Endlich ein Beitrag mit Vernunft!
Bin auch Risikopatient Jahrgang 42, aber was hier aufgeführt wird
sprengt langsam alle Grenzen. Als wirtschaftlich denkender Mensch
fürchte ich mich mehr, nach dem „Aftercorona“.
Das kritische, vom allzu rasch grassierenden vereinfachenden Mainstream losgelöste, gesamtheitliche Denken und Argumentieren ist eine sehr kostbare Tugend, die wir wieder einmal (in unserer Menschheitsgeschichte) dringend benötigen und pflegen sollten. Möge auch dieser hervorragende Gastbeitrag ein konkreter Denkanstoß für jene sein, deren Handeln wir derzeit über uns ergehen lassen müssen.
Habe länger darüber nachgedacht, ob ich als Nicht-Virologe, Nicht -Epidemiologe, sogar als Nicht-Mediziner meine Meinung zum Artikel äußern sollte. Habe ihn noch einmal durchgelesen und er hat mich noch einmal weniger überzeugt. Sicherlich einige Ansätze, über die es sich nachzudenken lohnt, m.E. besonders hinsichtlich der Rückkehr zur vollständigen Demokratie nach der Krise, aber ganz viele Betrachtungsweisen, welche mehr von persönlichen Empfindlichkeiten stammen als vom Blick auf das Ganze und damit das Bild sehr persönlich, fast schon egoistisch einfärben. Und der alternative Vorschlag der Autorin zur Krisenbewältigung kommt mir sehr „holbsbochen“ daher, als ein eigenartiger Mix aus dem populistischen „Testen, testen, testen“, wie es auch Gesundheitsminister Anschober bezeichnet hat, den momentanen Maßnahmen und dem schwedischen laissez-fair-Modell, welches, damit es funktioniert, eine perfekt verantwortungsbewusste Gesellschaft voraussetzt.
Auch ich habe/musste ein zweites Mal lesen, und dabei erging es mir wie Dir.
Als Ergänzung zur Thematik finde ich folgenden Beitrag des deutschen Ethikrates zur Corona-Pandemie sehr lesenswert (pdf):
Sehr geehrter Herr Kobler, auch ich musste jetzt erst länger nachdenken....soll ich....soll ich nicht...? ..Aber bitte lassen Sie mich eine Lanze für die Autorin, die wiederum MICH SEHR beeindruckt hat, brechen!
...à propos „testen, testen...“: meine Wenigkeit geht davon aus, dass:
....HÄTTEN wir die Möglichkeit gehabt, die Verbreitung des Sars-CoV-2 in der Gesamtbevölkerung zu TESTEN, (damit meine ich Random-Stichproben! Kinder, Greise, Skilehrer, Priester Mütter Schaffner Senatoren...), so wären wir augenblicklich auf die RICHTIGEN Letalitätsraten gestossen und müssten nicht ständig um immer größere Faktoren nach unten korrigieren.... genau so, wie es das populistische Island tat -sie „testeten“ 5% der Einwohner (6.143) „blind“, von denen 52 positiv waren, davon die Hälfte (26) „gesund“, die andere Hälfte war „leicht erkältet“...oder auch der Stanford- Prof. John Ioannides, der die 3000 Passagiere (hauptsächlich Senioren!) auf der vor Yokohama liegenden „Diamond“ Princess untersuchte: 700 Passagiere waren positiv, davon war die Hälfte (350) „gesund“!! die 80-89jährigen waren zu 48% „gesund“, die 70-79jährigen zu 60% „gesund“...alles nachlesbar....man kam bereits dort auf realistischere Zahlen: 0,025-0,625%!......es wäre uns auch Vieles erspart geblieben, und zwar nicht nur unserem Tourismus, sondern auch den anderen norditalienischen Regionen.... ich gehe auch noch weiter in meiner „Test-Spinnerei“: ich bin überzeugt, dass Adhamon Ghebreyesus am 12. März NICHT die Stufe 6 der Pandemie mit ALL ihren verheerenden Folgen ausgerufen hätte, hätte man ihm am Vorabend 500.000 valide, stichprobenartige TESTS der Gesamtbevölkerung, am besten doppelt, das heisst mit 14tägigem Abstand, vorgelegt! Verständlicherweise aber LEIDER gab es keine Tests....und SO nahm die Tragödie ihren Lauf..... Gruß H.M.
Hätte, wäre, wenn... Die genannten Studien stammen meines Wissens von Mitte März. Da war in Italien doch schon längst Land unter. Das Virus ist neu, die Datenlage lange zu ungenau, es ist ein Lernprozess, für die Wissenschaft, die Politik und auch für uns. Die Forderung nach „testen, testen“ scheitert doch auch nicht am guten Willen oder Wissen, sondern schlicht und einfach daran, dass die Industrie mit der Produktion nicht hinterherkommt.
Bis heute (1.April) konnten sogar im reichen Land Südtirol nur 1,2 % der Bevölkerung getestet werden.
Und mit dieser Unsicherheit und diesem „Nichtwissen“ würden manche schon gerne die bestehenden Maßnahmen aufheben.
Man schaue nach England, in die Türkei oder nach New York.
Und man bewerte auch die Zahlen aus China mit Vorsicht, die bis gestern wieder mal nur die *Viruspostiven MIT Krankheits-Symptomen* gezählt haben, und damit 50% der positiv Getesteten gar nicht in die veröffentlichte Statistik aufgenommen haben.
Die österreichische Bundesverfassung ist aus 1919. Das Epidemiegesetz ist aus 1915. Das ältere gilt derzeit, weil Pandemie-Empfehlung angenommen wurde und noch gilt. Laut Bundesverfassung darf kein Bürger gehindert werden, sich im ganzen Bundesgebiet zu bewegen. Ich darf derzeit aufgrund Verordnung nicht aus meinem Vorarlberg hinaus, nicht ins Tirolerland.
Ich finde sehr ungerecht, dass Sie, Herr Gasser, nach England, in die Türkei und nach New York dürfen.
Bei der China-Zahlen-Geschichte bin ich ganz bei Ihnen und zwar in dem Punkt, dass mit Zahlen gerne manipuliert wird.
Und in New York war ich noch nie. Nehmen Sie mich das nächste Mal bitte mit!
Werte Frau Taler, das Wort Studie lese ich auf dieser Seite zum ersten Mal. Heike Müller verwendet das Wort nicht. Würde auch nicht passen. Sie bringt Zahlen, pure Mathematik und es geht um die Rechenvorgänge. Die erklärt sie so perfekt, wie ein Mathematiklehrer. Die Zahlen sind als Beispiele genannt und darum ist das Datum unwichtig. Die Rechenvorgänge und das, was herauslesbar ist – um das geht es.
Frau Dr. Dirhold hat vielleicht nicht Theorie studiert bezüglich Schlachten, Kriege und Strategie. Aus ihrem Brief lese ich allerdings heraus, dass sie um einige Dimensionen intelligenter ist, als der Durchschnittsbürger. Deshalb meine ich, dass sie auch taktisch so klug ist, dass sie in ihrem Brief nur einen winzigen Teil von dem schreibt, was sie weiss. Und wenn sie vom „testen“ schreibt, dann meine ich, dass sie den vermeintlichen Grund für die Ausrufung einer Pandemie möglichst schnell ad absurdum stellen möchte. Wenn nach völlig korrektem Muster von Frau Heike Müller gerechnet wird, dann ist das Hinterherkommen bei der Produktion von Tests zweitrangig.
Gut Herr @ Kobler, dass Ihnen die Fach-Ärztin Heike Müller (ich kenne nicht ihre Spezialisierung) hier in kompetenter Form geantwortet und widersprochen hat. Das hat es gebraucht!
Außerdem habe ich mich sehr an folgender Formulierung Ihres Vorwurfes gestoßen „...welche mehr von persönlichen Empfindlichkeiten stammen als vom Blick auf das Ganze und damit das Bild sehr persönlich, fast schon egoistisch einfärben.“ Es ist doch kein Vergehen, wenn eine Reaktion vom eigenen Empfindungen ausgeht. Tun wohl die meisten! Und in der Regel sucht man nach Wissen und Argumenten, um die eigenen Folgerungen, Forderungen und Vorschläge zu untermauern. Und ich finde, Frau Dr. Barbara Maria Dirhold hat dies ausgezeichnet gemacht! Ich finden mich bei Ihrem Impuls und Ihrer Empfindung wieder und danke ihr für die Guten Argumente und das Fachwissen, das sie eingebracht hat; ebenso auch Frau Dr. Heike Müller!! Danke auch Ihnen! Sie sollten sich auch bei Frau Barbara Maria Dirhold diesbezüglich entschuldigen!
100 % inhaltliche zustimmung und vielen dank für ihre zivilcourage, entgegen der mainstreammeinung, einen kommentar zu schreiben, der vielen, sehr vielen menschen, aus der seele spricht. chapeau!
Vielen Dank fuer Ihre Zivilcourage.
