@Pérvasion - Den Kern der Aussage klammern Sie bewusst aus: „Haltlose Behauptungen zu widerlegen gehört eben dazu und jeder der objektiv Richtiges dazu beitragen kann, und sei es nur dadurch, dass er objektiv Falsches widerlegt, ist aufgefordert es zu tun.“
Steht also nirgends, dass Salto den Beitrag nicht hätte veröffentlichen dürfen, das saugen Sie sich aus den Fingern. Weiter unten habe ich daher auch geschrieben „Es wäre ein Dienst an der Meinungsfreiheit, wenn man sich an Aufklärung und Information mit wissenschaftlich belastbaren Beiträgen beteiligen und inhaltlich fragwürdige Beiträge nicht löscht, aber richtigstellen würde.“ Das ist wirklich nicht schwer zu verstehen. Als Akademiker sollten Sie schon damit zurecht kommen. Das andere Zitat haben Sie vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen. Machen Sie das mit Absicht? Ich schließe aus Ihrer Antwort, dass Sie ein Gesellschaftsmodell vertreten in dem jeder tun und lassen kann was er will, wenn Sie es als unpassend erachten, dass man auf demokratische Spielregeln und gesellschaftlichen Konsens verweist.
Vorweg das anscheinend wichtigste, damit sich jedes Lager leichter tut, mich in ihre Schublädchen zu packen: ich habe mich impfen lassen. Bereits im Februar. Nicht der jetzt so vielbeschworenen Solidarität wegen und auch nicht, weil mir „Sonderrechte“ in Aussicht gestellt wurden. Meine Triebfeder war die Angst. Die Angst vor einer schwerwiegenden Erkrankung.
Die gleiche Triebfeder finde ich bei vielen Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen. Das sollte man respektieren.
Ein direkter oder indirekter Impfzwang, ist der denkbar schlechteste Weg uns als Gesellschaft aus dieser (längst nicht nur mehr) Gesundheitskrise zu führen.
Und nun zum Eigentlichen. Der deutsche Ethikrat stellt fest, dass:
„die ethische wie rechtliche Legitimität gravierender Grundrechtseinschränkungen“ sind an „das Erfordernis des Schutzes des Gesundheitssystems vor einem Kollaps durch eine Vielzahl schwerer bzw. tödlicher Covid-19-Verläufe geknüpft, nicht jedoch an die Bekämpfung der Pandemie als solche.“
„Mit dem Fortschreiten des Impfprogramms sollen die allgemeinen staatlichen Freiheitsbeschränkungen für alle Bürgerinnen und Bürger schrittweise zurückgenommen werden. Als Maßstab für die Rücknahme dieser Beschränkungen sind dabei primär die Hospitalisierungszahlen bzw. die Zahlen schwerer Krankheitsverläufe und Todesfälle heranzuziehen, nicht hingegen die reinen Infektionszahlen. Voraussetzung dafür ist, dass zuvor alle Menschen mit individuell sehr hohem Risiko für einen schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung Zugang zur Impfung erhalten haben.“
„Die Verpflichtungen etwa zum Tragen einer Maske und zum Einhalten von Abständen können aufgrund der damit verbundenen relativ geringen Belastungen noch länger aufrechterhalten werden. Wegen der Gefahr, dass die praktische Durchsetzbarkeit und Akzeptanz dieser Regeln durch Ausnahmen für geimpfte Personen leiden würde, sollten sie für alle Personen zum selben Zeitpunkt aufgehoben werden“
Bevor wir uns also gegenseitig zerfleischen, sollten folgende Fragen beantwortet werden:
Wie sieht es zur Zeit (trotz steigender Infektionszahlen) in unseren Krankenhäusern, bzw. Intensivstationen aus?
Steht unser Gesundheitssystem vor einer Überlastung?
Haben alle vulnerablen Bevölkerungsgruppen bereits Zugang zur Impfung erhalten?
man kann dem zur Entscheidungsfindung zufügen:
- wollen wir durch zu geringe Impfquote riskieren, dass viele Mitmenschen, auch jüngere, unnötigerweise schwer erkranken, bleibende Schäden davontragen, und viele Menschen mittleren Alters unnötig früh sterben?
- wollen wir riskieren, dass eine allzu hohe Viruslast in der Bevölkerung immer neue Varianten hervorbringen kann, eventuell auch gefährlichere, oder wollen wir, präventiv, die Viruslast möglichst gering halten, um das zu vermeiden (Großbritannien macht hier einen großen und riskanten Feldversuch mit der gesamten Bevölkerung)?
Der deutsche Ethikrat und das RKI empfehlen die Impfung ausdrücklich.
Verehrter Herr Gasser. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin kein Impfgegner. Trotzdem. Auch wenn ich die Einschätzung vieler Mediziner teile, dass uns die Impfung vor einem schweren Verlauf der Erkrankung schützen kann und ich keine Sorge um vermeintliche Nebenwirkungen habe, müssen auch die Fragen ob es an der Zeit ist die ergriffenen Maßnahmen und Freiheitsbeschränkungen zurückzunehmen, ob die Notwendigkeit einer direkten oder indirekten Impfpflicht besteht oder ob wir geimpften ihre Bürgerrechte zurückgeben sollten und nicht geimpften diese weiterhin vorenthalten dürfen, gestellt werden.
Es stimmt, dass der deutsche Ethikrat die Impfung empfiehlt. Gleichzeitig spricht er sich aber gegen eine Impfpflicht aus, bzw. eine solche „nur im alleräußersten Notfall gerechtfertigt“ sieht, wenn die „gesundheitliche Situation völlig aus dem Ruder läuft. Und dann auch nur für bestimmte Berufsgruppen“.
Ihren Bedenken ob und wie viele, „auch jüngere Menschen in Zukunft schwer erkranken könnten“, widersprechen sowohl die bisherigen wie auch die aktuellen Zahlen. Es sind vor allem junge Menschen, die sich derzeit infizieren und die Daten zur Hospitalisierung geben uns Grund zur Hoffnung. Die Belegung der Intensivbetten mit Covid-Patienten und der „normalen“ Krankenhausbetten in Italien beläuft sich auf 2%. https://www.agenas.gov.it/covid19/web/index.php Leider werden uns die Angaben bezüglich Geschlecht, Alter und Vorerkrankungen vorenthalten.
Ob sich Ihre Befürchtung, dass das Virus gefährlichere Varianten hervorbringen wird bewahrheitet, müssen wir noch abwarten. Zu beobachten bleibt auch ob „ansteckender“ gleichbedeutend mit „gefährlicher“ ist.
