Daumendrücken für Fingerle

Salto Afternoon
Die junge Boznerin Maddalena Fingerle hat es mit ihrem zweisprachigen Roman "Lingua madre" ins Finale der diesjährigen Ausgabe des "Premio Italo Calvino" geschafft.

Dieser Artikel ist für dich kostenlos. Unabhängiger Journalismus in Südtirol braucht aber deine Unterstützung. Wir würden uns daher freuen, wenn du ein SALTO Abo abschließen würdest. Vielen Dank!

Jetzt S+ abonnieren!

Kommentare

Bild
Profil für Benutzer gorgias
gorgias Mo., 22.06.2020 - 18:35

Wenn das ein zweisprachiger Roman ist und nicht nur ein Roman über eine zweisprachige Person oder über Zweisprachigkeit, dann würde ich gerne einen Ausschnitt aus diesem Roman sehen der diese Zweisprachigkeit auch aufzeigt.

Wie kann eine Jury einen Roman bewerten, den sie nicht im Orginal lesen kann und mit andere Romane im Wettbewerb steht von denen sie es kann.

Mo., 22.06.2020 - 18:35 Permalink
Bild
Profil für Benutzer Karl Trojer
Karl Trojer Di., 23.06.2020 - 09:35

Ich wünsche der Frau Maddalena Fingerle, dass sie diesen Literaturpreis erhält und ihr Video erinnert mich an meine Sprachen-Geschichte:
Wir hatten in Schlanders einen Betrieb der Landmaschinen herstellte. 1951 gab es dort noch keine deutsche Mittelschule und so besuchte diese in Brixen. Zur Ferienzeit ging´s mit der „littorina“ wieder heim in den Vinschgau. 1953 meinte mein Vater, dass in diesem Staat gute Italienischkenntnisse eine Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben seien. Und so kam ich nach Verona, besuchte dor zwei Klassen des ITI, fand gute Freunde und schloss schließlich meine Oberschule am ITI in Bozen ab. Ich erfahre das Zusammenleben der Sprachgruppen in Südtirol/Alto Adige, insbesondere die selbstverständliche Zusammenarbeit zwischen Menschen der verschiedenen Sprachgruppen im Berufsleben und auch privat als angenehm und problemlos. Eine freiwillig wählbare, mehrsprachige Schule könnte wohl weitere Verbesserungen bringen.

Di., 23.06.2020 - 09:35 Permalink