Es ist auch fuer mich erschreckend wie man das Virusproblem
1.) zu spaet erkannt und erst nach langem Zögern gehandelt hat (ich war selbst zum Höhepunkt in China Ende Jaenner/Anfang Februar),
2.) wie unsolidarisch man in der EU vorgegangen ist und noch immer vorgeht
3.) dass man die wirtschaftliche und gesellschaftliche Dimension fast komplett vergessen wurde bisher.
4.) wie der (pseudo)moralische Druck unter Vorgabe einer eindimensionalen Solidaritaet (wir helfen den Alten - aber unsere Betten sind nur fuer unsere nationalen Buerger) eine ganze Gesellschaft unreflektiert in den Bann zieht.
Danke!
Genial und scharfsinnig verfasster Artikel. Auch die Lösungen beruhen auf Logik, Hausverstand und Naturgesetze. Alles wiederspiegelt genau meine Meinung.
Bleibt die Frage, warum läuft es anders? Hab mich oft in die Situation von Conte, Kompatscher, Kurz . . . usw. versetzt. Bin mir sicher, daß diese Entscheidungsträger im Kern gleicher bzw. unserer Meinung sind. Also wieder die Frage, warum läuft es anders? Ich sehe die Ursache in der Gesellschaft selbst. Jeder will heute gegen jeden Anklage erheben. (siehe Beispiel Ischgl oder Rodelunfall Rittnerhorn . . .) Keine Eigenverantwortung übernehmen, nur warten bis irgendwer irgendwie falsch handelt.
In der aktuellen Gesellschaft Entscheidungsträger zu sein ist eine Gratwanderung sonders gleichen. Meist hat man X-Berater, anschließend X-Meinungen. Haften will für seine Beratung natürlich keiner. Also stehst du am Ende alleine draußen im Meer sollst die Multi-Mega-Lösung aus dem Ärmel zaubern und dies alles ohne daß du morgen nicht selbst vor dem Richter stehst.
Herr Kofler, sie schreiben „Bleibt die Frage, warum läuft es anders?“ Eine sehr gute Teilantwort finden Sie im sogenannten Gastkommentar: „Politik und Medizin haben eines gemeinsam: ...“. Diese Antwort/diese Aussage ist ein weiteres Indiz dafür, dass Frau Dr. Dirhold die Gesamtlage sehr gut überblickt.
Bin einverstanden. Den Massnahmen der Regierung fehlt es an Weitsicht, Folgeschäden der Isolation und des Bewegungsmangels werden nicht berücksichtigt. Ich fordere die Gemeinde Bozen auf die Promenaden wieder zugänglich zu machen, natürlich unter Einhaltung der Personendistanz,meinetwegen unter strenger Aufsicht von Gemeindebeamten. Ebenso Spielplätze: mit neuen Regeln, nach Absprache, unter Aufsicht, mit Desinfektionsmassnahmen.
Eine Normalisierung der Situation wird erst in Monaten erwartet, deshalb braucht es bereits jetzt präventive Regelungen zur möglichsten Vermeidung von Langzeitschäden.
Am 30.01.20 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen. Diese Maßnahme kann sie ergreifen, wenn eine Seuche mehrere Länder bedroht und eine koordinierte internationale Antwort erforderlich ist. Italien hat schnell reagiert und am 31.01 den nationalen Notstand ausgerufen. Dieser gilt für 6 Monate. Das ist nicht geschehen und das Parlament zu entmündigen und die Demokratie auszuhebeln. Dieses Instrument setzt verschiedenste Hebel in Bewegung um schnell auf einen vorhersehbaren Notstand reagieren zu können.
Die Ausgangssperren als „Weiße Folter“ zu bezeichnen ist eine maßlose Übertreibung. Ein kurzes Zitat aus Wikipedia zum Thema Weiße Folter: "Methoden der Weißen Folter sind etwa Schlafentzug, Reizentzug (etwa Dunkelhaft oder langer Aufenthalt in einer Camera silens) und Scheinhinrichtungen…
Ich halte die Maßnahme der bedingten Ausgangssperre auch für bedenklich. Hätten sich die Menschen zwischen dem 8 März (beginn der Einschränkungen) und dem 23 März ( Verschärfung der Maßnahmen) vernünftig verhalten, wären die Verschärfungen unter Umständen nicht in dieser Form notwendig geworden!
Schweden geht einen anderen Weg, und die Zukunft wird uns Zeigen, welche Maßnahmen die Besseren waren.
Bleibt zu Hoffen, dass möglichst schnell ein Medikament gefunden wird, der einen schweren Verlauf der Infektion verhindert. Dann kann man der nächsten Welle an neu Infektionen, die im Herbst vermutet wird, mit mehr Gelassenheit entgegen schauen.
„ Hätten sich die Menschen zwischen dem 8 März (beginn der Einschränkungen) und dem 23 März ( Verschärfung der Maßnahmen) vernünftig verhalten, wären die Verschärfungen unter Umständen nicht in dieser Form notwendig geworden!“
Meine Frage, warum müssen wegen weniger, die sich nicht an die Anweisungen halten, die große Mehrheit, die sich daran gehalten hat, mir Verschärfung bestraft werden? Es gibt in Italien viel Polizeikräfte, die jetzt wegen wenig Verkehr und wegen weniger anderer Vergehen ja freie Kapazitäten haben müssten und auch noch viele, die intern Arbeiten, warum könnten nicht diese mobilisiert werden, um diese zu disziplinieren. Nein lieber werden Wanderer im Wald bestraft oder Gemischtwarengeschäfte, die ihr Warenangebot nicht genau unterschieden haben? Die Furbi sene fregano auch bei den restriktiven Maßnahmen.
Herr Di Blasi, Sie zitieren: „Methoden der Weißen Folter sind etwa Schlafentzug, …“ Bitte ignorieren Sie beim Lesen nicht das kleine Wörtchen „etwa“, weil es bedeutet, dass jetzt eine Aufzählung von Beispielen folgt, aber nicht eine erschöpfende. Die Begrifflichkeit sehe ich allerdings nicht für extrem wichtig an, aber die Wirkung des Einsperrens. Psychologen sagen, dass das Einsperren von Kind oder Jugendlichem „du gehst jetzt in dein Zimmer, bis ich zum Abendessen rufe“ gravierende Folgen hat. Noch größer sind sie, wenn die Endzeit nicht definiert wird. Wenig entscheidend ist, ob der Schlüssel gedreht wird, oder nicht.
Auf die Frage, ob das, was jetzt geschieht, ein großer Feldversuch ist und wir dabei die Versuchskaninchen, geht die Verfasserin klugerweise nicht ein.
Ich vermute eine zweite Welle an Symptomen, aber keinesfalls wegen einem Virus. Wenn die Krankheit oder diesmal die Angst weg ist, werden Menschen symptomatisch. Das ist eine Vermutung von mir. Ich sehe aber die Ankündigung einer Welle an Infektionen im Herbst als reine Spekulation. Falls Sie eine Grundlage für diese Annahme haben, bitte tippen Sie diese hier herein. Interessiert mich. Mit Grundlage meine ich nicht eine „Experten“-Aussage ohne Hintergrund.
Sehr geehrter Herr Maldoner,
ich fand den Artikel von Frau Dr. Barbara Maria Dirhold sehr interessant, und in vielem kann ich ihr zustimmen.
Auch ich halte die Ausgangsbeschränkungen für Überzogen, aber noch mehr bedrücken mich die existenzielle Nöte, in die unzählige Arbeitnehmer und Arbeitgeber hineingeraten. Welches das probate Mittel ist weiß ich natürlich nicht, aber wir sollten in unseren Aussagen behutsam sein, und das habe ich bei dem Artikel vermisst. Ministerpräsident Conte als Lemming zu Bezeichnen, der Kopflos in den Abgrund springt beispielsweise ist eine unnötige Beleidigung. Auch aussagen wie„drakonischen Ausgangssperren und Überwachung via Mobilfunkdaten sowie Einsatz von Militär“ sind tendenziös. Es handelt sich nicht um Ausgangssperren, sonder Ausgangsbeschränkungen, und dienen dem Schutz der Bevölkerung. Das Militär hilft in vielfältiger Form, wie dem Abtransport der Särge in Oberitalien, und die Überwachung der Mobilfunkdaten ( ich bin mir nicht mal sicher, ob dies schon geschieht), hat sich in Süd Corea als erfolgreichen Mittel erwiesen, um die Ausbreitung zu bremsen. Doch wie Anfangs gesagt, der Artikel hatte inhaltlich interessante und berechtigte Ansichten die man über man sicher diskutieren kann, der Ton hat mir aber mit weilen überhaupt nicht gefallen.
Nun zu ihrem letzten Punkt. Ja, die Vermutung stammt tatsächlich von einem Experten, einem Virologen, der klugerweise immer wieder betont, dass Voraussagen äußerst schwierig und ungenau sind. Er spricht davon, dass es möglich ist, dass sich die Infektionen in den Sommermonaten abschwächen, und dann in der kälteren Jahreszeit wieder steigen. Sie können es im NDR Podcast nr. 6 mit Christian Drosten nach hören. Ist übrigen sehr interessant, ich habe fast alle Folgen gehört.