Zur „Herdenimmunität“ nimmt Europas Ethikratvorsitzende Christiane Woopen jedenfalls folgendermaßen Stellung: „Eine Herdenimmunität ist ohnehin nicht erreichbar, weil auch doppelt Geimpfte das Virus weitergeben, erkranken und sterben können, wenn auch mit erheblich niedrigerem Risiko“
Dazu muss man auch sagen, dass es Wissenschaftler und Ärzte gibt (und es sind nicht wenige), die behaupten, dass genau wenn man wärend einer Pandemie impft sich noch mehr resistente Varianten bilden. Ob das stimmt?
Dass sich Mutationen aufgrund des Selektionsdrucks entwickeln stimmt und ist ein Akt der Selbstverteidigung des Virus'. Allerdings ist diese Aussage alles andere als eine Absage an die Impfung und wird von einer „bestimmten Seite“ nur konsequent falsch interpretiert und missbraucht. Denn wann wollen Sie impfen, wenn nicht wenn es zu einer Pandemie kommt, besonders wenn man sie - wie im Fall von SARS Cov2 - nicht vorhersehen konnte? Abwarten bis die Pandemie vorbei ist? Schlechte Strategie. Es geht dabei darum schneller mit dem Impfen zu sein, als sich Mutationen entwickeln können. Es ist also ein Wettlauf gegen die Zeit.
Ich teile Ihre Sichtweise weitgehend, bin aber nach wie vor für Prävention.
Wenn die derzeitige Unbekümmertheit weitergeht, ergibt sich ein Gefahrenpotential, bei dem das Heilen dann schwieriger werden kann als die empfohlene Prävention.
Mit etwas Glück kann es ja gutgehen.
Meinerseits würde ich mich nicht aufs Glück allein verlassen, wenn es die Impfung gibt, um den Einzelnen und die Gesellschaft zu schützen.
Da wir im Seuchengeschehen etwa einen Monat hinter Großbritannien herhinken, können wir das dortige Massenexperiment ja gut verfolgen.
Ach so ... und Sie bestimmen was Halbwahrheiten, Halblügen und Ganzlügen sind? salto als Schwurbler-Portal abzustempeln, nur weil Mitmenschen sich sorgen, Gedanken machen und den Mut haben, dies zu veröffentlichen und dazu zu stehen? Wo bleibt Ihr Mut, ausser den politisch gestylten „Vor- und Wiederkäuer“ zu leben, sich das Recht nehmen, über die Würde des Menschen zu urteilen und sich dann hinter dem „Mantel der Verschwiegenheit“, Ausreden und Floskeln verstecken!
Und sobald ihnen jemand den Spiegel vorhält, leugnet man seine eigene Identität … („Servus Leute“ sagt doch einiges über Ihre Identität aus ...!)
Zumindest könnte man sich die Mühe machen, die Zeilen ernst zu nehmen und - auch wenn man vielleicht nicht derselben Meinung ist - sachlich darüber zu diskutieren.
Die sachliche Diskussion scheint ein „Fremdwesen“ zu sein!
sachliche Diskussion? https://www.salto.bz/de/comment/94488#comment-94488
Sachliche Diskussion setzt Faktengrundlage und Sachlichkeit auf beiden Seiten voraus, finden Sie nicht auch?
Ich sehe leider „sachliche Diskussion ... ein Fremdwesen“ als Grundsubstanz im Beitrag von „Frau Kostner“...
Man hört und liest vielerorts, die Impfung sein ein Geschenk der Wissenschaft an die Menschen. Sollte das Virus dem Labor in Wuhan entfleucht sein, so hat „die Wissenschaft“ erst das Problem geschaffen. Wie sagte schon Albert Einstein: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
Obwohl ich viel lese, habe ich dies in eineinhalb Jahren weder gelesen noch gehört.
Ja, wie anders als mit Medizin und Wissenschaft wollten Sie einer Krankheit begegnen?
Glaube? Woodoo? Youtube? Demonstration? Bitte um Aufklärung.
(Einstein war Wissenschaftler)
Immer öfter habe ich den den Eindruck dass die Kommentatoren ( heute muss man ja noch * innen hinzufügen ) bei jedem Thema die Experten sein.
Egal ob man über Technik/Corona/Landwirtschaft oder Politik was liest - überall müssen diese 6 Hansl ihr Komment hinzugeben.
Salto ist bald schlimmer als die St. Tageszeitung ;-
der Verfasserin dieses Artikels geht es doch darum, daß die Menschen nicht unhinterfragt irgendwelchen Mainstream Meinungen und Entscheidungen hinterherlaufen. Zu den im offenen Brief angeführten Behauptungen werden allerdings keine Belege angeführt, z.B. „renommierte (kritische) Wissenschaftler(Innen) kommen in den Medien nicht mehr zu Wort“ ... Es fehlen die Namen der WissenschaftlerInnen (damit ich selbst überprüfen kann ob renommiert oder nicht, ob ich seine / ihre Erkenntnis / Meinung teile oder nicht), die Angabe wann und in welchem Medium unterdrückt wurde (damit ich ebenfalls selbst wieder überprüfen kann ob dieser Eindruck der Verfasserin stimmt oder verdreht wurde) usw. Das heißt die „CoronakritikerInnen“ arbeiten letztendlich genauso wie die von Ihnen kritisierte Mainstream Gesellschaft. Das ist schade, weil ich auch (wie salto) überzeugt bin, daß es einen kritischen Diskurs zu dieser unser aller Leben sehr bestimmenden Thematik braucht, siehe die die Zitate des Ethikrates. Der Kommentar von Felix Frei über die sterile Immunität waren in dem ganzen „Geschwurble“ für mich so ein wesentlicher Beitrag. Warum eine hohe Durchimpfungsrate bzw. de facto Impfpflicht (über die Risikogruppen hinaus), wenn es nach bisherigen Wissensstand nur sehr selten zu schweren bzw. tödlichen Covid-19-Verläufen unter den Nichtgeimpften kommt und somit dem Gesundheitssystems kein Kollaps droht. Dann nämlich ist die Entscheidung der Impfung wirklich eine individuelle: will ich das Risiko einer Erkrankung oder das der Impfung eingehen. Egal wie die Entscheidung ausgeht würde dies keine negative gesundheitlichen Auswirkungen auf die Allgemeinheit haben.
https://www.tageszeitung.it/2021/07/25/erschoepfte-koepfe/
Sehr unterschiedliche Begründungsmodelle einer ethischen Pflicht führen zum selben Ergebnis: Wenn nicht für den individuellen Fall gesundheitliche Risiken dagegensprechen, bedeutet moralisches Handeln, sich impfen zu lassen. Dies nicht zu tun, bedeutet, seiner moralischen Pflicht gegenüber der Gesellschaft nicht gerecht zu werden. Und dies aus eigenem Antrieb aus einem Gefühl der Verantwortung zu tun, schützt auch die eigene, persönliche Freiheit, weil dadurch staatliche Eingriffe (wie ein neuer Lockdown) unnötig werden.
