viele Menschenleben wird das kosten? 100 pro Million Einwohner? 1.000? 10.000? Und wie viele rettet man zugleich durch den Lockdown?

Mo., 13.04.2020 - 22:12 Permalink