Freundliche Grüße
Die Bundeswehr fliegt mit einer fliegenden Intensivstation Intensiv-Patienten aus den Brennpunktgebieten, um Leben zu retten, das macht das Heer zur Zeit.
Herr Gasser, es gibt mindestens zwei Gründe für diese Aktion der Bundeswehr. Erstens der medizische und zweitens die Medienwirksamkeit. Meine laienhafte Idee allerdings dazu (ich bin kein Mediziner und kein Pilot und kein Elektriker): Statt Patienten zu fliegen tät i medizinisches Personal und Equipment und gegebenenfalls Installateure fliegen. Wenn wir (wir = weltweit) möchten, dann geht da sehr viel innerhalb eines halben Tages. Hat Ihr Fernsehmoderator so etwas angedacht?
Sehr geehrter Herr Di Blasi, zu Ihrem post vom 02.04.2020 um 22:41 habe ich viele Gedanken. Ich möchte nur auf den Schluss eingehen.
Wenn einer sagt, Corona sei eine gewöhnliche Grippe, dann wird er beschumpfen und bei YouTube gelöscht. Wenn ein anderer sagt, „… möglich … in der kälteren Jahreszeit wieder steigen“, dann glauben Sie immer noch, dass dieser WHO-Pharma-Freund wissenschaftliche Aussagen tätigt? Ich nehme gerne Empfehlungen an und bitte verzeihen Sie mir, dass ich die Manipulationsversuche dieses möglicherweise korrupten Psychopathen nicht anhören werde. Sie konnten meiner Bitte um „Grundlage für diese Annahme“ (02.04.2020 um 20:56) nicht ansatzweise nachkommen, trotz des beinahe lückenlosen Anhörens. ☹
Guter Artikel! ich finde auch, daß die Maßnahmen bis jetzt wahrscheinlich notwendig waren aber nun muß eine Gesamtstrategie, und das nicht nur eine wirtschaftliche, angegangen werden. Mein Vorschlag zur aktiven Virenawehr als Ergänzungsmaßnahme ist eventuell zu gewagt, aber das können ja dann Wissenschaftler diskutieren und statistisch auswerten: wenn wir die jungen und gesunden Menschen auf freiwilliger Basis gezielt mit dem Virus infizieren und dann einen Monat gemeinschaftlich isolieren, wären diese danach erstens frei wieder zu arbeiten und zweitens wie Schutzschilder in der Gesellschaft. Sie könnten in den großen leeren Tourismusressorts oder alten Militärarealen untergebracht werden, mit bester Vitalernährung, bewußtem Training, viel Auslauf an der frischen Luft und natürlich medizinischer Betreuung. Sozusagen wie ein kurzer Militärdienst. Wir hätten dann eine gesunde, keimresistente und bewusste Jugend, die die Schwachen schützen und in Krisenzeiten Immunstärke zeigen können.
... und wenn davon 1 % sterben und 1% irreparable Schäden bekommen, und dies würde Ihren Sohn oder Ihre Tochter treffen, wären Sie dann noch immer für diesen Vorschlag?
Übrigens nennt sich dies nach geltendem Strafrecht dann zumindest Totschlag.
Menschenversuche en gros?
Diese Methode haben im Kleinen unsere Mütter mit mehreren Kindern auch bei den Masernepidemien angewandt. Alle frisch krank und gemeinsam in einem Zimmer gut versorgt. Ich würde sie deshalb nicht als Totschlägerinnen bezeichnet, sondern eher als Krisenbewältigerinnen.
Es stimmt, es ist sicher gefährlich, ein Risiko bleibt, aber das bleibt doch bei jeder anderen Maßnahme auch, wahrscheinlich mehr, vielleicht halt mit weniger Verantwortung für die Entscheidungsträger. Und: man kann das Risiko nach unten drücken indem man vorher Gesundheitschecks, Aufbautraining und währenddessen kompetente Versorgung gewährleistet.
Übrigens würde ich mich auch selber dazu melden, besser als im Zimmer vor Sorge draufzugehen.
Natürlich kann man Medizin & Therapie ignorieren, und Kinder wie vor 100 Jahren erkranken lassen, und den Prozentsatz an sterbenden oder behindert bleibenden Menschen akzeptieren.
.
Ich halte mich bei meiner Information über Corona lieber an Aussagen vor Ort und an dieses Dokument: https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Ad-hoc-Empfehlungen/de…
Herr Gasser, ich halte mich gerne an meinen Verstand und meinen Bauch und mein Herz. Schicken Sie mir gerne heute Nachmittag vier Menschen vorbei, welche die Diagnose „corona-positiv“ bekommen haben. Wenn Sie dafür diese willkürlichen Grenzschließungen zumindest kurzfristig aufheben können, dann nehme ich mir gerne Zeit, dass diese viere mich zwei Stunden lang anhusten können. Ich bin nicht lebensmüde, ganz im Gegenteil.
Zur Erinnerung: Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles. Beweis dafür, dass ein Virus krank macht, fehlt seit Pasteur. Falls ich falsch liege, bitte ich Sie um Ihre Lieblingslinks, um das Gegenteil herauszulesen. Nicht Studien. Ich nehme nur 100%iges, weil das ist Wissenschaft. Wäre.
Zu Ihrem empfohlenen Link Ethikrat. Absatz 1 – dritter Satz: „… sollen dazu dienen …“ Absatz 2 – zweiter Satz: „Noch ist allerdings unklar …“ Absatz 3 – Beginn: „Möglicherweise …“ Absatz 4 von 4 – zweiter Satz: „Nach … Auskünften von Virologen und Epidemiologen könnte …“ Am Ende des Dokuments zähle ich die Namen von 28 Dottores. Sie, Herr Gasser, entgegnen mir weiter oben am 02.04.2020 um 20:07 Uhr: „Das allein, das Sachliche, zählt.“ Das mit dem Sachlichen mag ich, aber wo ist es?
Da Sie mich direkt fragen, will ich eine Antwort versuchen:
1. „... dann nehme ich mir gerne Zeit, dass diese viere (Coronapositiven) mich zwei Stunden lang anhusten können. Ich bin nicht lebensmüde, ganz im Gegenteil“: angesichts von tausenden infizierten und hunderten toten Ärzten in den Coronabrennpunkten finde ich diese Aussage unpassend und zynisch: gehen Sie ins nächste Krankenhaus und helfen dort auf der Intensivstation - ohne Schutzanzug und Maske, dann sehen alle, was für ein toller Hecht Sie sind.
2. „Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles“: wären Sie bereit, sich mit dem Pocken-, dem Pesterreger oder/und Ebola infizieren zu lassen - Ihrem vor Unbeschwertheit, Optimismus und Lebenssaft strotzendem Milieu macht das nichts, wie Sie sagen.
3. 100%es gibt es weder in der Wissenschaft, noch beim Schnaps.
Ich habe jetzt auf Ihre Bereitschaft gewartet
1. in einer Intensivstation zu arbeiten, da Sie ja immun gegen Krankheiten sind;
2. sich mit Pest, Pocken, Ebola infizieren zu lassen, da die alle harmlos sind;
3. nur noch 100iges zu tun, also nichts.
Auf keinen dieser 3 von Ihnen angebotenen Punkte gehen Sie in Ihrer Antwort ein...
... also alles nur heiße Luft.
Herr Gasser, ich möchte nicht allzu weit vom Thema des Gastkommentars abschweifen und falls eine Aussage von mir zynisch wirkt, möchte ich mich dafür entschuldigen, weil es nicht so gedacht war/ist.
1. Die Idee Intensivstation ist nicht die meinige. Meine Bereitschaft habe ich nicht zurückgezogen, die bleibt.
2. Erklären Sie mir bitte, warum von 100 Corona—positiv-Getesteten 50 Krankheitssymptome haben und 50 keine. Diese Frage beschäftigt mich schon lange.
3. 100%iges gibt es sehr wohl in der Wissenschaft. Aber es gibt wenig Wissenschaft, mehr Pseudo, Studien . Kennen Sie die Studien zu der These, dass die Erde eine Kugel sei? Sobald etwas bewiesen ist, brauche ich keine Studie mehr. Die sogenannte Wissenschaft ist knallevoll von Studien. Heiße Luft ist als Beispiel: Ein Virus macht krank. Wo ist der Beweis? Seit mehr als 125 Jahren warten wir darauf. (Luis Pasteur +1895)
Herr Gasser, ich beweise nichts. Ich möchte Beweis.
Das zu verstehen ist schwierig. Über 125 jahre lang These/Theorie als Fakt zu verkaufen ist kaum verständlich. Damit diese Theorie noch ein paar Generationen hält, kann man schon mal zu einer Grippe Pandemie sagen. Der ganze Impfdreck beruht auf dieser These. Das ist meine Meinung.
Was genau meinen Sie mit:
„... kann man schon mal zu einer Grippe Pandemie sagen“?