Aus: „Eine Diskriminierung von Ungeimpften ist ethisch gerechtfertigt“ zeitonline
„Aus: “Eine Diskriminierung von Ungeimpften ist ethisch gerechtfertigt„ zeitonline“
Hier sei noch erwähnt das dies ein Gastbeitrag in Zeit online ist.
Selbst in der Ethikkomission welche die Bundesregierung berät gibt es bei diesem Thema sehr konträre Ansichten. Das geht bis zu Forderung das z. B. Ungeimpfte kein Recht auf Beatmunggeräte im Falle der Triage haben.
Mag sein, dass es ein Gastbeitrag ist, aber aus berufenem Munde: Thomas Beschorner ist Professor für Wirtschaftsethik und Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen. Martin Kolmar ist Professor für Volkswirtschaftslehre und Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen. Also nich vergleichbar mit manchen Community-Beiträgen hier, die auch Gastbeiträge sind.
„Also nich vergleichbar mit manchen Community-Beiträgen hier,“
Absolut, deswegen auch mein Hinweis das selbst in diesen Kreisen das Thema sehr konträr diskutiert wird.
Ihr Vermerk „Hier sei noch erwähnt dass dies ein Gastbeitrag in Zeit online ist“ klingt so, als ob Sie dem Beitrag Wert absprechen wollten, weil es „nur“ ein Gastbeitrag ist.
Ihre Ansicht nicht meine, lediglich ein Hinweis weil es einen Unterschied macht ob der Beitrag ein mehr oder weniger gut recherchierter Artikel der Zeitredaktion ist, ein Gastbeitrag welcher eine Meinung darstellt oder „nur“ eine dpa Meldung welche unreflektiert übernommen wurde.
„Thomas Beschorner ist Professor für Wirtschaftsethik und Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen. Martin Kolmar ist Professor für Volkswirtschaftslehre und Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen.“
Das ist, am Rande bemerkt, vermutlich falsch. Es sei denn das Institut für Wirtschaftsethik hat zwei Direktoren.
"Das Institut für Wirtschaftsethik wurde 1989 gegründet und in den folgenden 20 Jahren durch Institutsleiter Prof. Dr. Peter Ulrich geprägt.
**Seit 2011 ist das IWE unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Beschorner und Prof. Dr. Florian Wettstein**.
Im Jahr 2017 durften wir Prof. Dr. Martin Kolmar als weiteren Direktor am IWE begrüssen".
Wollten Sie die Aussagen mit dieser Bemerkung, deren Wahrheitsgehalt Sie durchaus auch selbst leicht überprüfen hätten können, diskreditieren? Oder wie ist diese Bemerkung zu verstehen, bzw. welchen Mehrwert hat sie?
Abgesehen davon, dass es „JK Oettl“ gar nicht wirklich gibt, und der Leser hier teilweise von anonymen Usern mit Mehrfach-Accounts ganz schön verschaukelt wird, möchte ich an 2 Zitaten aufzeigen, wie aberwitzig diese Argumentation ist:
zuerst
1. „Aufruf zur Überwindung der Spaltung der Lebensgemeinschaft in Südtirol“;
dann und
2. Und ganz wichtig, lassen Sie sich nicht verletzen von den bösartigen Kommentaren der Corona- Apologeten der Ersten Stunde und der Ersten Reihe die hier auf salto.bz im Chor auftreten, sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und ihr Gift verspritzen. Die geistlosen Kommentare dieser Impffanatiker widerlegen weder Ihre Aussagen noch entkräftigen deren beleidigenden Worte Ihre beherzte Sichtweise".
Das zweite Zitat macht in verantwortungsloser Weise genau das, was man im ersten Zitat als nicht zu tun lobt.
Krass.
Wer anderer Ansicht ist, ist „bösartig“, „verspritzt Gift“, ist „geistlos“...
wer - wie die Mehrheit - Impfbefürworter ist, wird zum „Impffanatiker“.
.
Besten Dank, Oettl, für dieses Selbst-Zeugnis.
Oettl schreibt: „Mehrheit hat leider nichts mit Wahrheit zu tun“:
Minderheit auch nicht, antworte ich gerne. Nirgends in meinem Kommentar findet sich etwas von oder über Wahrheit. Die Ablenkung vom Kernthema „Impfung“ mit argumentum ad personam ist bekannt und sehr billig.
Die weitere manipulative Argumentation mit „Existenzrecht absprechen“ (wo? - wird eben nicht zitiert, da nicht vorhanden) ist erneut eine Ablenkung vom Kernthema „Impfung“ mit argumentum ad personam.
Ob ich mich im „Fanatismus wiedererkenne“: nein, nicht im Mindesten.
.
Für mich gibt es Impfbefürwortet und Impfskeptiker; meine persönliche Sichtweise ist, dass Impfen in der derzeitigen Situation Selbstschutz und eine moralische Verpflichtung ist; jeder mag dies für sich nach eigenem Gutdünken entscheiden - und seine Entscheidung selbst verantworten.
Keine sachliche Eingabe bringt Oettl zum Philosophen Precht oder zum Psychologen Pycha, stattdessen argumenta ad personam gegen Andersdenkende („bösartig“, „verspritzt Gift“, ist „geistlos“, „Desinformation“, „aufwachen“), das ist mir für eine ernsthafte Diskussion zu billig - und zu „fanatisch“: womit der Fanatismus bei Oettl verortet ist.
oben steht:
„es trifft Geimpfte wie Ungeimpfte gleichermaßen bei Infektionen über die oberen Atemwege“: das ist erwiesenermaßen falsch, vom Schreiber wird diese Richtigstellung - trotz vielfacher Information - ignoriert und geleugnet. Es trifft die Geimpften eben NICHT gleichermaßen, die Viruslast der Geimpften bleibt viel geringer und sie stecken signifikant weniger andere an.
Weiter steht:
„Genau dies ist der Dreh-und Angelpunkt der gesamten Diskussion“: genau, und da dies falsch ist, erwiesenermaßen, ist die ganze weitere Diskussion/Ausführung „ohne diesen Dreh- und Angelpunkt“ gegenstandslos.
Die Frage bleibt, wieso jemand hier immer und immer wieder falsche Informationen verbreitet.Was kann dies für einen Grund haben?
Was sagt der Experte - und ich stimme Ihnen zu, das ist ein hervorragender Experte (Magi, presidente dell’Ordine dei Medici di Roma) - wirklich?