Und mit: „der ganze Impfdreck...“?
Und bitte keine „These/Theorie“, sondern „Fakt“.
Jedes Jahr gibt es Grippewelle. Dieses Jahr wurde/wird sie als Pandemie bezeichnet.
Entschuldigen Sie bitte meinen Ausdruck bezüglich Impfen, aber ich habe in den vergangenen Tagen folgende zwei Internetseiten besucht und ich bin noch mehr erschüttert, wie ich es schon war:
Bill Gates im Jahr 2010 kommt ab Minute 7:00 https://www.youtube.com/watch?v=hO7FuT3g-N4
Was die WHO in Afrika 2014 macht: http://www.kccb.or.ke/home/news-2/pressstatement-tetanus/?fbclid=IwAR2x…
Die Theorie heisst seit Luis Pasteur: Virus macht krank. Seit 2020 weiss die ganze Welt: Es gibt viele Gruppen, in denen beispielsweise 100 Personen corona-positiv sind / seien und 50 davon zeigen Krankheitssymptome und 50 davon sind kerngesund. Ergo: Der Virus ist es nicht, der krank macht. Jetzt werden die Anstrengungen erhöht, um uns die uralte These weiterhin als Tatsache zu verkaufen. Ich nehm´s dem Herrn Drosten nicht ab. Haben Sie die Verzweiflung gesehen bei seiner Kapitulation vom 16.04.2020 – ab 0:35 von 1:23 beginnt ein Rundumschlag: https://m.facebook.com/watch/?v=1656682247831862&_rdr
Oder anders gefragt: Kennen Sie von Herrn Prof. Dr. Drosten eine wissenschaftliche Aussage oder nur politische und Studienergebnisse?
Die Welt glaubt nur noch daran, weil es kaum zu fassen ist, dass wir über mehrere Generationen angelogen werden. Das ist meine Meinung.
Ihr letzter Satz sagt eigentlich alles: „das ist meine Meinung“. Ich hatte nach „Fakten“, nicht nach „Meinung“ gefragt. ich kann ja auch die Meinung vertreten, rund sei viereckig.
Lesen Sie hier, hier gibt es Fakten, die Ihre „Meinung“ widerlegen: https://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=56460
In Wuhan gelten nach 8 Wochen lockdown noch immer Ausgangssperren, obwohl die Gauß’sche Glockenkurve fast wieder unten angekommen ist.
Sie sind der Ansicht, man macht das dort zum Spaß?
Sie sind der Ansicht, wir sollten die Maßnahmen jetzt bereits beenden, bevor die Kurve eindeutig und verläßlich nach unten zeigt?
Problematisch finde ich, wie hier fälschlicherweise der Eindruck einer wissenschaftlich integren Stellungnahme entstehen kann. Natürlich darf eine Ärztin eine persönliche Meinung kundtun, sollte diese aber auch klar als solche kommunizieren. Was ich in diesem Beitrag vorfinde, sehe ich als gefährlichen Mix aus wissenschaftlichen Darstellungen und fragwürdigen Polemiken (Stichworte: „Hexenverfolgung“, „weiße Folter“, „totalitärer Überwachungsstaat“, um nur einige zu nennen). Gleich zu Beginn erfolgt die Präsentation als Fachärztin, um dann abwechselnd mit sachlichen und emotional-persönlichen Ausführungen fortzufahren. Dabei erscheint mir die Differenzierung zwischen Wissenschaftlerin und Privatperson unzureichend, sodass der unkritische Leser dazu neigen kann, Polemik in einen wissenschaftlichen Kontext gebettet wahrzunehmen und entsprechend anders zu bewerten.
Die Polemik beginnt bereits bei der Wahl des Titels, ungeachtet der Tatsache, dass die temporären Eingriffe des Staates in die Grundrechte bislang völlig verfassungskonform erfolgten. Öffentlich Zweifel am eingeschlagenen Weg zu streuen finde ich weder vertantwortungsvoll noch zielführend, ist doch der Pandemie ausschließlich auf einer dem persönlichen Befinden höher gestellten Ebene des Kollektivs zu begegnen.
Abschließen möchte ich mit einer Frage zu den aus meiner Sicht reichlich unausgegorenen Alternativvorschlägen: „Abschirmen der Risikogruppen“, wie sollte dies in der Praxis konkret aussehen? Großmütter und Großväter, Kinder und Jugendliche mit Voererkrankungen aus ihren Familien reißen und in Lager stecken?
Herr Burger, ich finde es auch natürlich, dass eine Ärztin ihre Meinung kundtun darf. Allerdings bin ich seit drei Wochen mit direkter Zensur betroffen. Mein Leserbrief wird nicht abgedruckt in den zwei Vorarlberger Tageszeitungen. Sie, Herr Burger, schreiben „natürlich“ und werden applaudieren, wenn es verboten wird. So paralysiert scheinen mir Ihre Worte. Ich möchte Ihnen nicht jeden einzelnen Satz zerpflücken, den sie hier schreiben. Ich möchte nur noch auf zwei Dinge eingehen: Ich finde den Titel des Gastkommentars beziehungsweise den Betreff des Briefes sehr klug gewählt, sehr treffend, wenn auch ein bisschen plakativ. Das darf und soll er sein. Falls der Brief wirklich bis in die Nähe der Adressaten kommt, darf er schon zu Beginn den Anschein erwecken, dass es um etwas wichtiges geht.
Ihre Frage am Schluss: Ich meine, dass im derzeitigen Sprachgebrauch mit Abschirmen allgemein die häusliche Isolation gemeint ist. Ob die etwas bringt, hat noch niemand bewiesen. Die Gastkommentatorin möchte – so nehme ich an – diplomatischer Weise nicht alles infrage stellen und mein Gefühl sagt mir auch, dass kranke Menschen zuhause bleiben sollen. Frau Dr. Dirhold schreibt bei Risikogruppen nicht Großmütter und Großväter. Das schreiben Sie. Zur Risikogruppe zählen kranke Menschen und bei denen sei das Risiko umso größer, je mehr Medikamente diese einnehmen. Diese Vermutung gibt es und wird nicht groß veröffentlicht werden, auch wenn sie sich bestätigen sollte. Der Corona-Virus ist genauso wie das ganze Leben für kranke Menschen lebensgefährlicher, wie für gesunde. Statt Corona-Virus kann ich bei dieser Aussage auch Grippe einsetzen.
Kommentare
Sehr guter Beitrag.
Sehr guter Beitrag.
Endlich ein Beitrag mit
Endlich ein Beitrag mit Vernunft!
Bin auch Risikopatient Jahrgang 42, aber was hier aufgeführt wird
sprengt langsam alle Grenzen. Als wirtschaftlich denkender Mensch
fürchte ich mich mehr, nach dem „Aftercorona“.
Danke für diesen wertvollen
Danke für diesen wertvollen Beitrag.
Bisher bester Beitrag in den
Bisher bester Beitrag in den letzten Wochen zu dieser Thematik - sachlich, unaufgeregt und klug!
Das kritische, vom allzu
Das kritische, vom allzu rasch grassierenden vereinfachenden Mainstream losgelöste, gesamtheitliche Denken und Argumentieren ist eine sehr kostbare Tugend, die wir wieder einmal (in unserer Menschheitsgeschichte) dringend benötigen und pflegen sollten. Möge auch dieser hervorragende Gastbeitrag ein konkreter Denkanstoß für jene sein, deren Handeln wir derzeit über uns ergehen lassen müssen.
Chapeau für diesen Beitrag!
Chapeau für diesen Beitrag!
Sehr interessant, fundiert
Sehr interessant, fundiert und überzeugend!
Habe länger darüber
Habe länger darüber nachgedacht, ob ich als Nicht-Virologe, Nicht -Epidemiologe, sogar als Nicht-Mediziner meine Meinung zum Artikel äußern sollte. Habe ihn noch einmal durchgelesen und er hat mich noch einmal weniger überzeugt. Sicherlich einige Ansätze, über die es sich nachzudenken lohnt, m.E. besonders hinsichtlich der Rückkehr zur vollständigen Demokratie nach der Krise, aber ganz viele Betrachtungsweisen, welche mehr von persönlichen Empfindlichkeiten stammen als vom Blick auf das Ganze und damit das Bild sehr persönlich, fast schon egoistisch einfärben. Und der alternative Vorschlag der Autorin zur Krisenbewältigung kommt mir sehr „holbsbochen“ daher, als ein eigenartiger Mix aus dem populistischen „Testen, testen, testen“, wie es auch Gesundheitsminister Anschober bezeichnet hat, den momentanen Maßnahmen und dem schwedischen laissez-fair-Modell, welches, damit es funktioniert, eine perfekt verantwortungsbewusste Gesellschaft voraussetzt.
Antwort auf Habe länger darüber von Armin Kobler
Gefällt mir....
Gefällt mir....
Antwort auf Habe länger darüber von Armin Kobler
Auch ich habe/musste ein
Auch ich habe/musste ein zweites Mal lesen, und dabei erging es mir wie Dir.
Als Ergänzung zur Thematik finde ich folgenden Beitrag des deutschen Ethikrates zur Corona-Pandemie sehr lesenswert (pdf):
https://www.ethikrat.org/publikationen/publikationsdetail/?tx_wwt3shop_…
Antwort auf Habe länger darüber von Armin Kobler
Sehr geehrter Herr Kobler,
Sehr geehrter Herr Kobler, auch ich musste jetzt erst länger nachdenken....soll ich....soll ich nicht...? ..Aber bitte lassen Sie mich eine Lanze für die Autorin, die wiederum MICH SEHR beeindruckt hat, brechen!
...à propos „testen, testen...“: meine Wenigkeit geht davon aus, dass:
....HÄTTEN wir die Möglichkeit gehabt, die Verbreitung des Sars-CoV-2 in der Gesamtbevölkerung zu TESTEN, (damit meine ich Random-Stichproben! Kinder, Greise, Skilehrer, Priester Mütter Schaffner Senatoren...), so wären wir augenblicklich auf die RICHTIGEN Letalitätsraten gestossen und müssten nicht ständig um immer größere Faktoren nach unten korrigieren.... genau so, wie es das populistische Island tat -sie „testeten“ 5% der Einwohner (6.143) „blind“, von denen 52 positiv waren, davon die Hälfte (26) „gesund“, die andere Hälfte war „leicht erkältet“...oder auch der Stanford- Prof. John Ioannides, der die 3000 Passagiere (hauptsächlich Senioren!) auf der vor Yokohama liegenden „Diamond“ Princess untersuchte: 700 Passagiere waren positiv, davon war die Hälfte (350) „gesund“!! die 80-89jährigen waren zu 48% „gesund“, die 70-79jährigen zu 60% „gesund“...alles nachlesbar....man kam bereits dort auf realistischere Zahlen: 0,025-0,625%!......es wäre uns auch Vieles erspart geblieben, und zwar nicht nur unserem Tourismus, sondern auch den anderen norditalienischen Regionen.... ich gehe auch noch weiter in meiner „Test-Spinnerei“: ich bin überzeugt, dass Adhamon Ghebreyesus am 12. März NICHT die Stufe 6 der Pandemie mit ALL ihren verheerenden Folgen ausgerufen hätte, hätte man ihm am Vorabend 500.000 valide, stichprobenartige TESTS der Gesamtbevölkerung, am besten doppelt, das heisst mit 14tägigem Abstand, vorgelegt! Verständlicherweise aber LEIDER gab es keine Tests....und SO nahm die Tragödie ihren Lauf..... Gruß H.M.
Antwort auf Sehr geehrter Herr Kobler, von Heike Müller
Hätte, wäre, wenn... Die
Hätte, wäre, wenn... Die genannten Studien stammen meines Wissens von Mitte März. Da war in Italien doch schon längst Land unter. Das Virus ist neu, die Datenlage lange zu ungenau, es ist ein Lernprozess, für die Wissenschaft, die Politik und auch für uns. Die Forderung nach „testen, testen“ scheitert doch auch nicht am guten Willen oder Wissen, sondern schlicht und einfach daran, dass die Industrie mit der Produktion nicht hinterherkommt.
Antwort auf Hätte, wäre, wenn... Die von Taler Sara
Bis heute (1.April) konnten
Bis heute (1.April) konnten sogar im reichen Land Südtirol nur 1,2 % der Bevölkerung getestet werden.
Und mit dieser Unsicherheit und diesem „Nichtwissen“ würden manche schon gerne die bestehenden Maßnahmen aufheben.
Man schaue nach England, in die Türkei oder nach New York.
Und man bewerte auch die Zahlen aus China mit Vorsicht, die bis gestern wieder mal nur die *Viruspostiven MIT Krankheits-Symptomen* gezählt haben, und damit 50% der positiv Getesteten gar nicht in die veröffentlichte Statistik aufgenommen haben.
Antwort auf Bis heute (1.April) konnten von Peter Gasser
Die österreichische
Die österreichische Bundesverfassung ist aus 1919. Das Epidemiegesetz ist aus 1915. Das ältere gilt derzeit, weil Pandemie-Empfehlung angenommen wurde und noch gilt. Laut Bundesverfassung darf kein Bürger gehindert werden, sich im ganzen Bundesgebiet zu bewegen. Ich darf derzeit aufgrund Verordnung nicht aus meinem Vorarlberg hinaus, nicht ins Tirolerland.
Ich finde sehr ungerecht, dass Sie, Herr Gasser, nach England, in die Türkei und nach New York dürfen.
Bei der China-Zahlen-Geschichte bin ich ganz bei Ihnen und zwar in dem Punkt, dass mit Zahlen gerne manipuliert wird.
Und in New York war ich noch nie. Nehmen Sie mich das nächste Mal bitte mit!
Antwort auf Hätte, wäre, wenn... Die von Taler Sara
Werte Frau Taler, das Wort
Werte Frau Taler, das Wort Studie lese ich auf dieser Seite zum ersten Mal. Heike Müller verwendet das Wort nicht. Würde auch nicht passen. Sie bringt Zahlen, pure Mathematik und es geht um die Rechenvorgänge. Die erklärt sie so perfekt, wie ein Mathematiklehrer. Die Zahlen sind als Beispiele genannt und darum ist das Datum unwichtig. Die Rechenvorgänge und das, was herauslesbar ist – um das geht es.
Frau Dr. Dirhold hat vielleicht nicht Theorie studiert bezüglich Schlachten, Kriege und Strategie. Aus ihrem Brief lese ich allerdings heraus, dass sie um einige Dimensionen intelligenter ist, als der Durchschnittsbürger. Deshalb meine ich, dass sie auch taktisch so klug ist, dass sie in ihrem Brief nur einen winzigen Teil von dem schreibt, was sie weiss. Und wenn sie vom „testen“ schreibt, dann meine ich, dass sie den vermeintlichen Grund für die Ausrufung einer Pandemie möglichst schnell ad absurdum stellen möchte. Wenn nach völlig korrektem Muster von Frau Heike Müller gerechnet wird, dann ist das Hinterherkommen bei der Produktion von Tests zweitrangig.
Antwort auf Habe länger darüber von Armin Kobler
Gut her @ Kobler, dass Ihnen
Gut Herr @ Kobler, dass Ihnen die Fach-Ärztin Heike Müller (ich kenne nicht ihre Spezialisierung) hier in kompetenter Form geantwortet und widersprochen hat. Das hat es gebraucht!
Außerdem habe ich mich sehr an folgender Formulierung Ihres Vorwurfes gestoßen „...welche mehr von persönlichen Empfindlichkeiten stammen als vom Blick auf das Ganze und damit das Bild sehr persönlich, fast schon egoistisch einfärben.“ Es ist doch kein Vergehen, wenn eine Reaktion vom eigenen Empfindungen ausgeht. Tun wohl die meisten! Und in der Regel sucht man nach Wissen und Argumenten, um die eigenen Folgerungen, Forderungen und Vorschläge zu untermauern. Und ich finde, Frau Dr. Barbara Maria Dirhold hat dies ausgezeichnet gemacht! Ich finden mich bei Ihrem Impuls und Ihrer Empfindung wieder und danke ihr für die Guten Argumente und das Fachwissen, das sie eingebracht hat; ebenso auch Frau Dr. Heike Müller!! Danke auch Ihnen! Sie sollten sich auch bei Frau Barbara Maria Dirhold diesbezüglich entschuldigen!
100 % inhaltliche zustimmung
100 % inhaltliche zustimmung und vielen dank für ihre zivilcourage, entgegen der mainstreammeinung, einen kommentar zu schreiben, der vielen, sehr vielen menschen, aus der seele spricht. chapeau!
Vielen, vielen Dank! Es gibt
Vielen, vielen Dank! Es gibt doch noch Menschen, die die aktuelle Situation ohne Panik kritisch einschätzen können!
Vielen Dank fuer Ihre
Vielen Dank fuer Ihre Zivilcourage.
Es ist auch fuer mich erschreckend wie man das Virusproblem
1.) zu spaet erkannt und erst nach langem Zögern gehandelt hat (ich war selbst zum Höhepunkt in China Ende Jaenner/Anfang Februar),
2.) wie unsolidarisch man in der EU vorgegangen ist und noch immer vorgeht
3.) dass man die wirtschaftliche und gesellschaftliche Dimension fast komplett vergessen wurde bisher.
4.) wie der (pseudo)moralische Druck unter Vorgabe einer eindimensionalen Solidaritaet (wir helfen den Alten - aber unsere Betten sind nur fuer unsere nationalen Buerger) eine ganze Gesellschaft unreflektiert in den Bann zieht.
Nochmals vielen Dank fuer Ihre offene Meinung!
Danke für diesen Artikel!
Danke für diesen Artikel!
Danke!
Danke!
Genial und scharfsinnig verfasster Artikel. Auch die Lösungen beruhen auf Logik, Hausverstand und Naturgesetze. Alles wiederspiegelt genau meine Meinung.