Lesen wir gemeinsam:
„Se fossi in Virginia Raggi, mi sarei già vaccinato e lo avrei detto pubblicamente. Sarà pure sicura dei suoi anticorpi molto alti, ma non sappiamo nulla, ad esempio, sulla resistenza degli anticorpi del vecchio Covid nei confronti della variante Delta, mentre sappiamo che i vaccini proteggono“. A parlare sulle pagine di Repubblica è Antonio Magi, presidente dell’Ordine dei Medici di Roma, commentando il caso della sindaca di Roma, ancora non vaccinata dopo aver contratto ed essere guarita dal Covid nel novembre 2020.
„Ognuno fa la sua scelta, purtroppo non c’è l’obbligo vaccinale, anche se credo che l’Italia dovrebbe valutarlo. Ma Raggi è personaggio pubblico, non una persona qualunque [...] dovrebbe dare il buon esempio, non rafforzare i dubbi di chi già ne ha“.
A chi gli ricorda che ieri il sottosegretario alla Salute Andrea Costa ha parlato dell’ipotesi di concedere ai guariti la possibilità di vaccinarsi entro 12 mesi dall’avvenuta guarigione, estendendo così la validità del Green Pass (che attualmente prevede, per chi ha avuto il Covid, una dose tra i 3 e i 6 mesi e due dopo i 6, ndr), Magi risponde:
„La valutazione di Costa è politica, non sanitaria, è dovuta alle difficoltà burocratiche sul Green Pass. Sull’attesa di 12 mesi non sarei così sicuro. L’immunità da malattia in media dura sei mesi...“
Spiel, Satz und Sieg.
Abgesehen von der Tatsache, dass Magi nicht gesagt hat, dass Geimpfte und Ungeimpfte in gleichem Ausmaß infektiös sind sondern nur dass beide infektiös sein können. Aber das will der gute Felix einfach nicht verstehen, oder er leugnet einfach die Realität in der Hoffnung dadurch eine alternative entstehen zu lassen.
in 2 Sätzen A und Nicht-A.
A: „Doch das versteht der gute Felix sehr wohl“;
Nicht-A: „Abgesehen davon dass es sich wohl nicht so leicht quantifizieren lässt welche Gruppe nun ansteckender ist..“.
Im einfacheren Beispiel:
‚Ja, ich versteh sehr wohl, dass jetzt die Sonne scheint. Abgesehen davon, dass es sich nicht leicht entscheiden lässt, ob es regnet oder die Sonne scheint‘.
Absurd, nicht wahr?
.
(zudem steht oben: „ so reicht es dass die Ungeimpften überhaupt ansteckend sind um den grünen Pass ad absurdum zu führen“. Dies kann man als subjektive Meinung wohl gelten lassen, als Information ist es objektiv falsch).
@Frei - „Abgesehen davon dass es sich wohl nicht so leicht quantifizieren lässt welche Gruppe nun ansteckender ist,“
Echt jetzt? Nach Monaten der Veröffentlichung von Studien und Daten, Informationen und Debatten, behaupten Sie so etwas?
Also nochmals einfach erklärt: Von Geimpften geht ein 12%iges Ansteckungsrisiko aus, von Ungeimpften ein 100%iges (New England Journal of Medicine, bezogen auf die Delta-Variane und Biontech. Die Zahlen bei den anderen Impfstoffen sind nicht wesentlich geringer).
Wie lange wollen Sie noch Ihren unwissenschaftlichen Quatsch verbreiten?
Grundsätzlich habe ich Schwierigkeiten mit „alternativlosen“ Bestimmungen im Kontext des Zeitgeistes. Sie beanspruchen die Wahrheit für sich, gestehen sich keine Fehler ein und schließt durch Diffamierung jegliche Opposition aus. Die Geschichte ist voll dieser Begebenheiten. Das noch offen Meinungsverbote gefordert werden entspricht meines Erachtens wenig dem Vorbild der Demokratie, die jede (demokratische) Meinung aushalten muss; sonst wäre schlicht die Extremismusbedingung erfüllt. Leider ist das aktuelle Thema „Impfen“ sehr emotional, da es sich um die eigene Gesundheit handelt, wo es Risiken abzuwägen gilt. Könnte man nicht Vor- und Nachteile zusammenstellen und auf dieser Grundlage eine Diskussion führen?
Kommentare
Antwort auf Genau Sie reden davon, dass von pérvasion
@Pérvasion - Den Kern der
@Pérvasion - Den Kern der Aussage klammern Sie bewusst aus: „Haltlose Behauptungen zu widerlegen gehört eben dazu und jeder der objektiv Richtiges dazu beitragen kann, und sei es nur dadurch, dass er objektiv Falsches widerlegt, ist aufgefordert es zu tun.“
Steht also nirgends, dass Salto den Beitrag nicht hätte veröffentlichen dürfen, das saugen Sie sich aus den Fingern. Weiter unten habe ich daher auch geschrieben „Es wäre ein Dienst an der Meinungsfreiheit, wenn man sich an Aufklärung und Information mit wissenschaftlich belastbaren Beiträgen beteiligen und inhaltlich fragwürdige Beiträge nicht löscht, aber richtigstellen würde.“ Das ist wirklich nicht schwer zu verstehen. Als Akademiker sollten Sie schon damit zurecht kommen. Das andere Zitat haben Sie vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen. Machen Sie das mit Absicht? Ich schließe aus Ihrer Antwort, dass Sie ein Gesellschaftsmodell vertreten in dem jeder tun und lassen kann was er will, wenn Sie es als unpassend erachten, dass man auf demokratische Spielregeln und gesellschaftlichen Konsens verweist.
Vorweg das anscheinend
Vorweg das anscheinend wichtigste, damit sich jedes Lager leichter tut, mich in ihre Schublädchen zu packen: ich habe mich impfen lassen. Bereits im Februar. Nicht der jetzt so vielbeschworenen Solidarität wegen und auch nicht, weil mir „Sonderrechte“ in Aussicht gestellt wurden. Meine Triebfeder war die Angst. Die Angst vor einer schwerwiegenden Erkrankung.
Die gleiche Triebfeder finde ich bei vielen Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen. Das sollte man respektieren.
Ein direkter oder indirekter Impfzwang, ist der denkbar schlechteste Weg uns als Gesellschaft aus dieser (längst nicht nur mehr) Gesundheitskrise zu führen.
Und nun zum Eigentlichen. Der deutsche Ethikrat stellt fest, dass:
„die ethische wie rechtliche Legitimität gravierender Grundrechtseinschränkungen“ sind an „das Erfordernis des Schutzes des Gesundheitssystems vor einem Kollaps durch eine Vielzahl schwerer bzw. tödlicher Covid-19-Verläufe geknüpft, nicht jedoch an die Bekämpfung der Pandemie als solche.“
„Mit dem Fortschreiten des Impfprogramms sollen die allgemeinen staatlichen Freiheitsbeschränkungen für alle Bürgerinnen und Bürger schrittweise zurückgenommen werden. Als Maßstab für die Rücknahme dieser Beschränkungen sind dabei primär die Hospitalisierungszahlen bzw. die Zahlen schwerer Krankheitsverläufe und Todesfälle heranzuziehen, nicht hingegen die reinen Infektionszahlen. Voraussetzung dafür ist, dass zuvor alle Menschen mit individuell sehr hohem Risiko für einen schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung Zugang zur Impfung erhalten haben.“
„Die Verpflichtungen etwa zum Tragen einer Maske und zum Einhalten von Abständen können aufgrund der damit verbundenen relativ geringen Belastungen noch länger aufrechterhalten werden. Wegen der Gefahr, dass die praktische Durchsetzbarkeit und Akzeptanz dieser Regeln durch Ausnahmen für geimpfte Personen leiden würde, sollten sie für alle Personen zum selben Zeitpunkt aufgehoben werden“
Bevor wir uns also gegenseitig zerfleischen, sollten folgende Fragen beantwortet werden:
Wie sieht es zur Zeit (trotz steigender Infektionszahlen) in unseren Krankenhäusern, bzw. Intensivstationen aus?
Steht unser Gesundheitssystem vor einer Überlastung?
Haben alle vulnerablen Bevölkerungsgruppen bereits Zugang zur Impfung erhalten?
Antwort auf Vorweg das anscheinend von Klaus Hartmann
man kann dem zur
man kann dem zur Entscheidungsfindung zufügen:
- wollen wir durch zu geringe Impfquote riskieren, dass viele Mitmenschen, auch jüngere, unnötigerweise schwer erkranken, bleibende Schäden davontragen, und viele Menschen mittleren Alters unnötig früh sterben?
- wollen wir riskieren, dass eine allzu hohe Viruslast in der Bevölkerung immer neue Varianten hervorbringen kann, eventuell auch gefährlichere, oder wollen wir, präventiv, die Viruslast möglichst gering halten, um das zu vermeiden (Großbritannien macht hier einen großen und riskanten Feldversuch mit der gesamten Bevölkerung)?
Der deutsche Ethikrat und das RKI empfehlen die Impfung ausdrücklich.
Antwort auf man kann dem zur von Peter Gasser
Verehrter Herr Gasser. Bitte
Verehrter Herr Gasser. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin kein Impfgegner. Trotzdem. Auch wenn ich die Einschätzung vieler Mediziner teile, dass uns die Impfung vor einem schweren Verlauf der Erkrankung schützen kann und ich keine Sorge um vermeintliche Nebenwirkungen habe, müssen auch die Fragen ob es an der Zeit ist die ergriffenen Maßnahmen und Freiheitsbeschränkungen zurückzunehmen, ob die Notwendigkeit einer direkten oder indirekten Impfpflicht besteht oder ob wir geimpften ihre Bürgerrechte zurückgeben sollten und nicht geimpften diese weiterhin vorenthalten dürfen, gestellt werden.
Es stimmt, dass der deutsche Ethikrat die Impfung empfiehlt. Gleichzeitig spricht er sich aber gegen eine Impfpflicht aus, bzw. eine solche „nur im alleräußersten Notfall gerechtfertigt“ sieht, wenn die „gesundheitliche Situation völlig aus dem Ruder läuft. Und dann auch nur für bestimmte Berufsgruppen“.
Ihren Bedenken ob und wie viele, „auch jüngere Menschen in Zukunft schwer erkranken könnten“, widersprechen sowohl die bisherigen wie auch die aktuellen Zahlen. Es sind vor allem junge Menschen, die sich derzeit infizieren und die Daten zur Hospitalisierung geben uns Grund zur Hoffnung. Die Belegung der Intensivbetten mit Covid-Patienten und der „normalen“ Krankenhausbetten in Italien beläuft sich auf 2%. https://www.agenas.gov.it/covid19/web/index.php Leider werden uns die Angaben bezüglich Geschlecht, Alter und Vorerkrankungen vorenthalten.
Ob sich Ihre Befürchtung, dass das Virus gefährlichere Varianten hervorbringen wird bewahrheitet, müssen wir noch abwarten. Zu beobachten bleibt auch ob „ansteckender“ gleichbedeutend mit „gefährlicher“ ist.
Zur „Herdenimmunität“ nimmt Europas Ethikratvorsitzende Christiane Woopen jedenfalls folgendermaßen Stellung: „Eine Herdenimmunität ist ohnehin nicht erreichbar, weil auch doppelt Geimpfte das Virus weitergeben, erkranken und sterben können, wenn auch mit erheblich niedrigerem Risiko“
Antwort auf Verehrter Herr Gasser. Bitte von Klaus Hartmann
Dazu muss man auch sagen,
Dazu muss man auch sagen, dass es Wissenschaftler und Ärzte gibt (und es sind nicht wenige), die behaupten, dass genau wenn man wärend einer Pandemie impft sich noch mehr resistente Varianten bilden. Ob das stimmt?
Antwort auf Dazu muss man auch sagen, von Christian I
Dass sich Mutationen aufgrund
Dass sich Mutationen aufgrund des Selektionsdrucks entwickeln stimmt und ist ein Akt der Selbstverteidigung des Virus'. Allerdings ist diese Aussage alles andere als eine Absage an die Impfung und wird von einer „bestimmten Seite“ nur konsequent falsch interpretiert und missbraucht. Denn wann wollen Sie impfen, wenn nicht wenn es zu einer Pandemie kommt, besonders wenn man sie - wie im Fall von SARS Cov2 - nicht vorhersehen konnte? Abwarten bis die Pandemie vorbei ist? Schlechte Strategie. Es geht dabei darum schneller mit dem Impfen zu sein, als sich Mutationen entwickeln können. Es ist also ein Wettlauf gegen die Zeit.
Antwort auf Verehrter Herr Gasser. Bitte von Klaus Hartmann
Ich teile Ihre Sichtweise
Ich teile Ihre Sichtweise weitgehend, bin aber nach wie vor für Prävention.
Wenn die derzeitige Unbekümmertheit weitergeht, ergibt sich ein Gefahrenpotential, bei dem das Heilen dann schwieriger werden kann als die empfohlene Prävention.
Mit etwas Glück kann es ja gutgehen.
Meinerseits würde ich mich nicht aufs Glück allein verlassen, wenn es die Impfung gibt, um den Einzelnen und die Gesellschaft zu schützen.