Bleibt die Frage, warum läuft es anders? Hab mich oft in die Situation von Conte, Kompatscher, Kurz . . . usw. versetzt. Bin mir sicher, daß diese Entscheidungsträger im Kern gleicher bzw. unserer Meinung sind. Also wieder die Frage, warum läuft es anders? Ich sehe die Ursache in der Gesellschaft selbst. Jeder will heute gegen jeden Anklage erheben. (siehe Beispiel Ischgl oder Rodelunfall Rittnerhorn . . .) Keine Eigenverantwortung übernehmen, nur warten bis irgendwer irgendwie falsch handelt.
In der aktuellen Gesellschaft Entscheidungsträger zu sein ist eine Gratwanderung sonders gleichen. Meist hat man X-Berater, anschließend X-Meinungen. Haften will für seine Beratung natürlich keiner. Also stehst du am Ende alleine draußen im Meer sollst die Multi-Mega-Lösung aus dem Ärmel zaubern und dies alles ohne daß du morgen nicht selbst vor dem Richter stehst.
Antwort auf Danke! von Hubert Kofler
Herr Kofler, sie schreiben
Herr Kofler, sie schreiben „Bleibt die Frage, warum läuft es anders?“ Eine sehr gute Teilantwort finden Sie im sogenannten Gastkommentar: „Politik und Medizin haben eines gemeinsam: ...“. Diese Antwort/diese Aussage ist ein weiteres Indiz dafür, dass Frau Dr. Dirhold die Gesamtlage sehr gut überblickt.
Bin einverstanden. Den
Bin einverstanden. Den Massnahmen der Regierung fehlt es an Weitsicht, Folgeschäden der Isolation und des Bewegungsmangels werden nicht berücksichtigt. Ich fordere die Gemeinde Bozen auf die Promenaden wieder zugänglich zu machen, natürlich unter Einhaltung der Personendistanz,meinetwegen unter strenger Aufsicht von Gemeindebeamten. Ebenso Spielplätze: mit neuen Regeln, nach Absprache, unter Aufsicht, mit Desinfektionsmassnahmen.
Eine Normalisierung der Situation wird erst in Monaten erwartet, deshalb braucht es bereits jetzt präventive Regelungen zur möglichsten Vermeidung von Langzeitschäden.
Am 30.01.20 hat die
Am 30.01.20 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen. Diese Maßnahme kann sie ergreifen, wenn eine Seuche mehrere Länder bedroht und eine koordinierte internationale Antwort erforderlich ist. Italien hat schnell reagiert und am 31.01 den nationalen Notstand ausgerufen. Dieser gilt für 6 Monate. Das ist nicht geschehen und das Parlament zu entmündigen und die Demokratie auszuhebeln. Dieses Instrument setzt verschiedenste Hebel in Bewegung um schnell auf einen vorhersehbaren Notstand reagieren zu können.
Die Ausgangssperren als „Weiße Folter“ zu bezeichnen ist eine maßlose Übertreibung. Ein kurzes Zitat aus Wikipedia zum Thema Weiße Folter: "Methoden der Weißen Folter sind etwa Schlafentzug, Reizentzug (etwa Dunkelhaft oder langer Aufenthalt in einer Camera silens) und Scheinhinrichtungen…
Ich halte die Maßnahme der bedingten Ausgangssperre auch für bedenklich. Hätten sich die Menschen zwischen dem 8 März (beginn der Einschränkungen) und dem 23 März ( Verschärfung der Maßnahmen) vernünftig verhalten, wären die Verschärfungen unter Umständen nicht in dieser Form notwendig geworden!
Schweden geht einen anderen Weg, und die Zukunft wird uns Zeigen, welche Maßnahmen die Besseren waren.
Bleibt zu Hoffen, dass möglichst schnell ein Medikament gefunden wird, der einen schweren Verlauf der Infektion verhindert. Dann kann man der nächsten Welle an neu Infektionen, die im Herbst vermutet wird, mit mehr Gelassenheit entgegen schauen.
Antwort auf Am 30.01.20 hat die von Adrian Di Blasi
" Hätten sich die Menschen
„ Hätten sich die Menschen zwischen dem 8 März (beginn der Einschränkungen) und dem 23 März ( Verschärfung der Maßnahmen) vernünftig verhalten, wären die Verschärfungen unter Umständen nicht in dieser Form notwendig geworden!“
Meine Frage, warum müssen wegen weniger, die sich nicht an die Anweisungen halten, die große Mehrheit, die sich daran gehalten hat, mir Verschärfung bestraft werden? Es gibt in Italien viel Polizeikräfte, die jetzt wegen wenig Verkehr und wegen weniger anderer Vergehen ja freie Kapazitäten haben müssten und auch noch viele, die intern Arbeiten, warum könnten nicht diese mobilisiert werden, um diese zu disziplinieren. Nein lieber werden Wanderer im Wald bestraft oder Gemischtwarengeschäfte, die ihr Warenangebot nicht genau unterschieden haben? Die Furbi sene fregano auch bei den restriktiven Maßnahmen.
Antwort auf Am 30.01.20 hat die von Adrian Di Blasi
Herr Di Blasi, Sie zitieren:
Herr Di Blasi, Sie zitieren: „Methoden der Weißen Folter sind etwa Schlafentzug, …“ Bitte ignorieren Sie beim Lesen nicht das kleine Wörtchen „etwa“, weil es bedeutet, dass jetzt eine Aufzählung von Beispielen folgt, aber nicht eine erschöpfende. Die Begrifflichkeit sehe ich allerdings nicht für extrem wichtig an, aber die Wirkung des Einsperrens. Psychologen sagen, dass das Einsperren von Kind oder Jugendlichem „du gehst jetzt in dein Zimmer, bis ich zum Abendessen rufe“ gravierende Folgen hat. Noch größer sind sie, wenn die Endzeit nicht definiert wird. Wenig entscheidend ist, ob der Schlüssel gedreht wird, oder nicht.
Auf die Frage, ob das, was jetzt geschieht, ein großer Feldversuch ist und wir dabei die Versuchskaninchen, geht die Verfasserin klugerweise nicht ein.
Ich vermute eine zweite Welle an Symptomen, aber keinesfalls wegen einem Virus. Wenn die Krankheit oder diesmal die Angst weg ist, werden Menschen symptomatisch. Das ist eine Vermutung von mir. Ich sehe aber die Ankündigung einer Welle an Infektionen im Herbst als reine Spekulation. Falls Sie eine Grundlage für diese Annahme haben, bitte tippen Sie diese hier herein. Interessiert mich. Mit Grundlage meine ich nicht eine „Experten“-Aussage ohne Hintergrund.
Antwort auf Herr Di Blasi, Sie zitieren: von Peter Maldoner
Herr Maldoner, ich fand den
Sehr geehrter Herr Maldoner,
ich fand den Artikel von Frau Dr. Barbara Maria Dirhold sehr interessant, und in vielem kann ich ihr zustimmen.
Auch ich halte die Ausgangsbeschränkungen für Überzogen, aber noch mehr bedrücken mich die existenzielle Nöte, in die unzählige Arbeitnehmer und Arbeitgeber hineingeraten. Welches das probate Mittel ist weiß ich natürlich nicht, aber wir sollten in unseren Aussagen behutsam sein, und das habe ich bei dem Artikel vermisst. Ministerpräsident Conte als Lemming zu Bezeichnen, der Kopflos in den Abgrund springt beispielsweise ist eine unnötige Beleidigung. Auch aussagen wie„drakonischen Ausgangssperren und Überwachung via Mobilfunkdaten sowie Einsatz von Militär“ sind tendenziös. Es handelt sich nicht um Ausgangssperren, sonder Ausgangsbeschränkungen, und dienen dem Schutz der Bevölkerung. Das Militär hilft in vielfältiger Form, wie dem Abtransport der Särge in Oberitalien, und die Überwachung der Mobilfunkdaten ( ich bin mir nicht mal sicher, ob dies schon geschieht), hat sich in Süd Corea als erfolgreichen Mittel erwiesen, um die Ausbreitung zu bremsen. Doch wie Anfangs gesagt, der Artikel hatte inhaltlich interessante und berechtigte Ansichten die man über man sicher diskutieren kann, der Ton hat mir aber mit weilen überhaupt nicht gefallen.
Nun zu ihrem letzten Punkt. Ja, die Vermutung stammt tatsächlich von einem Experten, einem Virologen, der klugerweise immer wieder betont, dass Voraussagen äußerst schwierig und ungenau sind. Er spricht davon, dass es möglich ist, dass sich die Infektionen in den Sommermonaten abschwächen, und dann in der kälteren Jahreszeit wieder steigen. Sie können es im NDR Podcast nr. 6 mit Christian Drosten nach hören. Ist übrigen sehr interessant, ich habe fast alle Folgen gehört.
Freundliche Grüße
Antwort auf Herr Maldoner, ich fand den von Adrian Di Blasi
Die Bundeswehr fliegt mit
Die Bundeswehr fliegt mit einer fliegenden Intensivstation Intensiv-Patienten aus den Brennpunktgebieten, um Leben zu retten, das macht das Heer zur Zeit.
Antwort auf Die Bundeswehr fliegt mit von Peter Gasser
Herr Gasser, es gibt
Herr Gasser, es gibt mindestens zwei Gründe für diese Aktion der Bundeswehr. Erstens der medizische und zweitens die Medienwirksamkeit. Meine laienhafte Idee allerdings dazu (ich bin kein Mediziner und kein Pilot und kein Elektriker): Statt Patienten zu fliegen tät i medizinisches Personal und Equipment und gegebenenfalls Installateure fliegen. Wenn wir (wir = weltweit) möchten, dann geht da sehr viel innerhalb eines halben Tages. Hat Ihr Fernsehmoderator so etwas angedacht?
Antwort auf Herr Maldoner, ich fand den von Adrian Di Blasi
Sehr geehrter Herr Di Blasi,
Sehr geehrter Herr Di Blasi, zu Ihrem post vom 02.04.2020 um 22:41 habe ich viele Gedanken. Ich möchte nur auf den Schluss eingehen.
Wenn einer sagt, Corona sei eine gewöhnliche Grippe, dann wird er beschumpfen und bei YouTube gelöscht. Wenn ein anderer sagt, „… möglich … in der kälteren Jahreszeit wieder steigen“, dann glauben Sie immer noch, dass dieser WHO-Pharma-Freund wissenschaftliche Aussagen tätigt? Ich nehme gerne Empfehlungen an und bitte verzeihen Sie mir, dass ich die Manipulationsversuche dieses möglicherweise korrupten Psychopathen nicht anhören werde. Sie konnten meiner Bitte um „Grundlage für diese Annahme“ (02.04.2020 um 20:56) nicht ansatzweise nachkommen, trotz des beinahe lückenlosen Anhörens. ☹
Guter Artikel! ich finde auch
Guter Artikel! ich finde auch, daß die Maßnahmen bis jetzt wahrscheinlich notwendig waren aber nun muß eine Gesamtstrategie, und das nicht nur eine wirtschaftliche, angegangen werden. Mein Vorschlag zur aktiven Virenawehr als Ergänzungsmaßnahme ist eventuell zu gewagt, aber das können ja dann Wissenschaftler diskutieren und statistisch auswerten: wenn wir die jungen und gesunden Menschen auf freiwilliger Basis gezielt mit dem Virus infizieren und dann einen Monat gemeinschaftlich isolieren, wären diese danach erstens frei wieder zu arbeiten und zweitens wie Schutzschilder in der Gesellschaft. Sie könnten in den großen leeren Tourismusressorts oder alten Militärarealen untergebracht werden, mit bester Vitalernährung, bewußtem Training, viel Auslauf an der frischen Luft und natürlich medizinischer Betreuung. Sozusagen wie ein kurzer Militärdienst. Wir hätten dann eine gesunde, keimresistente und bewusste Jugend, die die Schwachen schützen und in Krisenzeiten Immunstärke zeigen können.
Antwort auf Guter Artikel! ich finde auch von Elzenbaumer Karin
... und wenn davon 1 %
... und wenn davon 1 % sterben und 1% irreparable Schäden bekommen, und dies würde Ihren Sohn oder Ihre Tochter treffen, wären Sie dann noch immer für diesen Vorschlag?
Übrigens nennt sich dies nach geltendem Strafrecht dann zumindest Totschlag.
Menschenversuche en gros?
Antwort auf ... und wenn davon 1 % von Peter Gasser
Diese Methode haben unsere
Diese Methode haben im Kleinen unsere Mütter mit mehreren Kindern auch bei den Masernepidemien angewandt. Alle frisch krank und gemeinsam in einem Zimmer gut versorgt. Ich würde sie deshalb nicht als Totschlägerinnen bezeichnet, sondern eher als Krisenbewältigerinnen.
Es stimmt, es ist sicher gefährlich, ein Risiko bleibt, aber das bleibt doch bei jeder anderen Maßnahme auch, wahrscheinlich mehr, vielleicht halt mit weniger Verantwortung für die Entscheidungsträger. Und: man kann das Risiko nach unten drücken indem man vorher Gesundheitschecks, Aufbautraining und währenddessen kompetente Versorgung gewährleistet.
Übrigens würde ich mich auch selber dazu melden, besser als im Zimmer vor Sorge draufzugehen.
Antwort auf Diese Methode haben unsere von Elzenbaumer Karin
Natürlich kann man Medizin &
Natürlich kann man Medizin & Therapie ignorieren, und Kinder wie vor 100 Jahren erkranken lassen, und den Prozentsatz an sterbenden oder behindert bleibenden Menschen akzeptieren.
.
Ich halte mich bei meiner Information über Corona lieber an Aussagen vor Ort und an dieses Dokument:
https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Ad-hoc-Empfehlungen/de…
Antwort auf Natürlich kann man Medizin & von Peter Gasser
Herr Gasser, ich halte mich
Herr Gasser, ich halte mich gerne an meinen Verstand und meinen Bauch und mein Herz. Schicken Sie mir gerne heute Nachmittag vier Menschen vorbei, welche die Diagnose „corona-positiv“ bekommen haben. Wenn Sie dafür diese willkürlichen Grenzschließungen zumindest kurzfristig aufheben können, dann nehme ich mir gerne Zeit, dass diese viere mich zwei Stunden lang anhusten können. Ich bin nicht lebensmüde, ganz im Gegenteil.
Zur Erinnerung: Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles. Beweis dafür, dass ein Virus krank macht, fehlt seit Pasteur. Falls ich falsch liege, bitte ich Sie um Ihre Lieblingslinks, um das Gegenteil herauszulesen. Nicht Studien. Ich nehme nur 100%iges, weil das ist Wissenschaft. Wäre.
Zu Ihrem empfohlenen Link Ethikrat. Absatz 1 – dritter Satz: „… sollen dazu dienen …“ Absatz 2 – zweiter Satz: „Noch ist allerdings unklar …“ Absatz 3 – Beginn: „Möglicherweise …“ Absatz 4 von 4 – zweiter Satz: „Nach … Auskünften von Virologen und Epidemiologen könnte …“ Am Ende des Dokuments zähle ich die Namen von 28 Dottores. Sie, Herr Gasser, entgegnen mir weiter oben am 02.04.2020 um 20:07 Uhr: „Das allein, das Sachliche, zählt.“ Das mit dem Sachlichen mag ich, aber wo ist es?
Antwort auf Herr Gasser, ich halte mich von Peter Maldoner
Da Sie mich direkt fragen,
Da Sie mich direkt fragen, will ich eine Antwort versuchen:
1. „... dann nehme ich mir gerne Zeit, dass diese viere (Coronapositiven) mich zwei Stunden lang anhusten können. Ich bin nicht lebensmüde, ganz im Gegenteil“: angesichts von tausenden infizierten und hunderten toten Ärzten in den Coronabrennpunkten finde ich diese Aussage unpassend und zynisch: gehen Sie ins nächste Krankenhaus und helfen dort auf der Intensivstation - ohne Schutzanzug und Maske, dann sehen alle, was für ein toller Hecht Sie sind.
2. „Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles“: wären Sie bereit, sich mit dem Pocken-, dem Pesterreger oder/und Ebola infizieren zu lassen - Ihrem vor Unbeschwertheit, Optimismus und Lebenssaft strotzendem Milieu macht das nichts, wie Sie sagen.
3. 100%es gibt es weder in der Wissenschaft, noch beim Schnaps.
Antwort auf Da Sie mich direkt fragen, von Peter Gasser
https://de.wikipedia.org/wiki
https://de.wikipedia.org/wiki/Max_von_Pettenkofer
Zum 7. Oktober 1892 kenne ich keine gegenteiligen Versuchsergebnisse.
Antwort auf https://de.wikipedia.org/wiki von Peter Maldoner
Ich habe jetzt auf Ihre
Ich habe jetzt auf Ihre Bereitschaft gewartet
1. in einer Intensivstation zu arbeiten, da Sie ja immun gegen Krankheiten sind;
2. sich mit Pest, Pocken, Ebola infizieren zu lassen, da die alle harmlos sind;
3. nur noch 100iges zu tun, also nichts.
Auf keinen dieser 3 von Ihnen angebotenen Punkte gehen Sie in Ihrer Antwort ein...
... also alles nur heiße Luft.
Antwort auf Ich habe jetzt auf Ihre von Peter Gasser
Herr Gasser, ich möchte nicht
Herr Gasser, ich möchte nicht allzu weit vom Thema des Gastkommentars abschweifen und falls eine Aussage von mir zynisch wirkt, möchte ich mich dafür entschuldigen, weil es nicht so gedacht war/ist.
1. Die Idee Intensivstation ist nicht die meinige. Meine Bereitschaft habe ich nicht zurückgezogen, die bleibt.
2. Erklären Sie mir bitte, warum von 100 Corona—positiv-Getesteten 50 Krankheitssymptome haben und 50 keine. Diese Frage beschäftigt mich schon lange.