Da wir im Seuchengeschehen etwa einen Monat hinter Großbritannien herhinken, können wir das dortige Massenexperiment ja gut verfolgen.
Antwort auf Verehrter Herr Gasser. Bitte von Klaus Hartmann
ein “praktisches” Video zur
ein „praktisches“ Video zur Sache findet sich hier:
https://www.zeit.de/video/2021-07/6263516755001/corona-kann-die-herdeni…
Ach so ... und Sie bestimmen
Ach so ... und Sie bestimmen was Halbwahrheiten, Halblügen und Ganzlügen sind? salto als Schwurbler-Portal abzustempeln, nur weil Mitmenschen sich sorgen, Gedanken machen und den Mut haben, dies zu veröffentlichen und dazu zu stehen? Wo bleibt Ihr Mut, ausser den politisch gestylten „Vor- und Wiederkäuer“ zu leben, sich das Recht nehmen, über die Würde des Menschen zu urteilen und sich dann hinter dem „Mantel der Verschwiegenheit“, Ausreden und Floskeln verstecken!
Und sobald ihnen jemand den Spiegel vorhält, leugnet man seine eigene Identität … („Servus Leute“ sagt doch einiges über Ihre Identität aus ...!)
Zumindest könnte man sich die Mühe machen, die Zeilen ernst zu nehmen und - auch wenn man vielleicht nicht derselben Meinung ist - sachlich darüber zu diskutieren.
Die sachliche Diskussion scheint ein „Fremdwesen“ zu sein!
Antwort auf Ach so ... und Sie bestimmen von Horst Trocker
sachliche Diskussion?
sachliche Diskussion?
https://www.salto.bz/de/comment/94488#comment-94488
Sachliche Diskussion setzt Faktengrundlage und Sachlichkeit auf beiden Seiten voraus, finden Sie nicht auch?
Ich sehe leider „sachliche Diskussion ... ein Fremdwesen“ als Grundsubstanz im Beitrag von „Frau Kostner“...
Antwort auf sachliche Diskussion? von Peter Gasser
... Ihre Meinung, die man
... Ihre Meinung, die man auch akzeptieren kann ...
Man hört und liest vielerorts
Man hört und liest vielerorts, die Impfung sein ein Geschenk der Wissenschaft an die Menschen. Sollte das Virus dem Labor in Wuhan entfleucht sein, so hat „die Wissenschaft“ erst das Problem geschaffen. Wie sagte schon Albert Einstein: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
Antwort auf Man hört und liest vielerorts von Stereo Typ
Obwohl ich viel lese, habe
Obwohl ich viel lese, habe ich dies in eineinhalb Jahren weder gelesen noch gehört.
Ja, wie anders als mit Medizin und Wissenschaft wollten Sie einer Krankheit begegnen?
Glaube? Woodoo? Youtube? Demonstration? Bitte um Aufklärung.
(Einstein war Wissenschaftler)
Immer öfter habe ich den den
Immer öfter habe ich den den Eindruck dass die Kommentatoren ( heute muss man ja noch * innen hinzufügen ) bei jedem Thema die Experten sein.
Egal ob man über Technik/Corona/Landwirtschaft oder Politik was liest - überall müssen diese 6 Hansl ihr Komment hinzugeben.
Salto ist bald schlimmer als die St. Tageszeitung ;-
Antwort auf Immer öfter habe ich den den von So sehe ich das
Eigentlich war die Frage des
Eigentlich war die Frage des Artikels an den Landeshauptmann gestellt
Er hat nicht geantwortet .
Antwort auf Eigentlich war die Frage des von Christoph Gats…
Weißt du das? Weißt du, ob er
Weißt du das? Weißt du, ob er von diesem Beitrag weiß?
Ich verstehe was Sie meinen,
Ich verstehe was Sie meinen, ich halte mich an die Erkenntnisse der Max-Planck-Gesellschaft.
https://www.mpg.de/16351440/corona-varianten-neher
der Verfasserin dieses
der Verfasserin dieses Artikels geht es doch darum, daß die Menschen nicht unhinterfragt irgendwelchen Mainstream Meinungen und Entscheidungen hinterherlaufen. Zu den im offenen Brief angeführten Behauptungen werden allerdings keine Belege angeführt, z.B. „renommierte (kritische) Wissenschaftler(Innen) kommen in den Medien nicht mehr zu Wort“ ... Es fehlen die Namen der WissenschaftlerInnen (damit ich selbst überprüfen kann ob renommiert oder nicht, ob ich seine / ihre Erkenntnis / Meinung teile oder nicht), die Angabe wann und in welchem Medium unterdrückt wurde (damit ich ebenfalls selbst wieder überprüfen kann ob dieser Eindruck der Verfasserin stimmt oder verdreht wurde) usw. Das heißt die „CoronakritikerInnen“ arbeiten letztendlich genauso wie die von Ihnen kritisierte Mainstream Gesellschaft. Das ist schade, weil ich auch (wie salto) überzeugt bin, daß es einen kritischen Diskurs zu dieser unser aller Leben sehr bestimmenden Thematik braucht, siehe die die Zitate des Ethikrates. Der Kommentar von Felix Frei über die sterile Immunität waren in dem ganzen „Geschwurble“ für mich so ein wesentlicher Beitrag. Warum eine hohe Durchimpfungsrate bzw. de facto Impfpflicht (über die Risikogruppen hinaus), wenn es nach bisherigen Wissensstand nur sehr selten zu schweren bzw. tödlichen Covid-19-Verläufen unter den Nichtgeimpften kommt und somit dem Gesundheitssystems kein Kollaps droht. Dann nämlich ist die Entscheidung der Impfung wirklich eine individuelle: will ich das Risiko einer Erkrankung oder das der Impfung eingehen. Egal wie die Entscheidung ausgeht würde dies keine negative gesundheitlichen Auswirkungen auf die Allgemeinheit haben.
https://www.tageszeitung.it
https://www.tageszeitung.it/2021/07/25/erschoepfte-koepfe/
Sehr unterschiedliche Begründungsmodelle einer ethischen Pflicht führen zum selben Ergebnis: Wenn nicht für den individuellen Fall gesundheitliche Risiken dagegensprechen, bedeutet moralisches Handeln, sich impfen zu lassen. Dies nicht zu tun, bedeutet, seiner moralischen Pflicht gegenüber der Gesellschaft nicht gerecht zu werden. Und dies aus eigenem Antrieb aus einem Gefühl der Verantwortung zu tun, schützt auch die eigene, persönliche Freiheit, weil dadurch staatliche Eingriffe (wie ein neuer Lockdown) unnötig werden.