3. 100%iges gibt es sehr wohl in der Wissenschaft. Aber es gibt wenig Wissenschaft, mehr Pseudo, Studien . Kennen Sie die Studien zu der These, dass die Erde eine Kugel sei? Sobald etwas bewiesen ist, brauche ich keine Studie mehr. Die sogenannte Wissenschaft ist knallevoll von Studien. Heiße Luft ist als Beispiel: Ein Virus macht krank. Wo ist der Beweis? Seit mehr als 125 Jahren warten wir darauf. (Luis Pasteur +1895)
Antwort auf https://de.wikipedia.org/wiki von Peter Maldoner
Und was beweist das, Herr
Und was beweist das, Herr Maldoner, ausser dass nicht jeder an Cholera stirbt?
Ich verstehs nicht. Können Sie mir helfen, mich aufklären?
Antwort auf Und was beweist das, Herr von Manfred Gasser
Herr Gasser, ich beweise
Herr Gasser, ich beweise nichts. Ich möchte Beweis.
Das zu verstehen ist schwierig. Über 125 jahre lang These/Theorie als Fakt zu verkaufen ist kaum verständlich. Damit diese Theorie noch ein paar Generationen hält, kann man schon mal zu einer Grippe Pandemie sagen. Der ganze Impfdreck beruht auf dieser These. Das ist meine Meinung.
Antwort auf Herr Gasser, ich beweise von Peter Maldoner
Was genau meinen Sie mit:
Was genau meinen Sie mit:
„... kann man schon mal zu einer Grippe Pandemie sagen“?
Und mit: „der ganze Impfdreck...“?
Und bitte keine „These/Theorie“, sondern „Fakt“.
Antwort auf Was genau meinen Sie mit: von Peter Gasser
Jedes Jahr gibt es
Jedes Jahr gibt es Grippewelle. Dieses Jahr wurde/wird sie als Pandemie bezeichnet.
Entschuldigen Sie bitte meinen Ausdruck bezüglich Impfen, aber ich habe in den vergangenen Tagen folgende zwei Internetseiten besucht und ich bin noch mehr erschüttert, wie ich es schon war:
Bill Gates im Jahr 2010 kommt ab Minute 7:00
https://www.youtube.com/watch?v=hO7FuT3g-N4
Was die WHO in Afrika 2014 macht:
http://www.kccb.or.ke/home/news-2/pressstatement-tetanus/?fbclid=IwAR2x…
Die Theorie heisst seit Luis Pasteur: Virus macht krank. Seit 2020 weiss die ganze Welt: Es gibt viele Gruppen, in denen beispielsweise 100 Personen corona-positiv sind / seien und 50 davon zeigen Krankheitssymptome und 50 davon sind kerngesund. Ergo: Der Virus ist es nicht, der krank macht. Jetzt werden die Anstrengungen erhöht, um uns die uralte These weiterhin als Tatsache zu verkaufen. Ich nehm´s dem Herrn Drosten nicht ab. Haben Sie die Verzweiflung gesehen bei seiner Kapitulation vom 16.04.2020 – ab 0:35 von 1:23 beginnt ein Rundumschlag: https://m.facebook.com/watch/?v=1656682247831862&_rdr
Oder anders gefragt: Kennen Sie von Herrn Prof. Dr. Drosten eine wissenschaftliche Aussage oder nur politische und Studienergebnisse?
Die Welt glaubt nur noch daran, weil es kaum zu fassen ist, dass wir über mehrere Generationen angelogen werden. Das ist meine Meinung.
Antwort auf Jedes Jahr gibt es von Peter Maldoner
Ihr letzter Satz sagt
Ihr letzter Satz sagt eigentlich alles: „das ist meine Meinung“. Ich hatte nach „Fakten“, nicht nach „Meinung“ gefragt. ich kann ja auch die Meinung vertreten, rund sei viereckig.
Lesen Sie hier, hier gibt es Fakten, die Ihre „Meinung“ widerlegen:
https://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=56460
Antwort auf Ihr letzter Satz sagt von Peter Gasser
Den Text kenne ich. Vor fünf
Ich kenne den ganzen Text und habe vor fünf Tagen den ersten Teil genau angesehen. Kommentar dazu finden Sie hier: https://maldoner.jimdofree.com/ich-lese-vogt/
Antwort auf Was genau meinen Sie mit: von Peter Gasser
Herr Gasser, ich fürchte auf
Herr Gasser, ich fürchte auf „Fakten“ werden Sie umsonst warten.
Vielen Dank für Ihren
Vielen Dank für Ihren besonders wertvollen Beitrag! Ich bin Ihrer Meinung in allen Punkten.
Antwort auf Vielen Dank für Ihren von Eller Martina
in Wuhan gelten nach 8 Wochen
In Wuhan gelten nach 8 Wochen lockdown noch immer Ausgangssperren, obwohl die Gauß’sche Glockenkurve fast wieder unten angekommen ist.
Sie sind der Ansicht, man macht das dort zum Spaß?
Sie sind der Ansicht, wir sollten die Maßnahmen jetzt bereits beenden, bevor die Kurve eindeutig und verläßlich nach unten zeigt?
Problematisch finde ich, wie
Problematisch finde ich, wie hier fälschlicherweise der Eindruck einer wissenschaftlich integren Stellungnahme entstehen kann. Natürlich darf eine Ärztin eine persönliche Meinung kundtun, sollte diese aber auch klar als solche kommunizieren. Was ich in diesem Beitrag vorfinde, sehe ich als gefährlichen Mix aus wissenschaftlichen Darstellungen und fragwürdigen Polemiken (Stichworte: „Hexenverfolgung“, „weiße Folter“, „totalitärer Überwachungsstaat“, um nur einige zu nennen). Gleich zu Beginn erfolgt die Präsentation als Fachärztin, um dann abwechselnd mit sachlichen und emotional-persönlichen Ausführungen fortzufahren. Dabei erscheint mir die Differenzierung zwischen Wissenschaftlerin und Privatperson unzureichend, sodass der unkritische Leser dazu neigen kann, Polemik in einen wissenschaftlichen Kontext gebettet wahrzunehmen und entsprechend anders zu bewerten.
Die Polemik beginnt bereits bei der Wahl des Titels, ungeachtet der Tatsache, dass die temporären Eingriffe des Staates in die Grundrechte bislang völlig verfassungskonform erfolgten. Öffentlich Zweifel am eingeschlagenen Weg zu streuen finde ich weder vertantwortungsvoll noch zielführend, ist doch der Pandemie ausschließlich auf einer dem persönlichen Befinden höher gestellten Ebene des Kollektivs zu begegnen.
Abschließen möchte ich mit einer Frage zu den aus meiner Sicht reichlich unausgegorenen Alternativvorschlägen: „Abschirmen der Risikogruppen“, wie sollte dies in der Praxis konkret aussehen? Großmütter und Großväter, Kinder und Jugendliche mit Voererkrankungen aus ihren Familien reißen und in Lager stecken?
Antwort auf Problematisch finde ich, wie von Manfred Burger
Herr Burger, ich finde es
Herr Burger, ich finde es auch natürlich, dass eine Ärztin ihre Meinung kundtun darf. Allerdings bin ich seit drei Wochen mit direkter Zensur betroffen. Mein Leserbrief wird nicht abgedruckt in den zwei Vorarlberger Tageszeitungen. Sie, Herr Burger, schreiben „natürlich“ und werden applaudieren, wenn es verboten wird. So paralysiert scheinen mir Ihre Worte. Ich möchte Ihnen nicht jeden einzelnen Satz zerpflücken, den sie hier schreiben. Ich möchte nur noch auf zwei Dinge eingehen: Ich finde den Titel des Gastkommentars beziehungsweise den Betreff des Briefes sehr klug gewählt, sehr treffend, wenn auch ein bisschen plakativ. Das darf und soll er sein. Falls der Brief wirklich bis in die Nähe der Adressaten kommt, darf er schon zu Beginn den Anschein erwecken, dass es um etwas wichtiges geht.
Ihre Frage am Schluss: Ich meine, dass im derzeitigen Sprachgebrauch mit Abschirmen allgemein die häusliche Isolation gemeint ist. Ob die etwas bringt, hat noch niemand bewiesen. Die Gastkommentatorin möchte – so nehme ich an – diplomatischer Weise nicht alles infrage stellen und mein Gefühl sagt mir auch, dass kranke Menschen zuhause bleiben sollen. Frau Dr. Dirhold schreibt bei Risikogruppen nicht Großmütter und Großväter. Das schreiben Sie. Zur Risikogruppe zählen kranke Menschen und bei denen sei das Risiko umso größer, je mehr Medikamente diese einnehmen. Diese Vermutung gibt es und wird nicht groß veröffentlicht werden, auch wenn sie sich bestätigen sollte. Der Corona-Virus ist genauso wie das ganze Leben für kranke Menschen lebensgefährlicher, wie für gesunde. Statt Corona-Virus kann ich bei dieser Aussage auch Grippe einsetzen.
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