Aus: „Eine Diskriminierung von Ungeimpften ist ethisch gerechtfertigt“ zeitonline
Antwort auf https://www.tageszeitung.it von Herta Abram
"Aus: "Eine Diskriminierung
„Aus: “Eine Diskriminierung von Ungeimpften ist ethisch gerechtfertigt„ zeitonline“
Hier sei noch erwähnt das dies ein Gastbeitrag in Zeit online ist.
Selbst in der Ethikkomission welche die Bundesregierung berät gibt es bei diesem Thema sehr konträre Ansichten. Das geht bis zu Forderung das z. B. Ungeimpfte kein Recht auf Beatmunggeräte im Falle der Triage haben.
Antwort auf "Aus: "Eine Diskriminierung von Stefan S
Mag sein, dass es ein
Mag sein, dass es ein Gastbeitrag ist, aber aus berufenem Munde: Thomas Beschorner ist Professor für Wirtschaftsethik und Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen. Martin Kolmar ist Professor für Volkswirtschaftslehre und Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen. Also nich vergleichbar mit manchen Community-Beiträgen hier, die auch Gastbeiträge sind.
Antwort auf Mag sein, dass es ein von Manfred Klotz
"Also nich vergleichbar mit
„Also nich vergleichbar mit manchen Community-Beiträgen hier,“
Absolut, deswegen auch mein Hinweis das selbst in diesen Kreisen das Thema sehr konträr diskutiert wird.
Antwort auf "Also nich vergleichbar mit von Stefan S
Ihr Vermerk "Hier sei noch
Ihr Vermerk „Hier sei noch erwähnt dass dies ein Gastbeitrag in Zeit online ist“ klingt so, als ob Sie dem Beitrag Wert absprechen wollten, weil es „nur“ ein Gastbeitrag ist.
Antwort auf Ihr Vermerk "Hier sei noch von Manfred Klotz
Ihre Ansicht nicht meine,
Ihre Ansicht nicht meine, lediglich ein Hinweis weil es einen Unterschied macht ob der Beitrag ein mehr oder weniger gut recherchierter Artikel der Zeitredaktion ist, ein Gastbeitrag welcher eine Meinung darstellt oder „nur“ eine dpa Meldung welche unreflektiert übernommen wurde.
Antwort auf Mag sein, dass es ein von Manfred Klotz
»Thomas Beschorner ist
„Thomas Beschorner ist Professor für Wirtschaftsethik und Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen. Martin Kolmar ist Professor für Volkswirtschaftslehre und Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen.“
Das ist, am Rande bemerkt, vermutlich falsch. Es sei denn das Institut für Wirtschaftsethik hat zwei Direktoren.
Antwort auf »Thomas Beschorner ist von pérvasion
hat es, daher ist es
hat es, daher ist es vermutlich richtig:
"Das Institut für Wirtschaftsethik wurde 1989 gegründet und in den folgenden 20 Jahren durch Institutsleiter Prof. Dr. Peter Ulrich geprägt.
**Seit 2011 ist das IWE unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Beschorner und Prof. Dr. Florian Wettstein**.
Im Jahr 2017 durften wir Prof. Dr. Martin Kolmar als weiteren Direktor am IWE begrüssen".
https://iwe.unisg.ch/de/ueber-uns
Antwort auf hat es, daher ist es von Peter Gasser
Danke für die Recherche.
Danke für die Recherche.
Antwort auf »Thomas Beschorner ist von pérvasion
Wollten Sie die Aussagen mit
Wollten Sie die Aussagen mit dieser Bemerkung, deren Wahrheitsgehalt Sie durchaus auch selbst leicht überprüfen hätten können, diskreditieren? Oder wie ist diese Bemerkung zu verstehen, bzw. welchen Mehrwert hat sie?
Antwort auf Wollten Sie die Aussagen mit von Manfred Klotz
Ja genau.
Ja genau.
Abgesehen davon, dass es “JK
Abgesehen davon, dass es „JK Oettl“ gar nicht wirklich gibt, und der Leser hier teilweise von anonymen Usern mit Mehrfach-Accounts ganz schön verschaukelt wird, möchte ich an 2 Zitaten aufzeigen, wie aberwitzig diese Argumentation ist:
zuerst
1. „Aufruf zur Überwindung der Spaltung der Lebensgemeinschaft in Südtirol“;
dann und
2. Und ganz wichtig, lassen Sie sich nicht verletzen von den bösartigen Kommentaren der Corona- Apologeten der Ersten Stunde und der Ersten Reihe die hier auf salto.bz im Chor auftreten, sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und ihr Gift verspritzen. Die geistlosen Kommentare dieser Impffanatiker widerlegen weder Ihre Aussagen noch entkräftigen deren beleidigenden Worte Ihre beherzte Sichtweise".
Das zweite Zitat macht in verantwortungsloser Weise genau das, was man im ersten Zitat als nicht zu tun lobt.
Krass.
Wer anderer Ansicht ist, ist „bösartig“, „verspritzt Gift“, ist „geistlos“...
wer - wie die Mehrheit - Impfbefürworter ist, wird zum „Impffanatiker“.
.
Besten Dank, Oettl, für dieses Selbst-Zeugnis.
Schau, Frau Oettl, da ist
Schau, Frau Oettl, da ist noch so ein „bösartiger“, „beleidigender“, „Gift spritzender“ und vor allem „geistloser“ Beitrag eines „Coronaapologeten“ und „Impffanatikers“:
https://www.tageszeitung.it/2021/07/25/erschoepfte-koepfe/
Kein „Dank“ und keine „Wertschätzung“?
Oettl schreibt: “Mehrheit hat
Oettl schreibt: „Mehrheit hat leider nichts mit Wahrheit zu tun“:
Minderheit auch nicht, antworte ich gerne. Nirgends in meinem Kommentar findet sich etwas von oder über Wahrheit. Die Ablenkung vom Kernthema „Impfung“ mit argumentum ad personam ist bekannt und sehr billig.
Die weitere manipulative Argumentation mit „Existenzrecht absprechen“ (wo? - wird eben nicht zitiert, da nicht vorhanden) ist erneut eine Ablenkung vom Kernthema „Impfung“ mit argumentum ad personam.
Ob ich mich im „Fanatismus wiedererkenne“: nein, nicht im Mindesten.
.
Für mich gibt es Impfbefürwortet und Impfskeptiker; meine persönliche Sichtweise ist, dass Impfen in der derzeitigen Situation Selbstschutz und eine moralische Verpflichtung ist; jeder mag dies für sich nach eigenem Gutdünken entscheiden - und seine Entscheidung selbst verantworten.
Keine sachliche Eingabe bringt Oettl zum Philosophen Precht oder zum Psychologen Pycha, stattdessen argumenta ad personam gegen Andersdenkende („bösartig“, „verspritzt Gift“, ist „geistlos“, „Desinformation“, „aufwachen“), das ist mir für eine ernsthafte Diskussion zu billig - und zu „fanatisch“: womit der Fanatismus bei Oettl verortet ist.
oben steht:
oben steht:
„es trifft Geimpfte wie Ungeimpfte gleichermaßen bei Infektionen über die oberen Atemwege“: das ist erwiesenermaßen falsch, vom Schreiber wird diese Richtigstellung - trotz vielfacher Information - ignoriert und geleugnet. Es trifft die Geimpften eben NICHT gleichermaßen, die Viruslast der Geimpften bleibt viel geringer und sie stecken signifikant weniger andere an.
Weiter steht:
„Genau dies ist der Dreh-und Angelpunkt der gesamten Diskussion“: genau, und da dies falsch ist, erwiesenermaßen, ist die ganze weitere Diskussion/Ausführung „ohne diesen Dreh- und Angelpunkt“ gegenstandslos.
Die Frage bleibt, wieso jemand hier immer und immer wieder falsche Informationen verbreitet.Was kann dies für einen Grund haben?
@Frei - Und schon wieder der
@Frei - Und schon wieder der gleiche Käse... Sie behaupten andauernd Falsches. Steter Tropfen höhlt nicht jeden Stein.
Natürlich.
Natürlich.
„Mit mehr oder weniger ansteckend ist es nicht getan“ (steht oben):
natürlich ist es damit getan.
Genau damit.
es wird nur nicht die konsequente und logische, vernünftige Schlussfolgerung gewagt:
aus Angst?
Ich empfehle:
https://www.tageszeitung.it/2021/07/25/erschoepfte-koepfe/
Was sagt der Experte - und
Was sagt der Experte - und ich stimme Ihnen zu, das ist ein hervorragender Experte (Magi, presidente dell’Ordine dei Medici di Roma) - wirklich?
Lesen wir gemeinsam:
„Se fossi in Virginia Raggi, mi sarei già vaccinato e lo avrei detto pubblicamente. Sarà pure sicura dei suoi anticorpi molto alti, ma non sappiamo nulla, ad esempio, sulla resistenza degli anticorpi del vecchio Covid nei confronti della variante Delta, mentre sappiamo che i vaccini proteggono“. A parlare sulle pagine di Repubblica è Antonio Magi, presidente dell’Ordine dei Medici di Roma, commentando il caso della sindaca di Roma, ancora non vaccinata dopo aver contratto ed essere guarita dal Covid nel novembre 2020.
„Ognuno fa la sua scelta, purtroppo non c’è l’obbligo vaccinale, anche se credo che l’Italia dovrebbe valutarlo. Ma Raggi è personaggio pubblico, non una persona qualunque [...] dovrebbe dare il buon esempio, non rafforzare i dubbi di chi già ne ha“.
A chi gli ricorda che ieri il sottosegretario alla Salute Andrea Costa ha parlato dell’ipotesi di concedere ai guariti la possibilità di vaccinarsi entro 12 mesi dall’avvenuta guarigione, estendendo così la validità del Green Pass (che attualmente prevede, per chi ha avuto il Covid, una dose tra i 3 e i 6 mesi e due dopo i 6, ndr), Magi risponde:
„La valutazione di Costa è politica, non sanitaria, è dovuta alle difficoltà burocratiche sul Green Pass. Sull’attesa di 12 mesi non sarei così sicuro. L’immunità da malattia in media dura sei mesi...“
https://www.huffingtonpost.it/entry/covid-magi-raggi-avra-anticorpi-alt…
.
Nehmen wir nun beide dies als gültige Information in der Sachlage?
Antwort auf Was sagt der Experte - und von Peter Gasser
Spiel, Satz und Sieg.
Spiel, Satz und Sieg.
Abgesehen von der Tatsache, dass Magi nicht gesagt hat, dass Geimpfte und Ungeimpfte in gleichem Ausmaß infektiös sind sondern nur dass beide infektiös sein können. Aber das will der gute Felix einfach nicht verstehen, oder er leugnet einfach die Realität in der Hoffnung dadurch eine alternative entstehen zu lassen.
in 2 Sätzen A und Nicht-A.
in 2 Sätzen A und Nicht-A.
A: „Doch das versteht der gute Felix sehr wohl“;
Nicht-A: „Abgesehen davon dass es sich wohl nicht so leicht quantifizieren lässt welche Gruppe nun ansteckender ist..“.
Im einfacheren Beispiel:
‚Ja, ich versteh sehr wohl, dass jetzt die Sonne scheint. Abgesehen davon, dass es sich nicht leicht entscheiden lässt, ob es regnet oder die Sonne scheint‘.
Absurd, nicht wahr?
.
(zudem steht oben: „ so reicht es dass die Ungeimpften überhaupt ansteckend sind um den grünen Pass ad absurdum zu führen“. Dies kann man als subjektive Meinung wohl gelten lassen, als Information ist es objektiv falsch).
@Frei - "Abgesehen davon dass
@Frei - „Abgesehen davon dass es sich wohl nicht so leicht quantifizieren lässt welche Gruppe nun ansteckender ist,“
Echt jetzt? Nach Monaten der Veröffentlichung von Studien und Daten, Informationen und Debatten, behaupten Sie so etwas?
Also nochmals einfach erklärt: Von Geimpften geht ein 12%iges Ansteckungsrisiko aus, von Ungeimpften ein 100%iges (New England Journal of Medicine, bezogen auf die Delta-Variane und Biontech. Die Zahlen bei den anderen Impfstoffen sind nicht wesentlich geringer).
Wie lange wollen Sie noch Ihren unwissenschaftlichen Quatsch verbreiten?
Grundsätzlich habe ich
Grundsätzlich habe ich Schwierigkeiten mit „alternativlosen“ Bestimmungen im Kontext des Zeitgeistes. Sie beanspruchen die Wahrheit für sich, gestehen sich keine Fehler ein und schließt durch Diffamierung jegliche Opposition aus. Die Geschichte ist voll dieser Begebenheiten. Das noch offen Meinungsverbote gefordert werden entspricht meines Erachtens wenig dem Vorbild der Demokratie, die jede (demokratische) Meinung aushalten muss; sonst wäre schlicht die Extremismusbedingung erfüllt. Leider ist das aktuelle Thema „Impfen“ sehr emotional, da es sich um die eigene Gesundheit handelt, wo es Risiken abzuwägen gilt. Könnte man nicht Vor- und Nachteile zusammenstellen und auf dieser Grundlage eine Diskussion führen?
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